KI und Jobs jenseits der Entwickler: Ein kaputter Prozess bleibt ein kaputter Prozess
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In Management, Legal und Office könnte KI 60 bis 90 Prozent der Aufgaben abdecken. Genutzt werden oft keine 30 Prozent. Nach der Folge über Entwickler-Jobs schauen Romano Roth (Zühlke) und Steffen Ochsenreither (Die Post) auf alle anderen Berufe und erklären, warum diese Lücke selten an der Technik liegt: Der Knackpunkt sind historisch gewachsene Prozesse, bei denen niemand weiss, wer sie überhaupt ändern darf.
Themen der Folge:
- Bürojobs mit repetitiven, nicht wertschöpfenden Aufgaben sind prädestiniert für Automatisierung
- Erst das Requirement herunterbrechen, ohne Automatisierung starten, zuletzt nur das Minimum automatisieren
- Warnbeispiel customer-facing KI: fehlerhaftes Angebot beim Kunden und warum Human in the Loop bleibt
- Die Lücke zwischen Potenzial und Nutzung: 60 bis 90 Prozent möglich, unter 30 Prozent genutzt
- Prozess-Ownership als eigentlicher Knackpunkt: wer darf einen gewachsenen Prozess anpassen?
- Modelle releasen in hoher Kadenz und werden bei komplexen Tasks deutlich besser
- Hoher Impact in HR (Recruiting, Onboarding) und Marketing (Texte und Bilder je Kulturkreis)
- Geheimtipp für Bewerbungen: mit derselben Modellfamilie schreiben, die das HR-Screening nutzt
"Die Tooling-Frage sollte immer, immer, immer nachgelagert sein."
Prompt & Proper ist der deutschsprachige Podcast über künstliche Intelligenz in Unternehmen. Alle zwei Wochen, praxisnah, ohne Marketing-Sprech.
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