#22 — Füße auf dem Boden: die kürzeste Übung, mit der alles anfängt
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Die ganze Übung besteht aus zwei Teilen: Du spürst deine Füße, und du atmest dreimal aus — länger, als du einatmest. Das ist alles. Sie dauert keine zwei Minuten, und sie sieht nach nichts aus.
Warum ausgerechnet das wirkt, hat einen Grund im Körper. Beim Einatmen schlägt dein Herz ein wenig schneller, beim Ausatmen ein wenig langsamer. Über den Atem erreichst du einen Kanal, den dein System nicht für eine Meinung hält, sondern für eine Tatsache. Und die Füße sind der andere Weg hinein — mit ihnen kannst du nichts falsch machen.
Mit einer geführten Stelle zum Mitmachen.
In dieser Folge:
- Die Übung in zwei Teilen — Füße spüren und dreimal länger ausatmen als einatmen
- Der Vagusnerv: warum es für das Herunterfahren keinen Schalter gibt, aber einen Zugang
- Warum drei Ausatmungen reichen und nicht dreißig
- Weshalb Wahrnehmung und Grübeln schlecht gleichzeitig gehen
- Wenn bewusstes Atmen eng macht: dann nur die Füße — das ist kein zweiter Platz
- Der Teil, auf den es ankommt: sie an eine Handlung hängen, nicht an eine Uhrzeit
In der nächsten Folge geht es darum, was passiert, wenn der Faden reißt — die drei Wege, die dein Körper kennt, und warum keiner davon ein Fehler ist.
Der kostenlose Einstieg: Auf ruhekern-methode.com/starter liegen drei Dinge für dich — das 5-Minuten-Ruhekern-Audio, das Einstiegs-Workbook „Den Autopiloten verstehen" und die geführte Morgenroutine. Kostenlos, ohne Bedingungen.
Die Übung aus dieser Folge gehört zu Modul 2 im Selbstlernkurs der RUHEKERN Methode.
Dieser Podcast dient der Persönlichkeitsentwicklung und Resilienzstärkung. Er ersetzt keine Psychotherapie oder medizinische Behandlung.