• Episode #67: Zwischen Zinsen, Dollar & Rotation
    2026/02/10
    Der Jahresauftakt 2026 sorgt für Bewegung an den Märkten – und liefert wichtige Signale für das Börsenjahr. Christian Nemeth und Silvia Richter sprechen über die Bedeutung des traditionell richtungsweisenden Jänners und ordnen die jüngsten Marktreaktionen ein. Besonderes Augenmerk gilt der überraschenden Nominierung von Kevin Warsh zum neuen FED Vorsitzenden sowie den deutlichen Rückgängen bei Gold und Silber. Warum diese Entwicklung weniger fundamental getrieben ist und dennoch in ein langfristig ausgewogenes Portfolio passt, erklärt Christian Nemeth im Detail. Weitere Themen der Episode: die „Dollar Smile Theory“ und die Frage, warum 2026 erneut ein schwächeres Dollarjahr werden könnte, sowie die laufende Sektorrotation, die Kapital in Small Caps und internationale Märkte lenkt. Trotz kurzfristiger Schwankungen bleiben die Fundamentaldaten stabil – und eine klare Empfehlung besteht weiterhin: breit diversifizieren und investiert bleiben.
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    29 分
  • Episode #66: 2026 – Was bleibt, was ändert sich?
    2026/01/09
    Zum Auftakt des neuen Jahres ziehen Christian Nemeth, Vorstand Asset Management, und Silvia Richter, Managing Director Private Banking, Bilanz zu 2025 und wagen einen ersten Ausblick auf 2026. Im Jahr 2025 waren die internationalen Aktienmärkte bemerkenswert robust und konnten trotz zahlreicher Unsicherheiten zweistellig zulegen. Einzelne Anlageklassen blieben jedoch nicht unberührt und verzeichneten Verluste. Während Bitcoin 8 % verlor, musste der Ölpreis gar ein Minus von 20 % hinnehmen. Für 2026 lautet die zentrale Botschaft "investiert bleiben". Vier Themen, die bereits 2025 eine wesentliche Rolle gespielt haben, werden das Jahr prägen: Zölle, Deutschland, Künstliche Intelligenz und die US-Notenbank.
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    28 分
  • Episode #65: Fed-Sitzung, KI-Blase und Bitcoin bewegen die Märkte
    2025/12/03
    Das Finanzjahr 2025 wurde maßgeblich von drei Faktoren geprägt: den Neubewertungen der Zinsperspektiven, dem anhaltenden KI-Boom und der geopolitischen Lage. In der aktuellen Podcast-Episode diskutieren Silvia Richter, Managing Director Private Banking, und Christian Nemeth, Vorstand Asset Management der LLB Österreich, die aktuellsten Themen: die bevorstehende Fed-Sitzung sowie den Führungswechsel an der Spitze der Fed, die lauter werdenden Warnungen vor einer KI-Blase und die jüngsten Kurskorrekturen von Bitcoin. Fed-Vorsitzender Jerome Powell hatte Ende Oktober betont, dass eine Zinssenkung im Dezember nicht sicher sei. Der Markt hat bereits eine Senkung um 0,25 Prozentpunkte eingepreist, doch die endgültige Entscheidung hängt von noch ausstehenden Arbeitsmarktdaten und der Inflationsentwicklung ab. 2026 wird ein neuer Fed-Vorsitzender ernannt, wobei derzeit Kevin Hassett favorisiert wird, der sich für stärkere Zinssenkungen ausspricht. Dennoch bleibt die Tatsache: die Fed ist ein Gremium, in dem der Vorsitzende nicht allein entscheidet. Im KI-Sektor warnen EZB und Bank of England derzeit vor einer möglichen Blase aufgrund hoher Bewertungen und starker Konzentration. Historisch betrachtet sind die aktuellen Kurs-Gewinn-Verhältnisse jedoch deutlich niedriger als in der Dotcom-Blase, zudem sind die Unternehmen heute weniger verschuldet. Christian Nemeth erklärt, dass Notenbanken und die Regulatorik eine solch hohe Konzentration natürlich sehr kritisch beobachten muss. Er sieht das vorhersagen einer Blase dennoch zu voreilig und unterstreicht erneut: Diversifikation in diesem Sektor ist und bleibt entscheidend, um Chancen zu nutzen und Risiken zu minimieren. Bei Kryptowährungen sorgte Bitcoin zuletzt für Schlagzeilen: Nach einem Absturz von über 30 % erholte sich der Kurs auf 90.000 USD, fiel dann aber erneut unter 85.000 USD. Warn das liegen kann, beschreibt Christian Nemeth als eine Melange an Faktoren. Die Zinspolitik oder die Diskussionen rund um KI haben nicht direkt mit dem Kurs von Bitcoin zu tun, doch wenn hochriskante Assets gerade nicht populär sind, wird die Cryptowährung indirekt auch mitverhandelt. Auch die Entwicklung von Crypto-ETFs ist ein Signal, das eine Rolle spielt – zuletzt gab es massive Mittelabflüsse bei Blackrock. Im November flossen 2,2 Milliarden USD ab, was achtmal so viel ist, wie in der nächst größten Bewegung.
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    26 分
  • Episode #64: Quartalszahlen, KI-Blase & Gold-Korrektur
    2025/11/06
    Es gibt sehr viel zu berichten von den Finanzmärkten. Christian Nemeth, Vorstand Asset Management der LLB Österreich, diskutiert mit Gastgeberin Silvia Richter, Direktorin Private Banking brandaktuelle Themen: die Quartalsberichte und ihre Impulsgeber, eine mögliche KI-Blase, die Notenbank-Entscheidungen, der Shutdown in den USA und die kürzliche Kurskorrektur von Gold. Die Aktienmärkte zeigen sich in den letzten Wochen freundlich – getrieben von starken Quartalszahlen in den USA und Europa. Besonders KI sorgt für viel Zukunftsfantasie, aber auch für Fragen nach einer möglichen Blasenbildung. Christian Nemeth relativiert jedoch die hohe Verflechtung und Konzentration der Branche: "Es wird an der Börse nicht alles in einen Topf geworfen." Die „Magnificent 7“ werden differenziert: Meta wird aufgrund der hohen Investitionspläne mit einem Kursrückgang abgestraft, Amazon verzeichnet ein Kursplus aufgrund starker Zahlen aus dem Cloud-Segment und enstprechenden Kosteneinsparungen. Nvidia bleibt ein Schwergewicht mit makroökonomischer Relevanz. Die Fed senkt um 0,25%, die EZB pausiert, Japan ebenso. Die Entscheidungen waren eingepreist, spannend sind die Details dahinter! Wie in der Pressekonferenz der Fed bekannt gegeben wurde, waren die Stimmen der Vertreter diesmal sehr unterschiedlich und auch die Dezember-Entscheidung sei längst noch nicht gefallen. Gold hat zuletzt deutlich korrigiert – Christian Nemeth und Silvia Richter sprechen über die Gründe und ordnen die Entwicklung ein. Bleibt Gold ein taktischer Baustein in der Vermögensverwaltung?
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    28 分
  • Episode #63: Die Folgen eines Shutdowns und die Zinspolitik der USA
    2025/10/09
    In der 63. Episode von Kapitalmarkt mit Weitblick berichten Silvia Richter, Managing Direktor der LLB Österreich und Christian Nemeth, Vorstand Asset Management der LLB Österreich, über ein positives drittes Quartal an den Aktienmärkten. Die geopolitische Lage sowie die potenziellen Folgen eines Shutdowns haben bislang geringe Auswirkungen auf die Finanzmärkte gezeigt, so die beiden Gesprächspartner. Nemeth erklärt, dass der Fokus auf der Zinspolitik der USA liegt. Die Entscheidungen der Federal Reserve nach der Zinssenkung sind entscheidend für die weitere Marktentwicklung. Die Fed hat nicht nur in den USA, sondern auch globalen Einfluss. Historisch unterstützt eine Zinssenkung in stabilen wirtschaftlichen Zeiten den Aktienmarkt, insbesondere in den USA, wo Investitionen in KI florieren. Die EZB scheint am Ende des Zinssenkungszyklus angekommen zu sein, während die Fed möglicherweise weitere Zinssenkungen plant, was positive Impulse für den Aktienmarkt bewirken könnte. Der Einfluss des Shutdowns bleibt zu beobachten, dessen wirtschaftliche Auswirkungen in der Vergangenheit allerdings begrenzt waren. Zudem bringt Richter die aktuelle Rohstoffnachfrage in den Dialog, insbesondere Gold: Sollten Anleger investiert bleiben oder Gewinne realisieren? Und wie sieht die aktuelle Positionierung der LLB Österreich aus? Die Experten haben eine Verschiebung von Europa in Richtung USA und Schwellenländer vollzogen, während die Gewichtung zwischen Aktien und Anleihen neutral bleibt. Hören Sie hinein und erfahren Sie mehr vom Experten Christian Nemeth über die Entscheidungen und Entwicklungen an den Finanzmärkten.
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    23 分
  • Episode #62: Ein freundlicher Aktiensommer, Börse relevante Themen und ein Meilenstein für einen Investmentfonds
    2025/09/03
    Silvia Richter, Managing Director Private Banking der LLB Österreich und Christian Nemeth, Vorstand Asset Management der Bank, blicken in der aktuellen Episode von Kapitalmarkt mit Weitblick auf einen positiven Börsensommer zurück. Der Aktienmarkt verhält sich aktuell freundlich und die veröffentlichten Unternehmensberichte sind ebenfalls sehr positiv. Angespannt bleibt die geopolitische Nachrichtenlage mit Themen wie der unklaren Zollpolitik, dem Ukraine-Krieg und anderen Konfliktherden. Wie passt das alles zu einem freundlichen Aktiensommer? Nemeth erklärt, dass nicht alles, was uns mental beschäftigt, auch direkte Konsequenzen für die Börsenkurse hat. Entscheidend sei, welche Faktoren die Unternehmen tatsächlich beeinflussen. Die Debatte um eine mögliche Rezession sei in den Berichten von Bloomberg kaum zu finden, was auf eine robuste wirtschaftliche Verfassung hindeutet. Die aktuellen Zollthemen hätten sich noch nicht in den Preisen niedergeschlagen, und niemand möchte die erhöhten Kosten sofort weitergeben. In diesem zeitverzögerten Prozess werde deutlich, dass nicht alles negativ ist. Die Märkte hätten die Volatilität als Maß der Unsicherheit größtenteils überwunden und seien nach den Abstürzen im April und Mai schnell wieder gestiegen. Ein nach wie vor unternehmensspezifisches Thema ist Nvidia. Obwohl das Unternehmen ein Rekordquartal vorgelegt habe, blieb die Börse ernüchtert. Christian Nemeth erklärt, dass die Zahlen zwar gut sind und Nvidia eine dominierende Marktposition hat, die LLB Österreich jedoch keine Empfehlungen für Einzelunternehmen ausspricht. Der KI-Boom dominiere nach wie vor das Geschehen, doch es sei wichtig zu erinnern, dass 95% der KI-Anwendungen aktuell noch nicht profitabel sind. Nemeth betont auch, dass der Aktienmarkt breiter wird und nicht nur Technologiewerte relevant sind – auch Qualitätsaktien zeigen eine starke Performance. An dieser Stelle berichten Richter und Nemeth von einem erfreulichen Meilenstein: der Investmentfonds "Lakeview" der LLB Österreich hat erst kürzlich die Marke von EUR 300 Millionen Fondsvolumen überschritten. Wie sieht die aktuelle Positionierung der Anleihen aus? Der Experte weist darauf hin, dass die amerikanische Notenbank im September die Zinsen senken könnte, während die Inflation langfristig weiter steigen wird. Hier sieht er das Risiko von Bonität und Inflation, was auch den Aktienmarkt unterstützen könne. Zum Abschluss der Folge fragt Silvia Richter nach der aktuellen Allokation der LLB Österreich. Nemeth betont, dass es nicht viel Anpassungsbedarf gibt. Balance sei ein Schlüsselbegriff und die LLB werde nicht stark über- oder untergewichten. Die fundamentale Lage sei gut, auch wenn es Risiken wie Inflation gebe. Stabilität, Qualität und Diversifikation seien entscheidend. Ein kleiner Anteil an Gold könnte als Beimischung im Portfolio nach wie vor nützlich sein.
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    22 分
  • Episode #61: Das erste Halbjahr, Rückschläge und Rekordstände
    2025/07/04
    Im aktuellen Sommer-Podcast von "Kapitalmarkt mit Weitblick" bieten Silvia Richter und Christian Nemeth, Vorstände der LLB Bank AG, einen informativen Rückblick auf das erste Halbjahr 2025. Die Märkte haben ein turbulentes Jahr mit hoher Volatilität erlebt und die Geduld der Anleger war einmal mehr auf die Probe gestellt. Nemeth hebt hervor, dass insbesondere in den USA bemerkenswerte Rekordstände erreicht wurden, während zwischenzeitliche Kursrückgänge rasch überwunden werden konnten. Nemeth beobachtet insgesamt häufige Rückschläge während des Jahres, die fast schon zur Normalität geworden sind. Der Experte erörtert die globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die ein langsameres Wachstum anzeigen, und äußert Bedenken hinsichtlich niedrigerer Erwartungen an Unternehmensgewinne. Beim Nahostkonflikt und dessen Einfluss auf den Ölpreis gab es eine kurzfristige Preisspitze, gefolgt von einer schnellen Stabilisierung. Diese Entwicklungen werden von den Börsen als vorübergehendes Event wahrgenommen. Die Auswirkungen waren moderat und kurzfristig. In Bezug auf die Positionierung der LLB Bank AG hebt Nemeth die Bedeutung der aktuellen neutralen Positionierung sowie einen ausgewogenen Mix aus defensiven Anlagen und renditestarken Investments hervor. Auch wenn noch bevorstehenden Arbeitsmarktdaten ausständig sind, die weitere Hinweise auf die künftige Marktentwicklung liefern. Richter wirft noch einen Blick auf die Notenbanken, da es seit der letzten Podcast-Aufzeichnung wieder zu Änderungen gekommen ist. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzt ihre Zinssenkungen fort, um die Wirtschaft zu stimulieren, während die US-Notenbank (Fed) sich in einem anderen wirtschaftlichen Umfeld befindet. Abschließend beleuchten die Vorstände die angekündigte 90-tägige Frist für Handelszölle unter der Regie von Trump, die nicht realisiert wurden. Nemeth erwartet, dass eine Einigung mit den wichtigsten Handelspartnern erzielt wird, während die Auswirkungen auf das Konsumverhalten in den USA voraussichtlich mittelfristig spürbar werden. Die Politik hat ihren Preis.
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    21 分
  • Episode #60: Die Vormachtstellung der USA, die zu bröckeln beginnt
    2025/06/04
    In der 60. Folge von „Kapitalmarkt mit Weitblick“ setzen sich Silvia Richter, Mitglied des Vorstandes der LLB Bank AG, und Christian Nemeth, Vorsitzender des Vorstandes der Privatbank, mit dem zentralen Thema der sich ständig ändernden Politik von Donald Trump und dessen Auswirkungen an den Börsen auseinander. Anfänglich wurden die Märkte durch erste Ankündigungen Trumps im April negativ beeinflusst, doch nach diesem vorübergehenden Rückgang stabilisierten sich die Märkte und erlebten einen starken Rebound. Der Mai 2025 stellte sich als der beste Monat seit 1990 für die Aktienmärkte heraus. Doch wie kommt es zu diesem Aufschwung und ist dieser nur kurzfristig zu sehen? Nemeth argumentiert, dass sich die Märkte zunehmend an den unberechenbaren Rhythmus der politischen Entscheidungen und Ankündigungen gewöhnen. Es ist ein wiederkehrendes Muster zu beobachten, bei dem Trump nach seinen Vorstößen häufig zurückrudert. Sowohl die USA als auch China haben ein starkes Interesse an einer Einigung, auch wenn die Zölle weiterhin hoch bleiben werden. Trump strebt nach Erfolgen, konkrete Ergebnisse stehen jedoch noch aus. Zusätzlich zu den politischen Faktoren gibt es eine Vielzahl weiterer Aspekte, die die Märkte beeinflussen. Insbesondere die Neubewertung von Produktionsstandorten und steigenden Produktionskosten sind wichtige Themen. Prognosen zur Zollpolitik spielen ebenfalls eine bedeutende Rolle, so der Experte Christian Nemeth in der aktuellen Episode. Der Anstieg der Märkte kann teilweise darauf zurückgeführt werden, dass die Realität nicht so dramatisch ist, wie sie oft erscheint. Der zugrunde liegende wirtschaftliche Trend bleibt robust, was zu einer positiven Marktreaktion geführt hat. Dennoch ist zu erwarten, dass die Dynamik nicht auf dem gleichen Niveau wie im Mai fortgeführt wird. Zwar bleiben Unsicherheiten bestehen, es gibt jedoch auch ermutigende Nachrichten. Richter bringt das aktuelle Schlagwort „Sell Amerika“ aus ihren Kundengesprächen in den Dialog. Was meinen die Experten damit? Amerika hat bis heute eine dominierende Position, diese ist jedoch ins Wanken geraten. Die Umstellung auf mehr Inlandsinvestitionen und die Abhängigkeit von der US-Position wird zunehmend diskutiert. Auch die aktuellen Ratingherabstufungen durch Agenturen wie Moody's sind ein Indiz dafür, dass die Vormachtstellung der USA bröckelt. Im Hinblick auf die Asset-Allokation der LLB Bank AG zeigen sich nur geringe Anpassungsbedarfe. Die Entwicklung des Dollars wird beobachtet, da dieser langfristig unter Druck geraten könnte, so Nemeth. Die Aktienmärkte bleiben neutral positioniert, was eine insgesamt konstruktive Sichtweise widerspiegelt.
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    20 分