エピソード

  • Kapitel 5.5 · Ich kannte Lissabon nur vom Flughafen
    2026/08/26

    Fünfundzwanzig Jahre lang bin ich in Lissabon gelandet. Flughafen, Crewbus, Hotel, Flughafen. Ich wusste, wie diese Stadt im Anflug unter der Tragfläche liegt. Ich wusste nicht, wie sie riecht.


    In dieser Folge fahre ich zum ersten Mal selbst hin. Von Peniche nach Süden, an einem einzigen Tag, mit allem, was in Portugal dazwischenkommt. Und in Portugal kommt ständig etwas dazwischen, weil es hier nicht einen schönen Ort gibt, sondern nur schöne Orte.


    Es geht um einen steinernen Wächter hoch über einer Surfbucht, der die Menschen daran erinnert, auf ihr Meer aufzupassen. Um ein Mädchen, das im Kofferraum ihres alten Golf wohnt und mit dem ich kein einziges Wort gesprochen habe, obwohl wir uns sofort verstanden haben. Um einen Parkwärter, der einem Fremden vertraut, und um einen Satz von ihm, den ich bis heute mit mir herumtrage.


    Und es geht um einen ganz normalen Stadtparkplatz zwischen Cascais und Lissabon. Kein Geheimtipp, kein schöner Fleck, Asphalt und weiße Linien. Und trotzdem einer der schönsten Abende der ganzen Reise.


    Es ist nie der Platz. Es ist immer das, was einem dort passiert.


    Schön, dass du an Bord bist.

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    21 分
  • Kapitel 2.9 · Achtundvierzig Stunden
    2026/08/25

    Vorgestern war Sommer. Freibad mit den Kindern, kurze Hose, ein Tag wie ein Geschenk. Achtundvierzig Stunden später sitze ich in einer langen Hose am Tisch und schaue in eine Wand aus Grau.

    In dieser Folge geht es um einen Herbst, der nicht angeklopft hat, sondern wie ein Donnerknall kam. Um einen Satz, den ich heute früh im Auto gedacht habe und über den ich lachen musste. Und um die Frage, was so ein Wettersturz mit Menschen macht, die ohnehin schon gegen etwas ankämpfen.

    Es geht um zwanzig Grad, die kein Körper mitmacht. Um eine Insel, die ich mir gebaut habe, weil draußen keine mehr war. Um ein Telefonat über die Fliegerei und den Preis, den man erst bemerkt, wenn man ihn nicht mehr zahlt.

    Und darum, dass am Dienstag ein Flieger geht und sich das nicht wie Urlaub anfühlt, sondern wie heimkommen.

    Für alle, die gerade im selben Grau sitzen: Ihr müsst das nicht schönreden.

    Schön, dass du an Bord bist.

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    11 分
  • Kapitel 5.4 · Zwischen zwei Welten
    2026/08/19

    41 Kilometer. Weiter habe ich es an diesem Tag nicht geschafft. Früher bin ich an einem Arbeitstag zehntausend Kilometer geflogen. Aber die habe ich durchflogen. Diese 41 habe ich gelebt.

    In dieser Folge nehme ich euch mit nach Peniche, ein Fischerdorf an der portugiesischen Atlantikküste, das genau zwischen zwei Welten hängt: dem alten Portugal der Fischer und der neuen Welt der Surfer. Vielleicht mag ich diesen Ort deshalb so sehr. Ich hänge ja selbst zwischen zwei Welten.

    Es geht um einen Fleckerlteppich, der jetzt dem Wind gehört. Um einen Felsen, der aussieht wie ein halb versunkenes Schiff. Um meinen Freund Fernando und eine Tür, die ich erst zu Hause gefunden habe. Und um einen Abend, an dem meine Pizza und ich die Könige waren.

    Was trennt mich von der Natur? Ein Stück Blech. Mehr ist es nicht.

    Schön, dass du an Bord bist.

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    14 分
  • Kapitel 2.8 · Zwischen Routine und Lichtgeschwindigkeit
    2026/08/16

    Mein Alltag besteht gerade aus zwei Welten. Die eine steht still, jeder Tag ein Spiegelbild des vorherigen. Die andere rast: Die Kinder werden in Lichtgeschwindigkeit groß, und ich programmiere zehn, zwölf, manchmal vierzehn Stunden am Tag an meinem Neuanfang.

    In dieser Folge erzähle ich, warum meine erste eigene App im App Store für mich mehr bedeutet, als sie von außen hergibt. Warum der Stein noch nicht rollt, und was meine Frau dazu sagt. Warum meine Panikstörung der schlechteste Begleiter für Kundentermine ist. Und von einem Anruf aus Charlotte NC, der mit einem Nebensatz endete: „Viel Spaß morgen bei der Sonne.“

    Daraus wurde ein Nachmittag auf einer Wiese, eine geschenkte Finsternis-Brille von Fremden und der Moment, in dem sich der Mond vor die Sonne schob und die Welt einfach kurz stehen blieb.

    Es war einfach nichts. Aber es war alles.

    Schön, dass du an Bord bist.

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    13 分
  • Kapitel 2.7 · Der perfekte Tag?
    2026/08/12

    Elf gute Tage. Und dann steht der Alltag wieder vor der Tür. Der klingelt nicht mal, der kommt einfach rein.

    In dieser Folge nehme ich dich mit durch einen Tag, der eigentlich perfekt werden sollte: ein spontaner Trip nach München mit meinen zwei Jungs, ein Stück Thailand mitten im Werksviertel, leuchtende Augen im Apple Store und ein Gewitter, das keiner bestellt hat.

    Es geht um Routine, die sich für mich wie Wände anfühlt, um Kinder, die gleichzeitig nerven und das Herz tragen, und um eine Erkenntnis: Den perfekten Tag gibt es nicht. Es gibt nur schöne Tage mit Gewittern drin.

    Und ganz nebenbei lüfte ich ein Geheimnis über unseren Sommer: Am 25. August geht es los. Sawasdee ka.

    Schön, dass du an Bord bist.

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    11 分
  • Kapitel 5.3 · Zu schön, um zu gehen
    2026/08/09

    Wer verlässt schon gerne den perfekten Ort? Ich nicht. Ich bin geblieben.

    In dieser Folge nehme ich dich mit an eine Bucht bei Nazaré, in der meine Fußspuren die ersten im Sand waren. Es geht um sechs Quadratmeter Zuhause, einen 25-Liter-Wassertank, ein Leben barfuß und mit den Zeiten der Sonne. Und um eine innere Stimme, die man erst wieder hört, wenn es endlich still genug ist.

    Warum Vanlife für mich absoluter Minimalismus ist und was das mit Freiheit zu tun hat, erzähle ich dir zwischen Gleitschirmfliegern, Sonnenuntergängen und einem Fehler, den ich nie wieder machen will: Zeit im Nacken zu haben.

    Schön, dass du an Bord bist.

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    11 分
  • Kapitel 5.2 – Die 5-Prozent-Regel
    2026/08/05
    Die 5-Prozent-Regel – Ankunft in Portugal. Eine Nacht voller Tiere in einem stillen Tal, ein Land wie eine Zeitreise, Pastéis de Nata, Nazaré mit seinen Riesenwellen und der erste perfekte Sonnenuntergang am Atlantik. Über das Gefühl, endlich wieder atmen zu können, und die Momente, für die sich alles lohnt. Den ganzen Beitrag mit allen Bildern und der kompletten Nazaré-Geschichte findest du auf oceanzero.de.
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    10 分
  • Kapitel 2.6 – Der schwarze Hund an der Leine
    2026/08/02
    Der schwarze Hund an der Leine – ein ehrliches Kapitel über Depression und Angst. Über eine Tür, die ich fast nicht aufgemacht hätte, zwei Tage Drohnen-Coaching in Esslingen, stille Nächte im Bus – und das Versprechen: Es geht weiter. Immer. Den ganzen Beitrag mit allen Bildern findest du auf oceanzero.de. Und wenn du selbst gerade kämpfst: Die TelefonSeelsorge erreichst du kostenlos und anonym unter 0800 111 0 111.
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    13 分