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Live nach der Verkündung des PNOG - Kurzeinschätzung

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🚨 *PNOG – LINNEMANN VERKÜNDET DEN ERSTEN SCHRITT*

*Das war's schon. Wenige Minuten. Bumm. Fertig.*

Um *12:14 Uhr* war die Pressekonferenz vorbei.

Wir nehmen dieses Video ab *12:25 Uhr in zwei Teilen* auf – unter etwas erschwerten Bedingungen: Terminabsagen, hoher Puls und ziemlich viele neue Informationen auf einmal. 🙂

Ich habe die Verkündung des Bundesgesundheitsministers Dr. Carsten Linnemann zum Pflegeneuordnungsgesetz live verfolgt und mitgeschrieben und anschließend gemeinsam mit *Verena* versucht, eine erste Einordnung vorzunehmen.

Die Überschrift des Tages lautet für mich:

🔥 *ES BLEIBT SPANNEND.*

Einige Punkte aus der Verkündung haben es nämlich durchaus in sich:

👉 Die *häusliche Pflege* soll weiterhin eine zentrale Rolle spielen. Pflegende Angehörige stützen das System.

👉 Die angekündigte Kürzung bei den *Rentenpunkten für pflegende Angehörige soll nicht kommen.*

👉 Gleichzeitig bleibt klar: *Es soll Einsparungen geben.*

👉 Besonders wichtig: Die *Begutachtungssystematik soll im Sinne der ursprünglich wissenschaftlich empfohlenen Werte angepasst werden, sodass die **Pflegegrade 1 bis 3 „zielgenauer“ vergeben werden.*

Was das für Betroffene konkret bedeutet, müssen wir uns sehr genau anschauen.

👉 *Reha vor Pflege* soll künftig konsequenter umgesetzt werden.

👉 Für *akute pflegerische Situationen und Notsituationen* sollen neue Möglichkeiten geschaffen werden.

Und dann ein Punkt, der insbesondere für Familien mit pflegebedürftigen Kindern und Jugendlichen enorm wichtig ist:

🔥 *SOZIALRAUMBUDGET BIS 25 JAHRE: 300 € MONATLICH!*

Für Pflegebedürftige bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres beträgt das Sozialraumbudget künftig *bis zu 300 € monatlich – also bis zu 3.600 € im Jahr.* Damit können anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag finanziert werden. Dazu gehören auch von den Pflegekassen anerkannte Einzelhelfende, beispielsweise im Rahmen der Nachbarschaftshilfe.

⚠️ Gleichzeitig wichtig:

*Der bisherige gemeinsame Jahresbetrag ist weg.*

Damit verändert sich die Systematik der Leistungen in der häuslichen Pflege erheblich. Wir müssen deshalb nicht nur auf einzelne neue Beträge schauen, sondern darauf, *welche Leistungen künftig wofür eingesetzt werden können – und welche bisherigen Möglichkeiten wegfallen.*

Und: Das heute soll ausdrücklich *erst Schritt 1* gewesen sein.

➡️ Bis Ende Januar soll eine neue Kommission Ergebnisse vorlegen.

➡️ Bis Ostern soll der nächste Entwurf ins Kabinett.

➡️ Bereits zum *1. Juli 2027* soll der zweite Schritt mit einer umfassenderen Strukturreform folgen.

Ziel laut Linnemann: Die Pflege *„fit für die 30er Jahre“* machen.

In der zweiten Reformstufe sollen dann offenbar auch die Leistungsansprüche – insbesondere im stationären Bereich – stärker sozial ausgestaltet werden.

Also:

**12:14 Uhr Pressekonferenz beendet.
12:25 Uhr Kamera an.
Jetzt erstmal erste Einordnung.**

Und danach?

☕ *Nachtschicht.*

Denn morgen gibt es ein ausführliches Video. Dann schauen wir uns an, *was tatsächlich beschlossen wurde, was sich gegenüber dem bisherigen Entwurf geändert hat und was das für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige konkret bedeutet.*

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