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Mittelweg 36

Mittelweg 36

著者: © Hannah Schmidt-Ott & Jens Bisky | PODCAST EINS
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Hannah Schmidt-Ott und Jens Bisky laden im monatlichen Wechsel Wissenschaftler:innen und Autor:innen zu Gesprächen über Gesellschaft, Kultur und Theorie. Egal ob Romane, wissenschaftliche Studien, Gegenwartsbeobachtungen oder Sozialfiguren diskutiert werden: stets geht es um Menschen, wie sie sich aufeinander beziehen und was sie dabei freiwillig und unfreiwillig produzieren.


Hannah Schmidt-Ott ist Redakteurin beim Online-Fachforum Soziopolis

Jens Bisky ist leitender Redakteur des Mittelweg 36


Kontakt: podcast@his-online.de

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© Mittelweg 36 | PODCAST EINS
哲学 社会科学
エピソード
  • Wie schreibt man die Geschichte des Feminismus, Caroline Arni?
    2026/09/28

    1832 gründeten zwei junge Pariser Arbeiterinnen eine Zeitschrift, La Femme libre. Die ausschließlich von Frauen verfassten Beiträge waren so radikal wie konkret: Es ging um die Befreiung der Frau, deren Voraussetzung ihre materielle Unabhängigkeit ist. Caroline Arni hat zu diesen Texten und ihren Verfasserinnen geforscht. Mit Hannah Schmidt-Ott spricht sie darüber, was ereignishafte Momente über die Geschichte des Feminismus verraten, welche Probleme es aufwirft, Vergangenes in heutige Begriffe zu gießen, und warum politische Subjektivität damit beginnt, das Wort zu ergreifen.


    Caroline Arni ist Professorin für Allgemeine Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts an der Universität Basel. Ihr Buch „Wir, nicht wir. Frühsozialistischer Feminismus“ erschien 2026 bei Wagenbach.

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    38 分
  • Wie waren die Nullerjahre, Jens Balzer?
    2026/06/24

    Am Vorabend des neuen Jahrhunderts erwarteten viele aus guten Gründen, dass die Zeiten besser werden, ja eine Ära der Selbstbestimmung anbrechen würde. Dann kamen der islamistische Anschlag vom 11. September 2001, der War on Terror, die alles erschütternde Finanzkrise. Dennoch freuten die Leute sich ihrer Smartphones, erprobten ein Bionade-Biedermeier und rannten ins Kino, um den „Schuh des Manitu“ zu sehen. Was also zeichnete die Nullerjahre aus? Und wie hat sich unser Blick darauf über die Jahre verändert? Jens Balzer porträtiert das Jahrzehnt in seinem jüngsten Buch. Jens Bisky spricht mit ihm über Bärte, Berlin, Hoffnungen, Kulturtechniken und das Vorgestern der Gegenwart.

    Jens Balzer ist Journalist und Musikkritiker. Vor kurzem erschien sein Buch „Confusion is next. Die Nullerjahre – Das Jahrzehnt des Umbruchs“ im Verlag Rowohlt Berlin.


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    51 分
  • Was bremst die Schuldenbremse, Sebastian Huhnholz?
    2026/05/27

    Die verfassungsrechtliche Schuldenbremse gilt vielen als Garant solider Staatshaushalte. In der Praxis werden jedoch durchaus neue Schulden aufgenommen, etwa über Sondervermögen. Sebastian Huhnholz meint: Staatliche Verschuldung sinkt so nicht, sondern wird anders organisiert – mit weitreichenden Folgen für demokratische Gestaltungsspielräume. Im Gespräch mit Hannah Schmidt-Ott geht es um den Zusammenhang von Finanzpolitik und Herrschaft, die Ideengeschichte der Schuldenbremse, Schattenhaushalte und die Gefahr eines schleichenden Verfassungsumbaus.

    Sebastian Huhnholz ist Politikwissenschaftler im Bereich der Politischen Theorie und Ideengeschichte und forscht zu Fragen demokratischer Staatsfinanzierung. Er ist Gastprofessor an der Freien Universität Berlin sowie Fellow am Hamburger Institut für Sozialforschung.

    Literatur


    Sebastian Huhnholz: Der andere Ökonom. Max Webers Spätwerk und die fiskalische Verfassung einer neuen deutschen Demokratie, Duncker & Humblot 2025.


    Sebastian Huhnholz, Aaron Sahr und Eva Weiler (Hrsg.): Politische Theorien öffentlicher Finanzen. Zur (De-)Politisierung von Geld, Eigentum und Steuern, Leviathan-Sonderband 43, Nomos 2025.


    Sebastian Huhnholz und Philip Manow: „Fiskalischer Konstitutionalismus. Von Aufgaben, Ausgaben und Ausnahmen“, in: Huhnholz, Sahr, Weiler (Hrsg.), Politische Theorien öffentlicher Finanzen, S. 159–184.


    Sebastian Huhnholz: „Nach den Sondervermögen ein Sondervotum. Das Karlsruher Urteil zum Solidaritätszuschlag“, in: Merkur. Deutsche Zeitschrift für europäisches Denken, 79 (2025), 913, S. 29–42.

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    40 分
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