Kapitel 2.9 · Achtundvierzig Stunden
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Vorgestern war Sommer. Freibad mit den Kindern, kurze Hose, ein Tag wie ein Geschenk. Achtundvierzig Stunden später sitze ich in einer langen Hose am Tisch und schaue in eine Wand aus Grau.
In dieser Folge geht es um einen Herbst, der nicht angeklopft hat, sondern wie ein Donnerknall kam. Um einen Satz, den ich heute früh im Auto gedacht habe und über den ich lachen musste. Und um die Frage, was so ein Wettersturz mit Menschen macht, die ohnehin schon gegen etwas ankämpfen.
Es geht um zwanzig Grad, die kein Körper mitmacht. Um eine Insel, die ich mir gebaut habe, weil draußen keine mehr war. Um ein Telefonat über die Fliegerei und den Preis, den man erst bemerkt, wenn man ihn nicht mehr zahlt.
Und darum, dass am Dienstag ein Flieger geht und sich das nicht wie Urlaub anfühlt, sondern wie heimkommen.
Für alle, die gerade im selben Grau sitzen: Ihr müsst das nicht schönreden.
Schön, dass du an Bord bist.