Kopftuch, Klischees und Comedy – mit Anissa Loucif
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„Es ist ein Stück Stoff und die Bedeutung geben ja die Menschen diesem Stück Stoff“, sagt Anissa Loucif über das Tragen von Kopftüchern. Die praktizierende Muslima ist Ärztin, Feministin, Mutter und Stand-up-Comedienne.
In ihrem Buch „Kopftuchmädchen – Leben zwischen Humor und Halal“ räumt sie mit gängigen Vorstellungen über muslimische Frauen auf. Dass Kopftuch und Selbstbestimmung für viele Menschen nicht zusammenpassen, erlebt sie regelmäßig – ob im Krankenhaus, beim Dating oder auf der Bühne.
Dabei hat sie sich selbst für das Kopftuch entschieden und möchte sich nicht von anderen erklären lassen, was es für sie bedeutet. Mit Kristina spricht sie über feministische Debatten, ihre Erfahrungen als Ärztin auf der Corona-Intensivstation und darüber, wie sie ihren Mann im Comedy-Club kennengelernt hat. Warum sie sich eine Gesellschaft wünscht, in der Frauen weniger nach ihrer Kleidung beurteilt werden und Menschen wieder mehr miteinander reden und einander zuhören, erfahrt ihr in dieser Folge.
Wir freuen uns über Fragen und Anregungen zum Podcast. Schreibt uns dazu gerne an podcast@penguinrandomhouse.de.
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