エピソード

  • Gefahren bei der HWS-Manipulation
    2026/09/03
    Der Knochenjob ist zu Gast bei Open Access und andersrum. Eine Collab der beiden erfolgreichen deutschen Podcasts in der Osteopathie. Klaas und Max sprechen über Risiken und Nebenwirkungen vom Einknaxen der Halswirbelsäule und was es dabei zu beachten gibt. Der Knackpunkt liegt wie so oft im Detail. Wie Klopapier deine osteopathischen Fähigkeiten verbessern kann und mit welchem epischen Wortwitz Klaas die Playlist bereichert, erfahrt ihr hier und im Knochenjobpodcast.
    続きを読む 一部表示
    53 分
  • Kranio Deep Talk mit Dr. Holger Pelz
    2026/09/01
    Zu Gast bei Max und Christian ist Dr. Holger Pelz. Hier gibt es Science-Deeptalk vom Feinsten. Im Zentrum dieser Folge steht die bahnbrechende kraniale Studie aus dem Nature-Magazin. Alles nur Einbildung oder kann die Osteopathie mehr, als sie weiß? Ist die Schädelbasis von Sutherland noch zu retten oder braucht es einen Paradigmenwechsel in der Osteopathie? Vom PRM zum CRI, die Bedeutung der Formatio reticularis und von der Koordination unterschiedlicher Rhythmen im Körper. Wieso sind 0,15 Hz eigentlich nochmal so interessant? Ist das der Rhythmus, wo man mit muss? Nach dieser Folge verschwindet der Igel-Monitor-Report endgültig in der Bedeutungslosigkeit. Von der Behandlung psychosomatischer Beschwerden über Kurse in ärztlicher Biodynamik, dem Lolli-Bummel-Bund bis hin zur Klärung der wichtigsten wissenschaftlichen Frage überhaupt: Welches Lied haut Holger in die Playlist? Kolleg:innen, haltet euren Hirnstamm fest, nach dieser Folge ist alles anders!
    続きを読む 一部表示
    57 分
  • Der Placeboeffekt in der Osteopathie mit Torsten Liem
    2026/08/25
    In dieser Folge von Open Access treffen die selbsternannten „Supermänner der Palpation“ aufeinander. Torsten Liem ist zu Gast bei Max und redet über die Placebo-Forschung. Gemeinsam geht es um therapeutische Nebenwirkungen zwischen Struktur, Funktion und ihren faszinierenden Wechselbeziehungen.
    Freut euch auf Fachwissen mit Wortwitz, wenn die Frage im Raum steht: Was wirkt eigentlich wirklich – und warum? Ist Osteopathie alles nur Einbildung? Hier geht es von der Eminenz- zur Evidenzbasierten-Therapie. Natürlich darf auch der osteopathische Nerd-Talk nicht fehlen: Die beiden reden über cranielle Osteopathie, die Gesetze von Fryette, MET und die legendär verknöcherte SSB.
    Vor allem aber diskutieren sie, wie Placeboeffekte sinnvoll in die osteopathische Behandlung integriert werden können, ohne dabei in therapeutische Fallstricke zu tappen. Was sollte man gezielt nutzen, was besser vermeiden – und wie lässt sich evidenzbasiertes Arbeiten mit guter therapeutischer Kommunikation verbinden?
    Wie immer gilt es zum Abschluss die wichtigste Frage überhaupt zu klären: Welchen Song hat Torsten für die Playlist „Sound of Science“ ausgewählt?
    Das alles und noch viel mehr gibt es in dieser Folge von Open-Access.
    続きを読む 一部表示
    40 分
  • Qualitätsmerkmale von osteopathischen Studien
    2026/08/17
    Was sind Qualitätsmerkmale von guten osteopathischen Studien?
    Diese und andere wichtige Fragen gehen Max und Christian in der ersten Folge von „Open Access“ auf den Grund. Die nerdigen Osteopathen mit Liebe für Mathe, Céline Dion und kleinfüßige Analphabeten erklären ganz praktisch, wie gute wissenschaftliche Arbeit gelingen kann. Verpasse nicht die erste Folge vom Wissenschaftspodcast in der Osteopathie und warum Haarspray deine Playlist rettet.

    Link zur Spotify Playlist
    Sound of Science

    Link zur Studie von Max

    Checkliste zur Bewertung osteopathischer Studien

    1. Klare Definition der Intervention
    • Ist genau beschrieben, welche osteopathischen Techniken angewendet wurden?
    • Wurde ein klarer Behandlungsansatz definiert (z. B. strukturell, viszeral, craniosakral)?
    • Dauer, Frequenz und Anzahl der Sitzungen klar dokumentiert?
    • Wurde ein standardisiertes Protokoll oder ein individualisierter Ansatz verwendet (und gut begründet)?
    Problem in osteopathischer Forschung ist die oft zu unspezifische Beschreibung der Behandlung. 2. Qualifikation der Behandler
    • Ausbildung und Erfahrung der Osteopath:innen angegeben?
    • Einheitliches Ausbildungsniveau?
    • Wurde die Behandler-Variabilität berücksichtigt?
    Bei manuellen Verfahren kann der Therapeuteneffekt groß sein. 3. Geeignete Kontrollgruppe
    • Gab es eine Kontrollgruppe?
      • Sham-/Placebo-Behandlung?
      • Standardtherapie?
      • Warteliste?
    • Wurde das Placebo glaubwürdig gestaltet?
    • Wurde die Erwartungshaltung der Patient:innen berücksichtigt?
    Echte Verblindung ist bei manueller Therapie schwer möglich.4. Randomisierung & Verblindung
    • Wurden Patient:innen randomisiert den Gruppen zugeteilt?
    • War die auswertende Person verblindet?
    5. Stichprobengröße
    • Power-Berechnung durchgeführt?
    • Ausreichend große Teilnehmerzahl?
    • Drop-out-Rate akzeptabel (< 20 %)?
    Viele osteopathische Studien sind klein und haben daher nur eine eingeschränkte Aussagekraft.6. Outcome-Messungen
    • Wurden valide, standardisierte Messinstrumente verwendet?
      • z. B. VAS/NRS für Schmerz
      • SF-36 für Lebensqualität
    • Objektive Parameter oder nur subjektive Selbstauskunft?
    • Klinisch relevante Effekte oder nur statistisch signifikant?
    7. Statistik & Effektstärke
    • Wurden Effektgrößen angegeben?
    • Konfidenzintervalle berichtet?
    • Intention-to-treat-Analyse durchgeführt?
    Nur p-Werte sind oft nicht ausreichend. 8. Interessenkonflikte
    • Finanzierung durch osteopathische Verbände?
    • Unabhängige Forschungseinrichtung?
    • Transparente Offenlegung?
    9. Replizierbarkeit
    • Studie registriert?
    • Protokoll veröffentlicht?
    • Vergleich mit anderen Studien/systematischen Reviews?
    10. Realistische Schlussfolgerungen
    • Wird vorsichtig formuliert?
    • Werden Limitationen klar benannt?
    • Gab es eine Übertragung von Schlussfolgerungen, die gar nicht untersucht wurden?
    続きを読む 一部表示
    42 分