• #248 Solofolge als Reaktion auf die letzten Wochen
    2026/07/16
    In dieser Solo-Folge des OnTeamz Ausbildungspodcasts ziehe ich ein persönliches Fazit aus den vergangenen Ausbildungsgesprächen und Interviews. Welche Aussagen haben mich überrascht? Welche Themen sind immer wieder aufgetaucht? Und welche Erkenntnisse sollten Ausbilder, Ausbildungsleiter und Personalverantwortliche unbedingt mitnehmen? In den vergangenen Episoden haben zahlreiche Gäste ihre Erfahrungen rund um Ausbildung, Azubis, Fachkräftesicherung und die Zukunft der beruflichen Bildung geteilt. Dabei haben sich klare Muster gezeigt. Einige Herausforderungen begegnen nahezu jedem Ausbildungsbetrieb, andere Chancen werden noch viel zu selten genutzt. In dieser Folge spreche ich darüber, welche Erkenntnisse sich durch viele Gespräche bestätigt haben, welche Aussagen ich kritisch sehe, welche Ideen mich nachhaltig beeindruckt haben, welche Trends ich für die Ausbildung der kommenden Jahre erkenne und was Betriebe sofort in ihrer Ausbildungspraxis umsetzen können. Wenn du Ausbilder, Ausbildungsleiter, HR-Verantwortlicher oder Unternehmer bist und deine Ausbildung weiterentwickeln möchtest, erhältst du in dieser Episode kompakte Impulse aus vielen Stunden Gesprächen mit Experten, Praktikern und engagierten Ausbildern. Themen dieser Episode: Ausbildung heute im Realitätscheck Erfahrungen aus zahlreichen Podcast-Interviews Erfolgsfaktoren moderner Ausbildung Typische Fehler in Ausbildungsbetrieben Azubi-Bindung und Fachkräftesicherung Praktische Impulse für Ausbilder Zukunft der Ausbildung Der OnTeamz Ausbildungspodcast liefert regelmäßig Ideen, Strategien und Best Practices für moderne Ausbildung. Hier findest du Inspiration für eine erfolgreiche Azubientwicklung, mehr Ausbildungsqualität und eine starke Arbeitgebermarke. Abonniere den Podcast, damit du keine Folge rund um Ausbildung, Azubis, Ausbilder und Ausbildungsmarketing verpasst.
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    19 分
  • #247 Azubis aus Indien & Marokko: Wie Judith Bolsinger den Azubi-Mangel im Handel löst
    2026/07/12
    25 Jahre lang hat Judith Bolsinger als Akademieleiterin Nachwuchskräfte im Handel ausgebildet und weiterentwickelt. Heute macht sie mit ihrem eigenen Unternehmen Bolsinger Fachkraft International genau das, was viele Ausbildungsbetriebe gerade dringend brauchen: Sie vermittelt Auszubildende aus Indien und Marokko an deutsche Handelsunternehmen, die selbst keine Bewerbungen mehr bekommen. In dieser Folge des OnTeamZ Ausbildungspodcasts sprechen wir darüber: warum der Fachkräftemangel kein Bewerber Problem ist, sondern ein Struktur-Problem warum Wohnraum die größte Hürde für internationale Azubis ist nicht die Sprache wie Betriebe verantwortungsvoll mit jungen Menschen umgehen, die mit zwei Koffern und einem Sack Reis ankommen warum manche deutschen Ausbildungsbetriebe heute froh sind, überhaupt noch Bewerbungen zu bekommen was Judith an unserem Schulsystem und der frühen Aussortierung von Kindern kritisch sieht und warum die größte Herausforderung bei neuen internationalen Azubis oft nicht die Azubis selbst sind, sondern das bestehende Team Judith Bolsinger auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/judith-bolsinger/
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    1 時間 6 分
  • #246 Ein Foto. Ein Schlüssel. Fertig. Recruiting Prinzipien mit Marian Prill
    2026/07/07
    Ein Ausbilder wollte Schülern erklären, was Tiefbau ist zehn Minuten Fachbegriffe, null Reaktion. Marian Prill zeigt im Gespräch, warum ein einfaches Foto von einem Bagger und ein Schlüssel mehr bewirken als jede Stellenbeschreibung. Es geht um das Prinzip Nutzen vor Aufgabe: Wer Bewerbern zuerst erklärt, was zu tun ist, bekommt sofort die Frage nach dem Gehalt. Wer zuerst den Grund zeigt, verändert das ganze Gespräch. Marian erzählt außerdem, wie er von der Werbetexter-Karriere über einen 800-Kilometer-Fußmarsch zur "Ausbildungsmesse Reverse" kam, und warum diese Prinzipien nicht nur bei Messen, sondern in jedem Ausbildungsgespräch funktionieren. -Das Bagger-Beispiel: Wie man Nutzen statt Aufgaben kommuniziert -Warum die Gehaltsfrage oft ein Symptom ist, nicht das eigentliche Problem -Die "Denkmaschine 1100": Marians Modell für Zielgruppe, Wertangebot und Nutzen -Wie die "Ausbildungsmesse Reverse" entstanden ist -Warum manche Azubis Geschenke ablehnen und was das über die Generation aussagt -Marians Weg vom Werbetexter zum Ghostwriter zum Community-Aufbauer
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    1 時間 18 分
  • #245 Aufgeben oder Loslassen 🟢 Martin Trosits über Entscheidungen, Disziplin und das, was Ausbildung wirklich prägt
    2026/06/26
    Was unterscheidet jemanden, der aufgibt, von jemandem, der loslässt? Martin Trosits war Offizier bei der Bundeswehr, später Mitgesellschafter einer Vermögensverwaltung und hat beide Welten bewusst verlassen. In dieser Episode spricht er über Entscheidungen, die man mit 19 trifft, ohne zu wissen, was sie bedeuten, über Disziplin als erlernbare Fähigkeit und darüber, warum Small Talk in der Ausbildung kein Nice-to-have ist, sondern ein Trainingsthema. Gast: Martin Trosits — Trainer, Coach, Buchpodcaster ("100 Bücher in 200 Wochen") Was diese Folge bewegt: Martin Trosits hat einen ungewöhnlichen Weg hinter sich. Bundeswehr, Offizierslaufbahn, Studium der Bildungs- und Erziehungswissenschaften, zehn Jahre als Mitgesellschafter in der Vermögensverwaltung — und dann jeweils bewusst weitergemacht. Nicht weil er scheiterte, sondern weil er erkannte, wann etwas zu Ende war. In diesem Gespräch geht es um Fragen, die jeden in der Ausbildung betreffen: Wann hat jemand wirklich aufgegeben — und wann hat er losgelassen? Was brauchen junge Menschen, die zum ersten Mal echten Druck erleben? Warum verliert Kommunikationsfähigkeit bei Azubis und Trainees messbar nach — und wessen Verantwortung ist das? Und warum lautet die wichtigste Frage im Berufsleben nicht "Wohin gehe ich?" sondern "Wer bin ich?" Martin unterscheidet zwischen Aufgeben — dem Weg des geringsten Widerstands — und Loslassen — der Einsicht, alles gegeben zu haben. Dieser Unterschied ist klein in der Formulierung und groß in der Wirkung. Für Ausbilder, Ausbildungsleiter und alle, die junge Menschen in Übergangsphasen begleiten, steckt in dieser Episode mehr Substanz als in manchem Seminar. Themen im Gespräch: Mit 19 für 12 Jahre unterschreiben und nicht wissen, was das bedeutet · Grundausbildung als prägende Grenzerfahrung · Bildungs- und Erziehungswissenschaften in der Kampftruppe · Aufgeben vs. Loslassen · Wer bin ich, wohin gehe ich, mit wem in dieser Reihenfolge · Small Talk als Einstiegstür in echte Gespräche · Azubis, die nicht mehr telefonieren · The One Thing und die Kunst, Projekte in erste Schritte zu zerlegen · Gewohnheiten als langfristiger Hebel · 100 Bücher in 200 Wochen
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    1 時間 13 分
  • #244 Erst wenn es wehtut: Warum Ausbildungsformate so lange überleben, bis sie scheitern | Marlene Weiner
    2026/06/23
    Warum ändert sich in der Ausbildung so wenig — obwohl so viel nicht funktioniert? Marlene Weiner kennt die Antwort aus zwei Jahrzehnten Praxis: Erst wenn der Schmerz groß genug ist, wird gehandelt. Vorher läuft es irgendwie. Und irgendwie reicht lange. In dieser Folge des OnTeamz Ausbildungspodcasts spricht Marc Fischer mit Marlene Weiner über ihre Arbeit als Ausbildungsberaterin, die Realität auf Berufsorientierungsmessen, warum Jugendliche nur die Gummibärchen mitnehmen — und was Unternehmen tun können, bevor es zu spät ist. Marlene Weiner ist Industriekauffrau, war 11 Jahre Geschäftsführerin im elterlichen Familienunternehmen und macht sich seit 8 Jahren selbstständig für das Thema, das sie immer schon begleitet hat: Ausbildung. Sie ist Ausbilderin, IHK-Prüferin, aktiv in Netzwerken für Familienunternehmer und organisiert seit Jahren Ausbildungsmessen, bei denen Jugendliche Berufe wirklich erleben können. Was ihr in dieser Folge mitnehmt: Warum Ausbildungsveranstaltungen seit Jahrzehnten gleich aussehen — und was das kostet Wie Jugendliche zu Multiplikatoren werden, wenn man sie richtig einbindet Warum Ausbilder zuerst das erleben sollten, was Azubis erleben Was ein IHK-Wettbewerb mit Azubis als Projektteam über Potenzial zeigt Wie echtes Netzwerken in der Ausbildung aussieht — und was es nicht ist
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    58 分
  • #243 Ausbildung für wen? Wenn das System sich selbst wichtiger nimmt als die Azubis
    2026/06/21
    Das Ausbildungssystem wurde nicht für Azubis gebaut. Das sagt jemand, der selbst mittendrin sitzt. Steven Walsh ist Strategy & Partner Manager, Präsident der IG UnBB und Präsident der Kommission B&Q in der Schweizer ICT-Berufsbildung. Er gestaltet Ausbildungsordnungen mit, sitzt in Gremien, kennt die Mechanismen und er spricht offen darüber, was in diesen Mechanismen nicht stimmt. In dieser Folge sprechen Marc und Steven über die unbequeme Frage, für wen das Berufsbildungssystem eigentlich existiert. Über Jugendliche, die in der Schule auffällig waren und in der Ausbildung aufblühen. Über Prüfungen, die Vergangenheit abfragen, obwohl wir Menschen für die Zukunft ausbilden. Und über einen Schweizer Versuch, Azubis direkt in die Gestaltung ihrer eigenen Ausbildung einzubinden mit überraschenden Ergebnissen. Außerdem: Warum agile Methoden auch in der Berufsbildung funktionieren. Was Marc von seiner 13-jährigen Tochter über Content Creation lernen musste. Und warum der Satz "Das hat man schon immer so gemacht" heute eine ganze Generation verlieren kann. Infos zum Gast: Steven Walsh LinkedIn: linkedin.com/in/berufsbildungsprofi Tätigkeiten: Strategy & Partner Manager, Präsident IG UnBB, Präsident Kommission B&Q, Vorstandsmitglied, Referent zu Agilität in der Bildung Themen dieser Folge: Für wen ist das Berufsbildungssystem wirklich gebaut? Agile Methoden in der Ausbildung was steckt dahinter? Azubis als Sparringspartner im eigenen Ausbildungssystem Warum wir vielleicht das Falsche prüfen Jugendliche, die in der Schule scheitern und in der Ausbildung aufblühen ICT-Fachkräftemangel: 54.000 fehlende Stellen bis 2033 Berufsentwicklung im 5-Jahres-Rhythmus reicht das? Bildungswahl als soziale Prägung, nicht als freie Entscheidung
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    1 時間 22 分
  • #242 Falsches Bild / Warum Azubis immer unfair bewertet werden
    2026/06/16
    Ein Azubi gibt zweieinhalb Jahre alles. Wächst. Scheitert. Steht wieder auf. Liefert in Abteilung 3 Großartiges ab, das niemand aufgeschrieben hat. Dann kommt das Übernahmegespräch. Und der Ausbilder entscheidet auf Basis von dem, was er noch im Kopf hat. Was zuletzt passiert ist. Was hängengeblieben ist. Das ist kein Vorwurf. Das ist Psychologie. Und es ist ein strukturelles Problem, das täglich in deutschen Ausbildungsbetrieben passiert. In dieser Folge spreche ich mit Anja Düker und Sebastian Tempel von Apprentio einem Ausbildungsmanagement-Tool, das seit 2011 ausbildende Unternehmen dabei unterstützt, Ausbildungsprozesse so zu strukturieren, dass mehr Zeit für das Wesentliche bleibt: die Menschen. Wir sprechen über den Recency-Effekt in der Ausbildungsbeurteilung, über Abbrecherquoten zwischen 25 und 50 Prozent, über den Unterschied zwischen Österreich und Deutschland in der Ausbildungskultur und darüber, warum viele fachliche Ausbilder nicht wissen, was in der sachlichen zeitlichen Gliederung ihrer eigenen Azubis steht. Außerdem: Warum LinkedIn ein verzerrtes Bild der Ausbildungsrealität zeichnet. Und was passiert, wenn Ausbilder endlich den ganzen Menschen sehen nicht nur den letzten Eindruck. Über die Gäste Anja Düker und Sebastian Tempel sind bei Apprentio (Webstuit GmbH) tätig einem Ausbildungsmanagement-Tool, das ausbildende Unternehmen von der Einstellung bis zur Übernahme begleitet. Seit Anfang 2025 gibt es Apprentio auch in einer kostenfreien Version für Betriebe mit bis zu 5 Azubis. Apprentio auf LinkedIn: Sebastian Tempel https://www.linkedin.com/in/sebastian-tempel/ Anja Düker. https://www.linkedin.com/in/anja-dueker/
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    1 時間 19 分
  • #241 Ausbilder am Limit // Warum Kapazität das größte Ausbildungsproblem ist
    2026/06/12
    Brigitte Teschner berät seit über 15 Jahren Unternehmen im Bereich Ausbildung und sie erlebt gerade einen Wandel, der viele Ausbilder an ihre Grenzen bringt. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Ausbilder heute mit Themen konfrontiert werden, für die sie niemand vorbereitet hat: psychische Erkrankungen bei Azubis, KI-Kompetenzvermittlung, Coaching ohne Coaching-Ausbildung. Und das alles bei gleichbleibenden Kapazitäten. Außerdem: Warum das Studium kein Orientierungsmittel ist, weshalb Brigitte ein Pflichtpraktikum in jedem Schuljahr fordert, und wie sie den Wandel in der Ausbildungsberatung von rein fachlicher Prüfungsvorbereitung hin zu Future Skills und Human Skills in den letzten 15 Jahren selbst erlebt hat. Hier geht es zum DALK: https://deutscher-ausbildungsleitungskongress.de/ Und hier direkt zu Brigitte: https://www.linkedin.com/in/brigitte-teschner-ausbildungsexpertin/
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    1 時間 12 分