エピソード

  • Unsterblich per Mausklick – KI-gestützte Erinnerungskultur in der Palliativversorgung
    2026/01/29
    Mama, du fehlst mir, ruft ein kleines Mädchen. Die Mutter antwortet: Ich bin doch da, Liebes. Doch das Kind ist längst verstorben, existiert nur als KI-generierter Avatar. Was klingt wie Science-Fiction, ist Realität: Chatbots simulieren Gespräche mit Verstorbenen, digitale Zwillinge imitieren Stimme, Gestik und Persönlichkeit geliebter Menschen. Sind solche digitalen Erinnerungshilfen sinnvoll für die Trauerverarbeitung oder bergen sie Risiken? Dorothee Becker, Fachkraft für Palliativ Care mit jahrzehntelanger Erfahrung, spricht über Chancen und Gefahren der digitalen Unsterblichkeit. Sie erklärt, warum professionelle Begleitung entscheidend ist, welche rechtlichen Fragen ungeklärt sind und wie sich Ärztinnen, Ärzte und Pflegekräfte auf diesen Trend vorbereiten sollten. Ein Gespräch über Individualität in der Trauer, das Recht auf eigene Erinnerung und die Frage: Hätte der Verstorbene das überhaupt gewollt?
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    43 分
  • Migräne: Zwischen Schmerz und Stigma
    2026/01/15
    Übelkeit, Schwindel, Lichtempfindlichkeit, Wortfindungsstörungen – und dazu Kopfschmerzen: Migräne kann sich auf ganz unterschiedliche Weise zeigen und wird deshalb oft nicht als solche erkannt. Dabei ist sie eine der häufigsten Ursachen für Arztbesuche in der Hausarztpraxis. In dieser Folge spricht Medical-Tribune-Chefredakteurin Kathrin Strobel mit Prof. Dr. Dagny Holle Lee, Leiterin des Westdeutschen Kopfschmerz- und Schwindelzentrums am Universitätsklinikum Essen – in den sozialen Medien bekannt als migraene_doc. Die Expertin erklärt, woran man Migräne erkennt, wie sich die Erkrankung im Laufe des Lebens verändert und warum Hausärztinnen und Hausärzte immer zuerst an Migräne denken sollten, wenn Patientinnen und Patienten über wiederkehrende Kopfschmerzen klagen. Außerdem geht es um aktuelle Therapieoptionen – von Akutmedikation über Prophylaxe bis zu neuen CGRP-Antikörpern – sowie um den Umgang mit Migräne in besonderen Lebensphasen wie Schwangerschaft und Stillzeit. Eine Folge voller praktischer Tipps, Hintergrundwissen und Aufklärung zu einer Volkskrankheit, die sehr viel mehr ist als „nur Kopfschmerz“. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK Weiterführende Links: • S1-Leitlinie „Therapie der Migräneattacke und Prophylaxe der Migräne“: https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/030-057 • Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG): https://www.dmkg.de/ • Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN): https://www.dgn.org/ • Instagram-Profil von Prof. Dr. Dagny Holle‑Lee: https://www.instagram.com/migraene_doc
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    43 分
  • Alkoholabhängigkeit erkennen, ansprechen und behandeln
    2025/12/04
    Alkoholabhängigkeit ist eine der häufigsten psychischen Erkrankungen in Deutschland - doch 80 bis 90 Prozent der Betroffenen bleiben unbehandelt. In dieser Folge erklärt Professor Dr. Michael Soyka, Psychiater und Neurologe an der Universitätsklinik München, warum gerade Hausärzte eine Schlüsselrolle bei der Früherkennung spielen und wie die Diagnose gelingen kann. Erfahren Sie, welche körperlichen und psychischen Warnsignale auf eine Alkoholabhängigkeit hindeuten, wie bewährte Screening-Instrumente wie der CAGE-Test funktionieren und warum das direkte Ansprechen des Problems so wichtig ist. Professor Soyka gibt praktische Tipps für das Arzt-Patienten-Gespräch und erklärt moderne Therapieansätze - von der medikamentösen Behandlung bis zur psychosozialen Betreuung. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK
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    37 分
  • Erfahrungen aus der Praxis: Pertussis-Risiko bei älteren Patient:innen
    2025/11/27
    Herbstzeit ist Infektzeit: Pertussis-Impfschutz bei älteren Patienten überprüfen Im Herbst sollten Hausärzt:innen nicht nur über klassische Herbstimpfungen, wie Influenza und Corona aufklären, auch Pertussis sollte nicht vergessen werden – so der Tenor der aktuellen Folge der Podcast-Serie „O-Ton Allgemeinmedizin Extra“ mit Dr. Uta Groger, Fachärztin für Allgemeinmedizin in Bielefeld. Das sagt die STIKO Anders als häufig angenommen reicht eine Immunisierung gegen Pertussis im Kindesalter oder eine durchgemachte Pertussis-Erkrankung nicht für einen lebenslangen Schutz aus. Die STIKO empfiehlt daher eine Auffrischimpfung einmalig für alle Erwachsenen ab 18 Jahren in Kombination mit der nächstfälligen Diphtherie-Tetanus-Impfung. Menschen in Gesundheitsberufen oder die Gemeinschaftseinrichtungen arbeiten, sollten sich der STIKO zufolge alle 10 Jahre gegen Pertussis impfen lassen. Doch trotz der STIKO-Empfehlung hat nur etwa die Hälfte der Erwachsenen einen ausreichenden Impfschutz gegen Keuchhusten. Warum impfen? Eine Pertussis-Erkrankung kann weitreichende Folgen haben: So haben insbesondere Menschen über 65 Jahre ein 10 % höheres Risiko, aufgrund einer Pertussis-Infektion hospitalisiert zu werden, zudem kommt es oft zu einem prolongierten Verlauf. Ein erhöhtes Komplikationsrisiko haben auch Menschen mit chronischen Erkrankungen wie z.B. Asthma oder COPD. Doch es gibt weitere gute Gründe für eine Impfung: Pertussis ist höchstinfektiös – in der Regel führt eine Infektion zu 5 Neuinfektionen. Deshalb sollten z.B. in der hausärztlichen Praxis auch werdende Väter und Großeltern auf eine Pertussis-Impfung angesprochen werden. Ziel ist es, u.a. Neugeborene und Säuglinge zu schützen, denn sie werden primär durch ungeimpfte Jugendliche und Erwachsene im Umfeld infiziert. Diese Podcast-Episode ist mit freundlicher Unterstützung von GSK entstanden. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK
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    34 分
  • Selbstverletzendes Verhalten erkennen und richtig handeln
    2025/11/20
    Nicht-suizidales selbstverletzendes Verhalten (NSSV) bleibt in der Hausarztpraxis oft lange unentdeckt. Viele Betroffene schneiden, kratzen oder ritzen sich, schlagen sich oder stoßen sich gezielt den Kopf – meist verborgen und nicht, um Aufmerksamkeit zu erlangen. Im Vordergrund steht die Emotionsregulation: Der körperliche Schmerz verschafft kurzfristige Erleichterung von überwältigenden Gefühlen und stabilisiert so einen Teufelskreis. NSSV beginnt häufig im Alter von 12 bis 16 Jahren, soziale Medien können das Verhalten sowohl verstärken als auch Unterstützung bieten. In der aktuellen Folge von „O Ton Allgemeinmedizin“ erklärt Prof. Dr. Tina In Albon, wie Hausärztinnen und Hausärzte Narben und frische Wunden sensibel und nicht moralisierend ansprechen, Suizidalität abklären und psychotherapeutische Hilfe strukturieren können. Zudem gibt sie Formulierungshilfen, Hinweise zur Risikoabschätzung und praxistaugliche Ideen zur Emotionsregulation. Dieser Podcast ist werbefinanziert. Wenn Sie in unserem Podcast Werbung schalten wollen, schreiben Sie uns gern unter podcast-vermarktung@medtrix.group Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK
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    34 分
  • Wie Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland ihren Weg ins deutsche Gesundheitssystem finden
    2025/11/06
    68.000 Ärztinnen und Ärzte aus dem Ausland sichern bereits heute die medizinische Versorgung in Deutschland. Tendenz steigend. Dr. Jürgen Hoffart, Hauptgeschäftsführer der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz, berichtet aus der Anerkennungspraxis: von bürokratischen Hürden über Wartezeiten bis hin zu erfolgreichen Integrationsbeispielen. Und: Wie läuft die anspruchsvolle Fachsprachenprüfung ab? Warum hat Rheinland-Pfalz als erstes Bundesland auch die Arztpraxen für Berufserlaubnis-Inhaber geöffnet? Und welche Auswirkungen könnte der neue Kabinettsentwurf zur Anerkennungsreform haben? Ein Blick auf Chancen und Herausforderungen bei der Integration ausländischer Ärztinnen und Ärzte – und warum sowohl die Kliniken und Praxen als auch die Neueinsteiger gefordert sind. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK
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    35 分
  • Impfstrategien bei rheumatologischen Patient*innen – neue Daten und Empfehlungen
    2025/10/27
    Impfstrategien bei rheumatologischen Patient*innen Menschen mit rheumatologischen Erkrankungen haben ein erhöhtes Risiko für eine Gürtelrose. Warum das so ist und wie dem Risiko begegnet werden kann, das erfahren Sie in der aktuellen Folge der Podcast-Serie „O-Ton Allgemeinmedizin Extra“ mit Prof. Dr. Klaus Krüger, niedergelassener Rheumatologe in München. Aktive Erkrankung und einige Therapieoptionen erhöhen das Risiko Menschen mit aktiven entzündlichen rheumatischen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis, Psoriasis-Arthritis oder systemischem Lupus erythematodes (SLE) haben ein erhöhtes Risiko für Herpes zoster. Aber auch Therapeutika wie z.B. Glukokortikoide oder JAK-Inhibitoren können das Herpes-zoster-Risiko der Betroffenen erhöhen. Und: Kommt es beispielsweise unter Biologika zu einer Gürtelrose, verläuft diese oft schwer und hat eine erhöhte Komplikationsrate. Es gibt also genügend Gründe für eine effektive Prävention. Das sagt die STIKO Die aktualisierte Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) sieht vor, alle Personen ab 60 Jahren gegen HZ zu impfen, bei Personen mit erhöhter Gefährdung infolge einer schweren chronischen Erkrankung oder Immundefizienz gilt dies bereits ab 18 Jahren. Damit steht auch jüngeren Patienten mit Autoimmunerkrankungen – etwa bei systemischem Lupus erythematodes, der häufig bereits im dritten bis vierten Lebensjahrzehnt manifest wird – eine wirksame Präventionsmöglichkeit zur Verfügung. Der Totimpfstoff gegen Herpes zoster ist langanhaltend wirksam und weist ein gutes Sicherheitsprofil auf. Disclaimer: Der Podcast wurde vor der Anpassung der STIKO-Empfehlung am 30.10.2025 aufgenommen. Diese Podcast-Episode ist mit freundlicher Unterstützung von GSK entstanden. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK
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    18 分
  • Fahreignung: mit Sicherheit mobil bleiben
    2025/10/23
    Altersbedingte Einschränkungen, chronische Erkrankungen, Medikamente: Es gibt viele Faktoren, die die Fahreignung beeinträchtigen können. Ärztinnen und Ärzte sind dazu verpflichtet, ihre Patientinnen und Patienten über diese Zusammenhänge aufzuklären. Dies gilt für Demenzkranke ebenso wie für Menschen mit Migräne oder Diabetes. Das Ziel sollte sein, eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr zu gewährleisten, die Mobilität aber so wenig wie möglich einzuschränken. Denn die ist wichtiger Bestandteil eines zufriedenen Lebens, betont Verkehrsmedizinerin Dr. Christiane Weimann-Schmitz. In dieser Podcast-Folge erklärt sie, was Medizinerinnen und Mediziner im Hinblick auf die Fahreignung bedenken sollten und welche sinnvollen Alternativen es gibt, wenn das Autofahren keine Option mehr ist. Zur Folgen-Übersicht: https://bit.ly/4hoYfbK Weiterführende Informationen: Liste relevanter Erkrankungen aus der Fahrerlaubnis-Verordnung: https://www.gesetze-im-internet.de/fev_2010/anlage_4.html https://dgvm-verkehrsmedizin.de/ https://www.adac.de/verkehr/verkehrssicherheit/aeltere-autofahrer/fahrfitnesscheck/
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    35 分