• #269 Ausbildungspsychologie: Warum die offene Tür Azubis nicht erreicht
    2026/10/16
    🟢 Deine Tür steht immer offen? Für deine Azubis liegt sie oft weit weg. Lars Leuverink begleitet Ausbilder und Azubis, coacht beide Seiten und baut Brücken dazwischen. Er zeigt, wie Ausbildungspsychologie im Alltag hilft. Laut DGB Report fühlt sich jeder zweite Azubi belastet, etwa ein Viertel stark. Lars erklärt, warum viele Azubis trotzdem schweigen, was alte Erfahrungen aus Schule und Elternhaus damit zu tun haben und woran du mentale Kündigung früh erkennst. Er räumt auch mit Vorurteilen auf: Wenn Boomer und Gen Z im selben Raum sitzen, fordern beide Respekt und Sinn, nur mit anderen Worten. DAS ERWARTET DICH - Du oder Sie: Warum Lars im Kontaktformular beides anbietet - Mut zusprechen reicht nicht: Warum sich der Rahmen ändern muss - Sozialisation: Wie ein Lehrer aus der sechsten Klasse bis in die Ausbildung wirkt - Generationenworkshop mit Ausbildern und Azubis im selben Raum - Zielbild statt Feindbild: So startet Lars den Workshop - Warum Gehalt Azubis kaum bindet und Sinn so viel mehr zählt - Der DGB Report: 50,6 Prozent der Azubis fühlen sich belastet - Social Media Druck und das Bild vom knackigsten Apfel - Beobachten vor Interpretieren: Die Geschichte vom Blick aus dem Fenster - Impulskontrolle und Attributionstheorie für Ausbilder und Azubis - Warum "das ist doch selbstverständlich" gefährlich ist - KI in der Ausbildung: Lernbegleiter ja, Ersatz für Ausbilder nein - Über 325 Ausbildungsberufe und was Ausbilder voneinander lernen - Didaktische Parallelität ohne Fremdwörter erklärt - Psychologische Sicherheit mit einer einzigen Frage greifbar machen - Neutrale Mundwinkel: Warum ein ernstes Gesicht keine schlechte Laune bedeutet DEIN GAST Lars Leuverink arbeitet als Trainer, Coach und Keynote Speaker rund um moderne Ausbildung und Ausbildungspsychologie. Er gibt Ausbildereignungslehrgänge, unter anderem für IHKs, coacht Azubis und Ausbilder, hält Feedback Seminare bei der IHK Düsseldorf und bietet Workshops zum Lernen mit KI an. Sein Motto: Brücken bauen. Seine Haltung: Verstehen, was Azubis brauchen, und stärken, was Ausbilder ermöglichen können. KONTAKT UND LINKS Lars Leuverink auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/lars-leuverink/ Website von Lars: https://www.leuverink-einzigartig.de LARS UND SEIN BUCH Der Ausbildercode. 25 psychologische Schlüssel für erfolgreiche Ausbildung. Jedes Kapitel greift einen Schmerzpunkt aus dem Ausbildungsalltag auf, mit Impuls, Handlungsidee und Reflexionsfrage. Erscheinungstermin und Verlag stehen noch offen. Du kennst einen passenden Verlag? Melde dich bei Lars. TERMINE VON LARS - November 2026 in Düsseldorf beim DALK https://deutscher-ausbildungsleitungskongress.de/speaker-2026/ LARS' KOOPERATIONSPARTNER Lars arbeitet mit einem festen Netzwerk. Gemeinsam bauen sie ein modulares Programm für Ausbildungsbetriebe zu Neurodiversität, Konflikten, psychischer Belastung, Digitalisierung und Psychohygiene. - Franziska Kövener: Gesprächsführung und Lernreisen in der Ausbildung https://www.linkedin.com/in/franziska-koevener/ - Tamara Zeidler: Konfliktmanagement und Coaching https://www.linkedin.com/in/tamara-zeidler-55039319a/ - Oliver Buda: IT, Datenschutz und KI, baut mit Lars die Website https://www.linkedin.com/in/oliver-buda-44a90a224/ - Kirsten Hofmann Grunath: psychologische Beratung https://www.linkedin.com/in/kirsten-hofmann-grunert-000526124/ - Kirsten Sautmann: Psychohygiene, Stressmanagement, Resilienz und betriebliches Gesundheitsmanagement https://www.linkedin.com/in/kirsten-sautmann/ DREI REFLEXIONSFRAGEN VON LARS 1. Ab welchem Satz sagst du, was du beruflich machst, und wie schnell hinterfragst du es, wenn andere es nicht tun? 2. Würdest du dich bei einer Operation oder vor Gericht von einer KI beraten lassen? 3. Wann fühle ich mich auf der Arbeit wohl, und wann unwohl? DEINE MEINUNG Du bildest in einer seltenen Branche aus oder lernst selbst einen Beruf, den kaum jemand kennt? Schreib es in die Kommentare, dann holen wir das
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    1 時間 33 分
  • #268 Praxisnahe Ausbildung: Warum Sven Lettau seine Azubis in Rot steckt
    2026/10/15
    🟢 Azubis in Rot, echte Aufträge statt Schaustücke und fast alle bleiben im Betrieb: Sven Lettau zeigt, wie praxisnahe Ausbildung im Maschinenbau aussieht. Sven bildet Mechaniker aus. Seine Azubis laufen von Beginn an in den Abteilungen mit, arbeiten neben Facharbeitern, erledigen Nacharbeiten und kleine Aufträge und bauen Projekte, die der Firma wirklich nützen. Sie tragen Rot, die Facharbeiter tragen Blau. Warum das funktioniert und welche Kritik kam, erzählt Sven offen. Dazu bekommst du einen ehrlichen Blick auf einen Ausbilderweg, den kaum jemand plant: Mittelschulabschluss, Lehre als Koch, mehrere Jahre Bundeswehr, zweite Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker mit 30, Meister, Ausbilder. Und jetzt der nächste Schritt zur Nachwuchsstiftung Maschinenbau. DAS ERWARTET DICH - Was praxisnahe Ausbildung bedeutet und was nicht - Rote Kleidung für Azubis: Nutzen, Kritik und die Frage nach der Zweiklassengesellschaft - Leistung sichtbar machen: Patches, Trikotfarben und Erfahrungen von der Bundeswehr - Azubis als vollwertige Mitarbeiter in Produktion, Montage und Abteilungen - Das Escape Game, das Azubis für Mitarbeiterkinder gebaut haben - Warum die Jugend von heute nicht das Problem ist: Wer den Mehrwert sieht, arbeitet in der Freizeit weiter - Fast alle Azubis übernehmen und im Guten auseinandergehen - Der Schweißer aus Syrien, der heute besser schweißt als sein Ausbilder - Bauchgefühl bei Einstellungen: Stärke und Gefahr - Duzen in der Ausbildung: Warum Sven es eingeführt hat und Marc anders startet - Über 100 Ausbildungsbeauftragte als Mitausbilder in den Abteilungen - Die Einführungswoche: Vom PowerPoint Marathon zum Programm mit Ausbildern ab Tag eins - Die digitale Lernplattform MLS im Ausbildungsalltag - Ausprobieren statt abwarten: Der Arbeitsplatz als Spielwiese - Die Idee einer Einführungswoche im Wald mit Lagerfeuerküche - Svens Empfehlung: Bücher und Weiterbildung DEIN GAST Sven Lettau, Ausbilder im Bereich Mechanik. Er leitet mit zwei Kollegen die Lehrwerkstatt mit rund 45 Azubis. Danach wechselt er zur Nachwuchsstiftung Maschinenbau (digitale Inhalte, Großkunden, Anwenderschulungen, Vertrieb). Nebenbei startet er mit eigenen Workshops für Azubis zu Motivation und Entwicklung. KONTAKT UND LINKS Sven Lettau auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/sven-lettau-a30b96296/ Nachwuchsstiftung Maschinenbau: https://www.nachwuchsstiftung-maschinenbau.de/ Lagerfeuerküche mit Azubis (Marc): Anfrage unter mail@onteamz.de IM GESPRÄCH GENANNT - Napoleon Hill: Denke nach und werde reich (liest Sven gerade) - David Goggins: zwei Bücher, auf Englisch gelesen - Eberhofer Krimis von Rita Falk - Lernplattform MLS (Mobile Learning in Smart Factories) der Nachwuchsstiftung Maschinenbau DEINE MEINUNG Duzt du deine Azubis von Tag eins oder startest du mit Sie? Schreib uns einen Kommentar, Sven und Marc lesen mit. Einen zweiten Teil über die Nachwuchsstiftung planen wir.
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  • Azubis fürs Berufsleben stärken: Finanzen, Office und Kommunikation
    2026/10/06
    Mit dem ersten Gehalt, neuen Office-Aufgaben und ungewohnten Gesprächssituationen beginnt für Azubis mehr als die fachliche Ausbildung. Marc spricht mit Niklas darüber, wie Workshops zu Finanzen, Versicherungen, Microsoft Office, Lernmethoden und Kommunikation junge Menschen im Berufsalltag unterstützen können. Es geht um typische Unsicherheiten beim Einstieg, den Mehrwert externer Trainer und die Frage, warum Ausbildung mehr leisten sollte als Prüfungsvorbereitung.
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  • #266 Azubis sind keine Lückenfüller! Wenn Personalmangel Ausbildung zerstört
    2026/10/03
    Azubis sind keine Lückenfüller. Eigentlich ein selbstverständlicher Satz. Doch gerade dort, wo Personal fehlt, kann aus Ausbildung schnell etwas anderes werden: Der Azubi soll funktionieren, einspringen, Verantwortung übernehmen und plötzlich Aufgaben auffangen, für die eigentlich eine Fachkraft gebraucht würde. Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Kevin Schlesier. Kevin kennt die Gastronomie nicht aus Lehrbüchern. Er blickt auf rund 30 Jahre Erfahrung in der Branche zurück und spricht sehr offen darüber, was er selbst erlebt hat: enormen Druck, harte Hierarchien und eine Arbeitswelt, in der Funktionieren teilweise wichtiger war als Entwicklung. Heute will er genau dort etwas verändern. Kevin ist Gründer und Initiator des Culinary Apprentice Project, kurz cAp. Sein Ziel: Ausbildungsqualität verbessern, Ausbilder und Betriebe unterstützen und jungen Menschen Strukturen geben, bevor aus Überforderung Frust und aus Frust vielleicht ein Ausbildungsabbruch wird. Und Kevin macht im Gespräch deutlich: Personalmangel darf nicht auf dem Rücken der Azubis gelöst werden. Wir sprechen darüber, was passiert, wenn junge Menschen zu früh wie fertige Fachkräfte eingesetzt werden und weshalb gerade die ersten Monate einer Ausbildung entscheidend sein können. Aber wir diskutieren auch die andere Seite. Müssen wir die junge Generation einfach stärker fordern? Sind junge Menschen heute tatsächlich weniger belastbar? Oder versuchen wir manchmal, Ausbildung mit den Maßstäben einer Arbeitswelt zu gestalten, die es so längst nicht mehr gibt? Kevin sagt klar: Es geht nicht darum, Azubis in Watte zu packen. Es geht darum, Anforderungen mit guter Führung, klarer Kommunikation und echter Begleitung zu verbinden. Und dann stellt Kevin im Gespräch eine Frage, die bei mir hängen geblieben ist: Würdest du deinen eigenen Betrieb deinem eigenen Kind als Ausbildungsbetrieb empfehlen? Eine verdammt spannende Frage. Denn vielleicht müssen wir weniger darüber diskutieren, was mit der heutigen Jugend nicht stimmt. Und häufiger darüber, was gute Ausbildung heute eigentlich leisten muss. In dieser Folge sprechen Kevin und ich unter anderem über Personalmangel und seine Auswirkungen auf Ausbildung Azubis als Ersatz für fehlende Fachkräfte Druck und Überforderung in der Gastronomie Ausbildungsabbrüche und ihre Ursachen die Bedeutung der ersten Monate einer Ausbildung Hierarchien und Führung in Küche und Gastronomie warum junge Menschen heute häufiger nach dem Warum fragen Menschlichkeit ohne Kuschelpädagogik Kevins persönliche Erfahrungen aus rund 30 Jahren Gastronomie das Culinary Apprentice Project und die Frage, ob du deinen eigenen Ausbildungsbetrieb deinem eigenen Kind empfehlen würdest Eine Folge für Ausbilder, Ausbildungsleiter, HR Verantwortliche und alle, die Ausbildung nicht einfach verwalten, sondern junge Menschen wirklich entwickeln wollen. ÜBER KEVIN SCHLESIER Kevin Schlesier ist seit rund 30 Jahren in der Gastronomie tätig und Gründer sowie Initiator des Culinary Apprentice Project. Mit CAP setzt er sich für bessere Ausbildungsstrukturen in Gastronomie und Hotellerie ein. Im Mittelpunkt stehen Ausbildungsqualität, Kommunikation, Arbeitskultur, Prävention und echte Entwicklungsmöglichkeiten für junge Menschen. Sein Ansatz ist dabei bewusst praxisnah: Nicht mit dem Finger auf Ausbildungsbetriebe zeigen, sondern Strukturen schaffen, die Ausbilder und Azubis gleichermaßen unterstützen.
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  • #265 Der Coachingtitel, den sich Heike Singbartl bewusst nicht gibt
    2026/09/30
    Coach ist heute jeder. Ein Wochenendseminar, ein Zertifikat aus dem Internet, ein neues Profilbild auf LinkedIn, fertig ist der Titel. Heike Singbartl macht das anders. Sie nennt sich bewusst nicht Coach, sondern Trainerin, weil sie für den Coachingtitel nie eine anerkannte Ausbildung gemacht hat. In dieser Folge sprechen Heike und Marc offen darüber, warum dieser scheinbar kleine Unterschied im Titel für die Ausbildungscommunity eine viel größere Bedeutung hat. Heike Singbartl lebt auf einer Hallig in der Nordsee, arbeitet seit Jahren als Erlebnispädagogin und Trainerin für Auszubildende, hat die AEVO Prüfung gemacht und steht kurz vor dem Abschluss als Aus und Weiterbildungspädagogin. Trotzdem verzichtet sie auf einen Titel, den sich andere ohne jede Qualifikation einfach nehmen. Es geht um die Frage, wie viel ein Zertifikat wirklich wert ist, warum Deutschland laut einem Zitat aus dem Podcast in einer Scheinwelt lebt, und warum echte Kompetenz oft nicht auf der Checkliste steht, die Personalabteilungen abhaken. Für Ausbilder, Ausbildungsleiter und alle, die Auszubildende begleiten: Eine Folge über Ehrlichkeit statt Etikett.
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  • #264 „Lern doch einfach!“ Warum dieser Satz bei Azubis nicht funktioniert
    2026/09/26
    „Du musst mehr lernen.“ Klingt logisch. Ist aber ziemlich nutzlos, wenn ein junger Mensch nie gelernt hat, wie Lernen eigentlich funktioniert. Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Patrik Rappo von BRAINY aus der Schweiz. Patrik kennt das Thema aus einer sehr persönlichen Perspektive. In der Schule gehörte er selbst nicht zu den Stärksten. Heute beschäftigt er sich intensiv damit, wie Kinder, Jugendliche, Lernende und Erwachsene Wissen tatsächlich aufbauen können. Und damit landen wir mitten in einem Problem, das auch viele Ausbildungsbetriebe betrifft: Wir erwarten Selbstorganisation, Lernbereitschaft, Planung und Eigenverantwortung. Gleichzeitig setzen wir häufig voraus, dass junge Menschen diese Fähigkeiten einfach mitbringen. Aber wo sollen sie diese eigentlich gelernt haben? Patrik arbeitet deshalb unter anderem mit Lernstrukturen, Lernplanung und konkreten Lerntechniken. Statt zwei Tage vor einer Prüfung möglichst viel Wissen in den Kopf zu pressen, lernen Jugendliche beispielsweise, eine Prüfung über mehrere Wochen vorzubereiten und Lernzeiten bewusst einzuplanen. Doch unser Gespräch geht noch deutlich weiter. Wir sprechen über Berufsorientierung und Berufswahl und darüber, warum Schulnoten vielleicht viel weniger darüber aussagen, welcher Beruf zu einem jungen Menschen passt, als wir denken. Ist jemand kreativ? Handwerklich? Detailverliebt? Technisch? Kommunikativ? Braucht jemand viele Menschen um sich herum oder fühlt er sich in einem kleinen Betrieb wohler? Vielleicht sollten wir Jugendlichen nicht zuerst die Frage stellen: „Welchen Beruf willst du machen?“ Sondern: „Welche Art von Arbeit passt eigentlich zu dir?“ Und dann wird es durchaus unbequem. Denn auch Unternehmen bekommen in dieser Folge ihren Teil ab. Wenn ein Azubi praktisch hervorragend arbeitet, aber Schwierigkeiten in der Berufsschule hat, können wir als Betrieb natürlich sagen: „Schule ist dein Problem.“ Oder wir verstehen Ausbildung tatsächlich als Entwicklung und überlegen, wie wir diesen jungen Menschen unterstützen können. Patrik formuliert dazu einen Gedanken, der sehr gut zu OnTeamz passt: Wir bilden junge Menschen nicht nur aus. Wir entwickeln und fördern sie. Genau deshalb sprechen wir auch über Lehrabbrüche, unbesetzte Ausbildungsplätze, die Attraktivität von Ausbildungsberufen und die berühmte Generation Z. Denn vielleicht ist diese Generation gar nicht so faul und arbeitsunwillig, wie ihr gerne vorgeworfen wird. Vielleicht will sie einfach stärker verstehen, warum sie etwas tut. Und vielleicht steckt darin sogar eine ihrer größten Stärken. Patrik erlebt junge Menschen als ideenreich, experimentierfreudig und innovativ. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, wie wir sie wieder so bekommen wie frühere Generationen. Die spannendere Frage lautet: Wie gestalten wir Ausbildung so, dass ihre Stärken tatsächlich zum Vorschein kommen? Darüber sprechen wir in dieser Folge von OnTeamz, dem Ausbildungspodcast. Das erwartet dich in dieser Folge Du erfährst unter anderem: • warum „Lern doch einfach mehr“ keine Lernstrategie ist • wie Azubis sinnvolle Lernstrukturen entwickeln können • warum kurzfristiges Lernen vor Prüfungen häufig nicht nachhaltig funktioniert • weshalb Lernkompetenz auch Zeitmanagement und Selbstorganisation bedeutet • was LEGO und Klemmbausteine über Fähigkeiten und Interessen verraten können • warum Schulnoten bei der Berufsorientierung nicht alles entscheiden sollten • weshalb Jugendliche nicht sofort den perfekten Beruf, aber zumindest die richtige Richtung finden sollten • warum Ausbildungsbetriebe auch bei Problemen in der Berufsschule Verantwortung übernehmen können • weshalb Sinnhaftigkeit für junge Menschen in der Ausbildung eine wichtige Rolle spielt • warum Generation Z möglicherweise deutlich innovativer ist als ihr Ruf • wie Unternehmen Ausbildungsabbrüche und unbesetzte Lehrstellen anders betrachten können • warum Ausbildung mehr sein sollte als die Vermittlung fachlicher Fähigkei
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    1 時間 15 分
  • #263 Probleme mit der Zeit in der Ausbildung
    2026/09/16
    Warum bekommt mein Azubi sein Zeitmanagement nicht in den Griff? Warum werden Termine vergessen, Aufgaben zu spät erledigt oder sogar Berufsschultage verpasst? Vielleicht liegt das Problem gar nicht an fehlender Motivation oder mangelnder Zuverlässigkeit. Vielleicht hat einfach nie jemand gezeigt, **wie gutes Zeitmanagement eigentlich funktioniert.** In dieser Folge von **OnTeamz, dem Ausbildungspodcast**, geht es um eine Fähigkeit, die wir von jungen Menschen oft selbstverständlich erwarten: **Selbstorganisation.** Am Beispiel eines einfachen Kalenders zeige ich dir, wie Ausbilder gemeinsam mit ihren Azubis ein funktionierendes System für Termine, Berufsschule, Arbeitszeiten, Lernphasen und Freizeit entwickeln können. Du erfährst unter anderem, warum sich Azubis auf ein Kalendersystem festlegen sollten, wie Farben für mehr Übersicht sorgen, weshalb Vorbereitungszeiten und Puffer genauso wichtig sind wie der eigentliche Termin und warum regelmäßige Kalenderzeiten zur Routine werden sollten. Und vor allem: **Zeitmanagement kann man trainieren.** Statt mit Prüfungsterminen und Pflichten zu beginnen, können Ausbilder gemeinsam mit ihren Azubis zunächst Freizeit, Sport, Hobbys und persönliche Termine planen. Danach kommen Berufsschule, Betrieb, Lernzeiten und wiederkehrende Termine hinzu. So wird der Kalender nicht zum Kontrollinstrument des Ausbildungsbetriebs, sondern zu einem Werkzeug, mit dem junge Menschen lernen, **Verantwortung für ihre eigene Zeit zu übernehmen.** Eine praktische Folge für Ausbilder, Ausbildungsbeauftragte und Ausbildungsleiter, die ihre Azubis nicht nur fachlich ausbilden, sondern bei ihrer persönlichen Entwicklung unterstützen wollen. **Themen dieser Folge:** Zeitmanagement für Azubis, Selbstorganisation in der Ausbildung, Kalender richtig führen, Berufsschule organisieren, Ausbildungsalltag strukturieren, Eigenverantwortung fördern und Azubi Entwicklung.
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  • #262 Die übersehenen Helden der Ausbildung
    2026/09/15
    „Ausbildungsbeauftragte sind die Schizophrenie des deutschen Ausbildungssystems.“ Ein harter Satz. Aber Melanie Brender findet, dass er einen wunden Punkt ziemlich gut trifft: In der Ausbildung ist vieles geregelt, geplant und qualifiziert. Und dann gibt es ausgerechnet die Menschen, die in den Fachabteilungen einen riesigen Teil der Ausbildungsarbeit übernehmen. Praxisbetreuer, Ausbildungsbeauftragte, Praxisanleiter. Oft machen sie diese Aufgabe nebenbei, mit viel Herzblut und gleichzeitig mit der Frage: Was gehört eigentlich zu meiner Rolle und wie mache ich das richtig? Genau dort wird diese Folge spannend. Melanie bringt 25 Jahre Erfahrung im Ausbildungsbereich mit und spricht darüber, warum junge Menschen zunächst einmal ernst genommen und als Person wahrgenommen werden wollen, weshalb persönlicher Kontakt trotz Homeoffice wichtig bleibt und warum Ausbildung mehr braucht als Fachwissen. Es geht um Ausbildungsbeauftragte, Generation Z, moderne Ausbildung, Homeoffice, KI in der Ausbildung, Future Skills und lebenslanges Lernen. Und Melanie wird sehr konkret: Warum sie bei Problemen zuerst Fragen stellt, statt Druck aufzubauen. Warum Homeoffice in der Ausbildung begleitet werden muss. Warum der schnelle Griff zur KI nicht automatisch gutes Arbeiten bedeutet. Und warum junge Menschen Aufgaben brauchen, bei denen sie merken: Das hier trägt wirklich etwas bei. Eine Folge für Ausbilder, Ausbildungsleiter und HR, die nicht nur darüber diskutieren wollen, wie „die jungen Leute heute ticken“, sondern sich fragen: Was müssen wir eigentlich auf unserer Seite besser machen?
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    1 時間 3 分