エピソード

  • Was heißt schon alt? - Folge 1: Alternde Demokratie
    2026/10/28
    Deutschland wird älter – und dieser demografische Wandel verändert nicht nur unsere Gesellschaft, sondern auch die Bedingungen, unter denen Demokratie stattfindet. Besonders in vielen ländlichen Regionen wird sichtbar, wie sich der demografische Wandel auf das Leben vor Ort auswirkt: Menschen ziehen weg, Versorgungsangebote verändern sich und Orte für Begegnung verschwinden. Doch was bedeutet das für eine Demokratie, in der ältere Menschen einen immer größeren Teil der Bevölkerung und der Wählerschaft ausmachen? In dieser Folge von „Was heißt schon alt?“ sprechen wir darüber, warum die Alterung der Gesellschaft nicht nur eine Frage der Versorgung ist, ob ältere Menschen tatsächlich eine besondere politische Macht oder Verantwortung haben, und warum es problematisch ist, „die Älteren“ als eine einheitliche Gruppe zu betrachten. Wir schauen außerdem auf Altersbilder und Ageismus: Welche Vorstellungen verbinden wir mit dem Alter und was bewirken sie im Alltag? Wie können Ausgrenzung, Einsamkeit und fehlende soziale Kontakte das Verhältnis von Menschen zu ihrer Umgebung und zur Demokratie verändern? Und welche Bedeutung haben politische Bildung, lebenslanges Lernen und Orte der Begegnung für eine Gesellschaft, in der Menschen unterschiedlich alt sind? Dabei wird deutlich: Der demografische Wandel stellt nicht einfach die Interessen von Jung und Alt gegenüber. Er wirft grundsätzliche Fragen darüber auf, wie eine Demokratie mit unterschiedlichen Lebensrealitäten umgeht und wie Menschen auch im Alter gehört und ernst genommen werden können. „Was heißt schon alt?“ ist ein Podcast der Bundeszentrale für politische Bildung. Die Inhalte gehen auf das Fachforum „Landwärts“ zur politischen Bildung in ländlichen Räumen zurück.
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    30 分
  • Einsam. Und jetzt? - Folge 3: Einsamkeit und Zugehörigkeit
    2025/12/10
    Diversität prägt unser Leben, doch wie inklusiv begegnen wir einander im Alltag tatsächlich? Viele Menschen mit Zuwanderungsgeschichte oder mit Behinderungen erleben nach wie vor Situationen, in denen sie keinen selbstverständlichen Platz in der Gemeinschaft finden. Sprachliche Hürden, fehlende Barrierefreiheit und abwertende Reaktionen und Stigmatisierungen erschweren es, Anschluss zu finden und Vertrauen aufzubauen. Und genau so kann Einsamkeit entstehen. Auslöser sind nicht nur persönlich herausfordernde Situationen. Einsamkeit wächst auch dort, wo Menschen nicht mitgedacht werden. Wenn Treffpunkte nicht zugänglich sind oder andere ihnen misstrauisch begegnen, ziehen sie sich zurück. In einem offenen Umfeld kann hingegen das Gegenteil passieren: Wenn Räume und Begegnungen geschaffen werden, die alle willkommen heißen, fühlen sich mehr Menschen gesehen und unterstützt. In dieser Folge sprechen wir darüber, … wie Migrationserfahrungen und Behinderung das Erleben von Einsamkeit beeinflussen, … warum Zugehörigkeit immer ein Zusammenspiel aus individuellen Bedürfnissen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ist, … welche Barrieren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte und Menschen mit Behinderungen am stärksten belasten und wie sie überwunden werden können, und … wie inklusive Orte, solidarische Netzwerke und politische Maßnahmen Verbundenheit stärken. Außerdem geht es darum, was es braucht, damit Diversität nicht zur Trennlinie wird, sondern zu einem verbindenden Element unserer Gesellschaft. Der Fokus liegt auf gemeinschaftlichem Handeln, dem sensiblen Umgang miteinander und echter Beteiligung. „Einsam — und jetzt?“ ist ein Podcast der Bundeszentrale für politische Bildung. Das Format ist begleitend zum Fachforum „Landwärts“ am 4. und 5. September 2025 in Schwerte zur politischen Bildung in ländlichen Räumen entstanden.
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    35 分
  • Einsam. Und jetzt? - Folge 1: Einsamkeit und Demokratie
    2025/10/15
    Einsamkeit betrifft uns alle – und hat seit der Corona-Pandemie stark an Bedeutung gewonnen. Nicht nur ältere Menschen, sondern auch viele junge Erwachsene erleben zunehmend Phasen der Einsamkeit. Dabei ist sie weit mehr als ein rein privates Gefühl: Einsamkeit kann das gesellschaftliche Miteinander verändern. Das erkennen auch Politikerinnen und Politiker – in Ländern wie Großbritannien, Japan und Deutschland gibt es bereits Strategien, um Einsamkeit zu verringern und den sozialen Zusammenhalt zu stärken. In dieser Folge sprechen wir darüber, ... warum Einsamkeit nicht nur ein persönliches, sondern vor allem ein gesellschaftliches Problem ist, ... welche Risikofaktoren eine Rolle spielen – von Schicksalsschlägen über Wohnort und Armut bis hin zu den Herausforderungen der Jugendphase, ... und welche politischen Auswirkungen Einsamkeit haben kann. Forschung zeigt: Menschen, die Einsamkeit erfahren, ziehen sich oft stärker von Politik und Gemeinschaft zurück und empfinden weniger Selbstwirksamkeit in gesellschaftlichen Prozessen. Es gibt sogar Hinweise, dass Einsamkeit die Anfälligkeit für Verschwörungserzählungen erhöhen und Wahlentscheidungen beeinflussen kann – auch wenn die Zusammenhänge komplex bleiben. Wir diskutieren außerdem, welche konkreten Maßnahmen nötig sind, um Einsamkeit wirksam zu bekämpfen – und warum das entscheidend für eine stabile und resiliente Gesellschaft ist. „Einsam — und jetzt?“ ist ein Podcast der Bundeszentrale für politische Bildung. Die Inhalte gehen auf das Fachforum „Landwärts“ am 4. und 5. September 2025 in Schwerte zur politischen Bildung in ländlichen Räumen zurück.
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    33 分