• #67 Menschlichkeit 2026: Werden wir tatsächlich immer unmenschlicher?
    2026/10/15
    Sind die Menschen heute tatsächlich egoistischer, unfreundlicher und weniger rücksichtsvoll als früher? Oder entsteht dieser Eindruck, weil sich unser Zusammenleben grundlegend verändert hat? In dieser Folge von Moment noch! gehen wir der Frage nach, was Menschlichkeit eigentlich ausmacht und ob sie tatsächlich auf dem Rückzug ist. Dabei werfen wir einen Blick auf überraschende Forschungsergebnisse: Warum werden verlorene Geldbörsen mit besonders viel Geld häufiger zurückgegeben? Und was verraten Untersuchungen zur Entwicklung der Empathie über unsere Gesellschaft? Wir sprechen darüber, warum Stress und äußere Umstände unser Verhalten beeinflussen, ohne Rücksichtslosigkeit zu entschuldigen. Und darüber, wie schnell aus kleinen Enttäuschungen eine Negativspirale entstehen kann: Einer grüßt nicht mehr, der andere zieht sich zurück – und irgendwann begegnen sich beide mit Gleichgültigkeit. Doch es geht auch um größere gesellschaftliche Veränderungen. Durch Digitalisierung und nahezu unbegrenzte Kontaktmöglichkeiten hat sich unser soziales Umfeld verändert. Wir können heute freier entscheiden, mit wem wir Beziehungen eingehen und welche Gemeinschaften wir verlassen. Das schafft neue Möglichkeiten, hat aber auch seinen Preis: Zugehörigkeit, Verbindlichkeit und stabile Beziehungen entstehen immer seltener von selbst. In dieser Folge sprechen wir unter anderem darüber: • Was Ehrlichkeit, Empathie und Rücksichtnahme mit Menschlichkeit zu tun haben • Warum wir das Verhalten anderer oft vorschnell bewerten • Was wissenschaftliche Untersuchungen über unsere Mitmenschlichkeit aussagen • Wie sich Unfreundlichkeit und Misstrauen gegenseitig verstärken können • Warum mehr Wahlfreiheit nicht automatisch mehr Verbundenheit bedeutet • Weshalb stabile Beziehungen heute oft mehr bewusste Investition erfordern Am Ende steht eine Frage, die auch für unsere Arbeitswelt wichtig ist: Haben wir unsere Fähigkeit zur Menschlichkeit verloren – oder müssen wir unter veränderten Bedingungen neu lernen, wie Zusammenhalt entsteht? Eine Folge über Empathie, Verantwortung, gesellschaftlichen Wandel und die Bedeutung echter zwischenmenschlicher Beziehungen. Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen? 📩 simone@simoneschweitzer.de Du möchtest Stimmigkeit im Job? ➡️ Standortbestimmung (Online): https://simoneschweitzer.com/stimmigkeitskompass/ ➡️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch. Hier findest du mich: ➡️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt: https://simoneschweitzer.com ➡️ Für Teams: https://zusammen-arbeits-kultur.de ➡️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/ Hier meine Co-Moderatorin Tony Schmidt: https://www.linkedin.com/in/tschmi-dt/
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    27 分
  • 66 Die Macht Der Machtlosen (Kurzfolge)
    2026/10/08
    Was machst du, wenn dein Chef etwas entscheidet, das du für falsch hältst? In dieser Folge starten wir im Kinderzimmer und schauen gemeinsam, welche Möglichkeiten Menschen im Arbeitsleben haben: argumentieren, verhandeln, Verbündete suchen, Nein sagen oder Entscheidungen still unterlaufen. Auch bewusstes Mittragen oder Gehen kommen infrage. Dabei geht es darum, die Risiken abzuwägen und herauszufinden, welcher Weg zu einem selbst passt.
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    11 分
  • #65 Warum Menschen Dinge persönlich nehmen
    2026/10/02
    Manchmal reicht ein einziger Satz – und er sitzt. Wir denken noch Stunden später darüber nach, rechtfertigen uns innerlich oder fragen uns: Warum trifft mich das eigentlich so? Eine andere Bemerkung dagegen lässt uns völlig kalt. Was entscheidet darüber, welche Kritik uns erwischt? Und warum reagieren wir besonders empfindlich, wenn jemand an einem Bild rüttelt, das wir von uns selbst haben? In dieser Folge von „Moment noch! (Über)Leben in der Arbeitswelt“ sprechen Simone und Toni darüber, warum ein „So bin ich doch gar nicht!“ manchmal mehr über uns verrät, als uns lieb ist. Es geht um wunde Punkte, unser Selbstbild und die Seiten an uns, die wir lieber nicht sehen wollen. Aber: Nicht alles, was uns trifft, müssen wir bei uns selbst suchen. Manchmal ist Kritik unangebracht, respektlos oder schlicht eine Grenzüberschreitung. Wie lässt sich das eine vom anderen unterscheiden? In dieser Folge geht es unter anderem darum: – warum uns manche Bemerkungen treffen und andere überhaupt nicht – was unser Selbstbild damit zu tun hat – warum „So bin ich doch gar nicht!“ ein ziemlich interessanter Gedanke sein kann – was C. G. Jungs Konzept von Persona und Schatten damit zu tun hat – warum wir auch das sein können, was wir auf keinen Fall sein wollen – wann Selbstreflexion hilfreich ist – und wann wir eine Grenze setzen sollten – warum wir auf Kritik nicht sofort reagieren müssen – und was helfen kann, wenn eine Bemerkung genau unseren wunden Punkt erwischt Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen? 📩 simone@simoneschweitzer.de Du möchtest Stimmigkeit im Job? ➡️ Standortbestimmung (Online): https://simoneschweitzer.com/stimmigkeitskompass/ ➡️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch. Hier findest du mich: ➡️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt: https://simoneschweitzer.com ➡️ Für Teams: https://zusammen-arbeits-kultur.de ➡️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/ Hier meine Co-Moderatorin Tony Schmidt: https://www.linkedin.com/in/tschmi-dt/
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    30 分
  • #64 Lass uns über Wertschätzung reden (Hot-Seat)
    2026/09/17
    „Ich fühle mich nicht wertgeschätzt.“ Ein Satz, der im Arbeitsleben ziemlich oft fällt. Aber was heißt das eigentlich genau? Fehlt Anerkennung? Respekt? Interesse? Vertrauen? Geld? Einfluss? Oder das Gefühl, gesehen und gehört zu werden? In dieser Folge von „Moment noch! (Über)Leben in der Arbeitswelt“ nehmen Tony und ich uns das große Wort Wertschätzung vor – und stellen ziemlich schnell fest: So eindeutig ist die Sache nicht. Wir sprechen darüber, * warum Wertschätzung viel mehr ist als Lob und ein freundliches „Danke“, * weshalb wir Menschen, die wir mögen, oft leichter Wertschätzung zeigen, * wann das Vorenthalten von Anerkennung zum Machtmittel werden kann, * was Kompetenz, Autonomie und Verbundenheit damit zu tun haben, * wie unterschiedlich Menschen Wertschätzung wahrnehmen und ausdrücken, * was Führungskräfte ihren Mitarbeitenden schulden – und was nicht, * und warum es sich lohnt, auch auf den eigenen Anteil zu schauen. Denn natürlich haben Führungskräfte Verantwortung dafür, wie Menschen sich bei der Arbeit fühlen und wie sie miteinander umgehen. Aber Wertschätzung ist keine Dienstleistung, die eine Seite bestellt und die andere zu liefern hat. Vielleicht beginnt sie sogar an einer ganz anderen Stelle: *Damit, den eigenen Wert selbst zu schätzen. Eine Hotseat-Folge über Anerkennung, Bedürftigkeit, Macht, Selbstwert – und die Frage, wie Wertschätzung im Arbeitsleben tatsächlich gelingen kann. --- Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen? 📩 [simone@simoneschweitzer.de](mailto:simone@simoneschweitzer.de) **Du möchtest mehr Stimmigkeit im Job?** ➡️ Standortbestimmung (Online): https://simoneschweitzer.com/stimmigkeitskompass/ ➡️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch. **Hier findest du mich:** ➡️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt: https://simoneschweitzer.com ➡️ Für Teams: https://zusammen-arbeits-kultur.de ➡️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/ **Meine Co-Moderatorin Tony Schmidt:** https://www.linkedin.com/in/tschmi-dt/
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    26 分
  • #63 Wie reagieren Mitarbeitende auf Macht? (Kurzfolge) Serie "Macht", Folge 2/5
    2026/09/03
    Ein Vorgesetzter kommt in ein Meeting, setzt sich hin, sagt nichts weiter als "macht ruhig weiter" – und trotzdem verändert sich im Raum etwas. Jemand redet weniger, eine andere formuliert vorsichtiger, ein kritischer Punkt verschwindet aus der Diskussion. Macht muss nicht ausgeübt werden, um zu wirken. Es reicht, dass sie da ist. In dieser Folge geht es um die Kosten von Macht aus der Perspektive derjenigen, die weniger davon haben. Die Forschung kennt dazu im Kern drei Reaktionsmuster: Vorsicht, Widerstand und, wenn beides über lange Zeit nichts bewirkt, Rückzug. Es geht unter anderem um: - warum Mitarbeitende ihre Vorgesetzten oft genauer beobachten als umgekehrt – ein Muster, das sich sogar bei Rangordnungen unter Rhesusaffen zeigt - Reaktanz: das psychologische Phänomen, dass eingeschränkte Freiheit den Wunsch danach erst richtig weckt (mit einem klassischen Experiment von Jack Brehm) - warum aus wiederholter Machtlosigkeit irgendwann Rückzug werden kann – und was das mit erlernter Hilflosigkeit (Martin Seligman) zu tun hat - einen konkreten Hebel für Führung: Nicht jeder Einwand kann angenommen werden, aber jeder verdient eine erkennbare Reaktion Teil einer kurzen Reihe zum Thema Macht. In der nächsten Folge: die Macht der Machtlosen – wie Menschen auch ohne offizielle Position Einfluss nehmen können.
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    10 分
  • #62 Perfektionismus – warum „noch besser“ irgendwann nur noch schlechter wird
    2026/08/27
    Perfektionismus klingt erst einmal nach einer ziemlich guten Eigenschaft: hohe Ansprüche, sorgfältiges Arbeiten, gute Ergebnisse. Aber ist das wirklich Perfektionismus – oder einfach ein hoher Qualitätsanspruch? In dieser Folge schauen wir genauer hin. Denn Perfektionismus kann ganz unterschiedliche Formen annehmen: Die Ansprüche können sich gegen uns selbst richten, aus den vermeintlichen Erwartungen anderer entstehen – oder wir richten sie an die Menschen um uns herum. Wir sprechen darüber, warum Perfektionismus lange sogar hilfreich wirken kann, wann er anfängt, uns im Weg zu stehen und warum ausgerechnet Prokrastination eine seiner überraschenden Folgen sein kann. Außerdem geht es um die Fragen: - Was haben Selbstwert und Zugehörigkeit damit zu tun? - Warum hält sich die Vorstellung so hartnäckig, Perfektionismus führe zu besonderer Leistung? - Und was hilft, wenn der eigene Anspruch irgendwann mehr Kraft kostet, als er bringt? Und natürlich schauen wir auch auf uns selbst. Denn den Wunsch, etwas besonders gut zu machen, kennen wir bei unserem Podcast ziemlich gut. Eine Folge über hohe Ansprüche, Fehler, Leistung, Selbstkritik – und darüber, warum zwischen „Ich bin ein Fehler“ und „Mir ist ein Fehler passiert“ ein ziemlich großer Unterschied liegt. Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen? 📩 simone@simoneschweitzer.de Du möchtest Stimmigkeit im Job? ➡️ Standortbestimmung (Online): https://simoneschweitzer.com/stimmigkeitskompass/ ➡️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch. Hier findest du mich: ➡️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt: https://simoneschweitzer.com ➡️ Für Teams: https://zusammen-arbeits-kultur.de ➡️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/ Hier meine Co-Moderatorin Tony Schmidt: https://www.linkedin.com/in/tschmi-dt/
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    27 分
  • #61 Dürfen Menschen Macht "wollen"? (Kurzfolge) Serie "Macht", Folge 1/5
    2026/08/23
    "Ich will mehr Verantwortung" sagt sich leicht im Bewerbungsgespräch. "Ich will mehr Macht" löst dagegen erstmal Stille aus. Dabei ist beides oft dasselbe. Auftakt einer fünfteiligen Serie zum Thema Macht – einem der präsentesten und gleichzeitig am wenigsten offen besprochenen Themen in Unternehmen. Mit Niklas Luhmanns Unterscheidung zwischen Autorität, Führung und Macht wird sichtbar, warum nur eine dieser drei Formen ohne Zustimmung auskommt – und was das mit Führungskräften macht, die sich in Entscheidungen im Kreis drehen. Eine These, die gegen den Zeitgeist steht: Macht und Hierarchie sind nicht das Problem, sondern lösen eines, über das kaum gesprochen wird. Teil 2: Wie Menschen auf Macht reagieren. Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen? 📩 simone@simoneschweitzer.de Du möchtest Stimmigkeit im Job? ➡️ Standortbestimmung (Online): https://simoneschweitzer.com/stimmigkeitskompass/ ➡️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch. Hier findest du mich: ➡️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt: https://simoneschweitzer.com ➡️ Für Teams: https://zusammen-arbeits-kultur.de ➡️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/
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    11 分
  • #60 Wie viel Anstand kann man im Job erwarten? (Hotseat)
    2026/08/13
    Der Kollege, der nicht grüßt. Die Termineinladung ohne Blick in den Kalender. Ständig unterbrochen werden, statt ausreden zu dürfen ... Tony bringt in dieser Hotseat-Folge ihren Ärger über solche Momente mit rein. Simone hält dagegen: mit Forschung, mit der Coach-Perspektive – und mit einem Satz, der erstmal wehtut: "Ich hab kein Recht darauf, dass mich jemand grüßt." Was daraus wird, wenn wir eine Beobachtung sofort zur Interpretation machen ("der ist einfach arrogant"). Wie man Grenzen ansprechen kann, ohne zu maßregeln. Und wo Tony und Simone nicht ganz einer Meinung sind: Gelten für Führungskräfte andere Maßstäbe als für alle anderen? Außerdem im Hotseat: • Feedback öffentlich oder unter vier Augen? Tony sagt: bei Wiederholungstätern darf's auch mal vor allen sein. Simone zeigt das Dilemma, das dabei sofort entsteht. • Ist Zu-früh-Kommen eigentlich unhöflich? Simones ungewöhnliche Antwort: Ja – und sie erklärt, warum zwei Minuten zu früh sie mehr stört als fünf Minuten zu spät. • Das spontane Du im Job: Warum es für die eine Generation Nähe bedeutet und für die andere ein Grenzüberschritt ist – und wie beide damit umgehen. • Warum Kultur nie auf dem Poster entsteht: der Satz, mit dem die Folge endet – und der zeigt, warum Vorbild wichtiger ist als jede Leitlinie. Du hast Fragen, Gedanken oder Themenwünsche für zukünftige Folgen? 📩 simone@simoneschweitzer.de Du möchtest Stimmigkeit im Job? ➡️ Standortbestimmung (Online): https://simoneschweitzer.com/stimmigkeitskompass/ ➡️ Oder melde dich direkt für ein kostenloses Sortier-Gespräch. Hier findest du mich: ➡️ Coaching & Psychotherapie für Menschen in der Arbeitswelt: https://simoneschweitzer.com ➡️ Für Teams: https://zusammen-arbeits-kultur.de ➡️ LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/simone-schweitzer/ Hier meine Co-Moderatorin Tony Schmidt: https://www.linkedin.com/in/tschmi-dt/
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    28 分