Herkunft, Identität, Mutterschaft: Niemands Töchter von Judith Hoersch
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Ich spreche mit Judith Hoersch über ihren Debütroman „Niemands Töchter, erschienen im Januar 2026 beim Piper Verlag. Die Folge besteht aus zwei Teilen: Zunächst präsentiere ich eine ausführliche Rezension des Romans, der die Lebensgeschichten von vier Frauen – Marie, Gabriele, Alma und Isabel – über verschiedene Jahrzehnte hinweg (1981, 1997, 2019, 2020) in wechselnden Erzählperspektiven verfolgt und dabei Themen wie Mutterschaft, Verlust, Familiengeheimnisse, Herkunft und die Frage nach den eigenen Wurzeln verhandelt. Besonders gefallen hat mir die bildhafte Sprache, die geschickt platzierten Cliffhanger und den überraschenden Twist am Ende. Im zweiten Teil folgt ein persönliches Interview mit Judith Hoersch, in dem die Autorin über ihren Schreibprozess, ihre Inspirationen, ihre Erfahrungen als Schauspielerin (bekannt u. a. als Hebamme Lena Lorenz im ZDF) und einen Ausblick auf ihren zweiten Roman spricht.