『Mösenbüro』のカバーアート

Mösenbüro

Mösenbüro

著者: Christin Spormann Heide Hammer
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Wir besetzen das Büro neu. Im Mösenbüro analysieren wir die Welt aus einer kompromisslos feministischen Perspektive. Wir zerlegen patriarchale Strukturen in der Politik, schauen uns Trends in der Popkultur an und üben lautstark Gesellschaftskritik – direkt aus Wien. Unsere Agenda im Büro: * Morning Meeting Hottake: Wir starten mit einer scharfen Analyse der aktuellen Schlagzeilen. Schnell, direkt und ohne Blatt vor dem Mund. * Mitarbeiter*in des Monats: Wir holen Personen vor den Vorhang, die den Diskurs prägen, Widerstand leisten oder schlichtweg gefeiert werden müssen. * Die Kaffeepause: Unser Interview-Format. Wir laden Expert*innen und spannende Persönlichkeiten zum Deep Talk ein – bei einer Melange und viel Tiefgang. Hier wird Solidarität nicht nur großgeschrieben, sondern praktiziert. Wir liefern den Deep Dive zu den Themen, die brennen, versuchen dabei klüger zu werden und knüpfen unsere Sisterhood Netze enger. Shoutout: Der Name des Podcasts ist inspiriert von RawCat's Song Mösenbüro https://rawc.at/galerie-und-musikvideos/ Impressum: https://moesenbuero.podigee.io/imprint2026 Mösenbüro Podcast アート 政治・政府 政治学 文学史・文学批評 社会科学
エピソード
  • #7 mit Viktoria Spielmann über Care Arbeit, die Grünen, Politikerinnendasein & warum one struggle one fight zu wenig ist
    2026/09/27
    Auf der Jesuitenwiese im Wiener Prater gibt’s zum Ausklang des Sommers das Volksstimmefest der KPÖ. Vicky Spielmann trifft man dort meist beim KZ-Verband, oft hinter der Theke. Wem diese Zusammenstellung zurecht schräg erscheint, war noch nie dort – keine Sorge, kommt verlässlich jedes Jahr wieder. Unsere heutige Gästin ist Viktoria Spielmann, von der Hochschulpolitik über Gewerkschaftsarbeit bis zum Wiener Gemeinderat war sie Politikerin der Grünen. Wir kennen sie auch als politische Aktivistin, die sich pointiert feministisch, klassenkämpferisch und menschenrechtszentriert zeigt, „extrem stabil“ würde Christin in ihrer harten Berliner Jugend gesagt haben. Bei Gewerkschaften ist der Arbeitskampf nicht weit oder sollte zumindest um die Ecke lugen. Wir haben Mitarbeiterinnen des Monats (im Plural!), die das in einem bislang ungewöhnlichen Feld durchgezogen haben: Sport, Eishockey. Zugegeben die Missstände waren auch immens. Wer hätte gedacht, dass österreichische Nationalspielerinnen im Trainingscamp nicht genug zu essen kriegen und die Trikots ihrer männlichen Kollegen auftragen müssen? Wir plädieren also auch diesmal für wenig eitle Allianzen, Neugier und Queer-Feminismus, dem nichts heilig (vollkommen) ist, schon gar nicht die eigene Partei oder sonstige Schablonen. Shownotes: Antonia Matzka – Kapitänin der österreichischen Eishockey Frauennationalteams https://www.instagram.com/amatzka16/?hl=de https://www.younion.at/themen/themen-2026/oesterreichs-eishockey-frauen Viktoria Spielmann https://de.wikipedia.org/wiki/Viktoria_Spielmann Pierre Bourdieu: Ökonomisches Kapital, kulturelles Kapital, soziales Kapital. 1983 Paul Willis: Learning to Labour. How Working Class Kids Get Working Class Jobs. 1977 Mascha Madörin – Feministische Ökonomie https://de.wikipedia.org/wiki/Mascha_Mad%C3%B6rin Irland führt dauerhaft Grundeinkommen für Künstler ein Fredi Ferková https://www.instagram.com/schla_wienerin/?hl=de Das wurde aus Techno #MeToo = Abschiedsrede von Viktoria Spielmann im Wiener Gemeinderat: https://www.wien.gv.at/mdb/ltg/2025/ltg-041-w-2025-04-24-036.htm Sookee https://sookee.de/
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    58 分
  • #6 mit Kübra Atasoy über Asyl in Not, linke Blind Spots und warum es schwieriger geworden ist über Gewalt zu sprechen
    2026/08/30
    Aus dem Urlaub zurück holen wir die Akten hervor, die uns Sorgen bereiten und legen keine wieder beiseite, bis wir sie abgearbeitet haben. Wir schütteln uns den Sand aus den Sandalen, beginnen da, wo wir im Juli aufgehört haben - beim Thema Flucht und Asyl - und sprechen mit Kübra von Asyl in Not im Mösenbüro über das Massengrab im Mittelmeer, und alle beteiligten. Warum Asyl in Not aber nicht den Kopf in den Sand steckt und stattdessen ein Büro in Dakar aufbaut erfährt ihr in der Kaffeepause. Kübra lehrt uns dabei als Werkzeug über Verfolgte und Verfolger*innen: Durch Wissen, Erfahrung und kontinuierliche Arbeit kann Gewalt besprochen und durchbrochen werden. Und damit die Ohnmacht uns nicht handlungsunfähig macht hat sie am Ende noch einen kleinen Tipp für uns: die Überwindung der Scham gelingt vielleicht auch auf der Tanzfläche. Shownotes: Asyl in Not https://asyl-in-not.org/ SPENDEN für Asyl in Not https://asyl-in-not.org/spenden/ Oder spende einfach direkt an das Spendenkonto: IBAN AT14 2011 1841 8594 1400 BIC GIBAATWWXXX | paypal.me/asylinnot Kübra Atasoy: Unterdrückung ist kein dialektischer Begriff. Wie liberaler Antirassismus Herrschaftsverhältnisse verschleiert. In: Denialism. Antisemitismus und sexualisierte Gewalt aus feministischer Perspektive, hrsg.v. Livia Erdösi, Ana Hoffner Ex-Prvulovic*, Nora Sternfeld. Berlin 2025. ÖH Referat für ausländische Studierende und antirassistische Politik https://www.oeh.ac.at/referate/referat-fuer-auslaendische-studierende-und-antirassistische-politik/ The Platypus Affiliated Society https://platypus1917.org/ Platypus Wien https://www.platypus.wien/index/ Girls & Gods https://www.goldengirls.at/films/girlsandgods Inna Schewtschenko https://de.wikipedia.org/wiki/Inna_Schewtschenko Meike Lauggas https://www.meikelauggas.at/ we_do! ombudsstelle film & fernsehen https://www.ombudsstellefilm.com/ vera* Verein Vertrauensstelle Kunst und Kultur https://vertrauensstelle.at/
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    59 分
  • #5 mit Marty Huber über die Queer Base & Antifaschismus und warum Solidarität mit Frauen & Queers immer Antifa sein muss
    2026/07/26
    Marty Huber ist mit Cornel West „a prisoner of hope“, anders wäre ihre langjährige professionelle Arbeit im Flüchtlingsbereich wahrscheinlich nicht möglich. Die Erfolge können sich wahrlich sehen lassen und darum ist es auch an Euch Zuhörerenden, die Queer Base als Welcome und Support for LGBTIQ+ Refugees zu unterstützen. SPENDENAUFRUF: https://friends.queerbase.at/spenden/ Mit Marty sprechen wir über Wien als Fluchtpunkt und Lebensort für Queers form everywhere, über Antifaschismus und die Widersprüche, die unsere Institutionen von der Villa bis zur Katholischen Kirche so durchziehen. Demgemäß ist unsere Mitarbeiterin des Monats Prof.in Christina Brüning, die für ihre Arbeit zu Holocaust und Erinnerungskultur, zu Postkolonialismus, Gender und Rechtsextremismus gemeinsam mit ihrem Team an der Geschichtsdidaktik der Universität Marburg Ziel rechtsextremer Angriffe bis hin zu Morddrohungen ist. Selbst die katholische Kirche reicht von Befreiungstheologie und emanzipatorischen Kämpfen bis zu erzkonservativem Wahnsinn, doch wo Nazi drauf steht, ist nur Nazi drin. Shownotes: https://fempinetzwerk.wordpress.com/ Befreiungstheologie: Institut für Theologie und Politik www.itpol.de/ Die Villa https://www.instagram.com/dievilla_1982/?hl=de Queerbase https://queerbase.at TransX https://www.transx.at/index.php
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    57 分
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