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Mut zum Risiko | AGES Podcast

Mut zum Risiko | AGES Podcast

著者: Roland Achatz & Elisabeth Dottolo
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概要

Wir leben in einer Welt voller Ungewissheit, aber auch voller Wissen. Mit unseren Expertinnen und Experten besprechen wir vermeintliche und tatsächliche Risiken, liefern wissenschaftliche Lösungen und wertvolle Tipps. So können Sie Risiken im Alltag besser einschätzen. Lassen Sie uns gemeinsam mutig sein!AGES 博物学 生物科学 科学 自然・生態学 衛生・健康的な生活 身体的病い・疾患
エピソード
  • Hinter dem Beipackzettel: Wer für sichere Medikamente sorgt (012)
    2026/02/06

    Unerwünschte Nebenwirkungen, gefälschte Arzneimittel, dubiose Internetapotheken: Was macht ein Medikament wirklich sicher – und wer prüft das? In dieser Folge sprechen wir mit unserem Experten Günter Waxenecker darüber, wie Kontrolle, Zulassung und Überwachung zusammenwirken, um Patient:innen zu schützen.

    Arzneimittel retten Leben – aber nur, wenn sie sicher sind. In Österreich gibt es über 12.000 zugelassene Arzneimittel, fast 5.000 davon sind rezeptfrei erhältlich. Doch wer sorgt dafür, dass all diese Produkte sicher bleiben? Wer prüft Medikamente, bevor sie in Apotheken liegen? Und was passiert, wenn sie längst am Markt sind? In unserer neuen Podcast-Folge „Mut zum Risiko“ gehen wir diesen Fragen nach im Gespräch mit DI Dr. Günter Waxenecker, Leiter der AGES-Medizinmarktaufsicht und Verfahrensleiter des Bundesamtes für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG).

    Klar und verständlich erklärt Waxenecker, wie Arzneimittel geprüft, zugelassen und auch nach ihrer Markteinführung kontinuierlich überwacht werden. Er spricht über Verantwortung und Vertrauen, über ethische Standards in klinischen Studien, über Gendermedizin und die Lehren aus vergangenen Arzneimittelskandalen wie Thalidomid/Contergan.

    Ein zentrales Thema ist die Pharmakovigilanz – also das wachsame Beobachten von Nebenwirkungen. Günter Waxenecker zeigt im Gespräch mit Podcast-Host Roland Achatz, wie aus jeder Meldung ein Beitrag zur Patient:innensicherheit wird. Die Botschaft: Sicherheit ist kein Zustand – sie ist ein Prozess. Er erklärt, warum der verantwortungsvolle Umgang mit rezeptfreien Arzneimitteln so wichtig ist und was es mit dem Claim "Medikamente sind keine Bonbons" auf sich hat.

    Auch aktuelle Fragen kommen zur Sprache: Welche Arzneimittel werden am häufigsten gefälscht – und welche Risiken bergen sie? Worauf können Verbraucher:innen insbesondere bei Internetapotheken achten?

    Mit Geschichten, Zahlen und persönlichen Einblicken zeigt die neue Folge von „Mut zum Risiko“, dass hinter jedem Beipackzettel Menschen stehen, die die Sicherheit unserer Arzneimittel im Blick haben.

    Mehr Informationen & Meldeportal für Nebenwirkungen: www.basg.gv.at / www.ages.at

    Kapitel:

    (00:57) Einleitung, Vorstellung Gast und Aufgaben in der AGES
    (02:32) Werdegang Günter Waxenecker
    (04:26) Medizinmarktaufsicht & Arzneimittelüberwachung
    (06:43) Vom Wirkstoff zum Medikament
    (12:51) Prüfung Arzneimittel
    (17:45) Contergan-Skandal
    (22:27) Zulassung Arzneimittel
    (27:01) Nebenwirkungen
    (33:36) Arzneimittelsicherheit als Community-Leistung (Med Safety Week)
    (37:13) Was passiert nach der Nebenwirkungsmeldung?
    (38:10) Beipackzettel
    (41:07) Rezeptpflichtig oder nicht?
    (43:34) Fehler in der Einnahme/am Etikett
    (45:43) Internetapotheken
    (47:43) Illegale Arzneimittel
    (53:27) Verbraucher:innen-Tipps

    Hilfreiche Links:

    „Medikamente sind keine Bonbons!“ - AGES
    #MedSafetyWeek: Gemeinsam für sichere Arzneimittel! - AGES
    Online-Meldung von Nebenwirkungen human - BASG
    Elektronisch einsehbare Fach-/Gebrauchsinformationen im Arzneispezialitätenregister
    Arzneimittel im Internet-Versandhandel

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    57 分
  • Wie man Spielzeug professionell kaputt macht und warum (011)
    2025/11/28

    Kinder spielen gerne. Allerdings ist ihr Spielzeug nicht immer dafür geeignet, manchmal sogar gefährlich: Unsere Spielzeug-Expertin Daniela Schachner untersucht hunderte Spielzeuge im Jahr und findet regelmäßig Produkte, die die Gesundheit der Kinder gefährden können. Warum das so ist und wie sie Spielzeug auf Herz und Knopfzellen prüft, erzählt sie in Folge 11 unseres Podcasts.

    Die Anforderungen an Spielzeug sind in der EU umfangreich geregelt. Mit der unlängst beschlossenen neuen EU-Spielzeugverordnung wird das Schutzniveau für Kinder nochmals angehoben. Und dennoch werden diese Anforderungen von den Herstellern, vor allem im Billig-Spielzeug-Segment, oft nicht eingehalten.

    Um diese Produkte erst gar nicht in die Hände (oder auch in den Mund) von Kindern gelangen zu lassen, untersuchen AGES Expertin Daniela Schachner und ihre Kolleg:innen hunderte Spielsachen im Jahr, von der Plastikfigur über Plüschtiere bis hin zur Indoor-Rutsche. Wie sie das machen? Im Prinzip geht es darum, das Spielzeug auf verschiedene raffinierte Art und Weisen kaputt zu machen: Lösen sich Kleinteile, die leicht verschluckt werden können? Enthalten sie verbotene Weichmacher oder lösen sich Chemikalien aus dem Spielzeug, wenn ein Kleinkind darauf herumlutscht? Bricht das Klettergestell, wenn die Kinder darauf herumhüpfen? Bringt die Tröte das Trommelfell fast zum Reißen? Und, und und….

    Kapitel:

    (00:55) Einleitung, Vorstellung Gästin und Aufgaben in der AGES

    (03:27) Wie sieht ein Tag in der Spielzeugkontrolle aus?

    (04:40) Definition Spielzeug

    (07:20) Spielzeugverordnung, rechtlicher Rahmen

    (08:12) Neue EU-Spielzeugrichtlinie

    (12:29) Wie kommt ihr zu den Produkten, die ihr kontrolliert?

    (15:52) Spielzeugprüfung auf Herz und Nieren

    (23:52) Produktrückrufe, Beanstandungsquote

    (28:23) Pflichten für Hersteller

    (30:44) Gefährlichste Beanstandungen

    (33:42) Tipps für Konsument:innen

    Weiterführende Links:

    Spielzeug-Empfehlungen

    Augen auf beim Spielzeugkauf

    Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

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    47 分
  • Da lachen die Hühner nicht - Vogelgrippe im Fokus (010)
    2025/10/30

    Vogelgrippe, Geflügelpest, aviäre Influenza … welcher Name auch immer gewählt wird, diese Erkrankung ist in ihren Auswirkungen aufs Geflügel nicht zu unterschätzen. Im Jahr 2024 mussten aufgrund von Ausbrüchen in Österreich über 200.000 Tiere gekeult, also getötet, werden. Warum das notwendig ist, was die Vogelgrippe ist und welche Schutzmaßnahmen es gibt, das erklärt uns die Expertin Irene Zimpernik.

    In Folge 010 reden wir darüber, warum die Vogelgrippe so ein großes Thema ist. Unsere Gästin Irene erklärt uns die verschiedenen Stämme der aviären Influenza-Viren und welche Symptome sie auslösen können – bei Vögeln, Säugetieren, und beim Menschen. Wir besprechen die Rolle von Wildvögeln in der Übertragung, welche Kaskade bei einer positiven Testung ausgelöst wird und wie die AGES die Situation überwacht. Außerdem gibt uns Irene konkrete Tipps, wie man das eigene Geflügel am besten schützt und was man - auch als Nicht-Tierhalter:in - tun kann, dass das Virus sich nicht ausbreitet.

    Kapitel:

    (01:13) Einleitung, Vorstellung Gästin und Aufgaben in der AGES

    (06:25) Das Aviäre Influenza Virus

    (08:28) Können sich alle Vögel anstecken?

    (09:17) HPAI und LPAI

    (10:14) Saisonalität und Veränderungen des Virus

    (11:26) Wildvögel: Rolle als Überträger, Symptome, Warnsignale

    (13:58) Geflügel: Biosicherheitsmaßnahmen und letzte Ausbrüche

    (15:52) Überwachung Österreich und Europa

    (17:17) Vogelgrippe bei Säugetieren / Milchkühe in den USA

    (19:27) Europäische Forschungsprojekte

    (20:45) Vogelgrippe beim Menschen

    (21:53) Symptome beim Geflügel / Maßnahmen / Wirtschaftliche Auswirkungen

    (29:00) Tipps für Geflügelhalter:innen / Meldepflicht

    (32:34) Lebensmittel

    (33:05) Wo kann ich mich informieren?

    (34:17) Verabschiedung und Zusammenfassung

    Weiterführende Links:

    Vogelgrippe - AGES

    AGES Nationales Referenzlaboratorium für Aviäre Influenza - AGES

    Aviäre Influenza (Vogelgrippe, Geflügelpest) - KVG

    FAQs zur Aviären Influenza - KVG

    Tierseuchenradar - AGES

    Projekt Constanze 2 - AGES

    Für Tierhalter:innen: VIS Registrierung für Tierhaltungen

    Informationsvideos:

    • Vogelgrippe verstehen – erkennen - vermeiden
    • Vogelgrippe erkennen
    • Krankheitsanzeichen
    • Meldepflicht Geflügelhaltung

    Mut zum Risiko Folge 005 zur Maul- und Klauenseuche

    Disclaimer: in Gesprächen kommt es teilweise zur Verwendung der maskulinen Form. Diese ist als generisches Maskulinum zu verstehen. Alle Personenbezeichnungen beziehen sich, sofern nicht anders angemerkt, auf alle Geschlechter.

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    36 分
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