"Hamburg probt den Ernstfall" - Sonderserie zur Bundeswehrübung "RedStormCharlie" in Hamburg
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Wie bleibt eine Millionenstadt handlungsfähig, wenn es wirklich ernst wird?
Zum Abschluss unseres Red-Storm-Charlie-Specials spreche ich mit Andy Grote, Hamburgs Senator für Inneres und Sport und 2026 Vorsitzender der Innenministerkonferenz.
Und das Gespräch führt genau dorthin, wo die vergangenen Folgen dieser Serie zusammenlaufen:
Mensch. Unternehmen. Behörden. Hilfsorganisationen. Bundeswehr. Region.
Grote beschreibt, warum Hamburg Krisenvorsorge nicht nur planen, sondern praktisch üben will.
Denn viele Dinge können theoretisch hervorragend geregelt sein – bis man sie ausprobiert und feststellt: „Daran haben wir jetzt gar nicht gedacht.“
Wir sprechen darüber, warum unterschiedliche Organisationskulturen und Sprachen zum Problem werden können, weshalb Vertrauen vor einer Krise entstehen muss und was passiert, wenn zivile und militärische Anforderungen gleichzeitig auf dieselben Ressourcen treffen.
Ein konkretes Beispiel: Wer bekommt im Ernstfall den Treibstoff – durchreisende Truppen oder Lkw, die die Bevölkerung versorgen?
Genau solche Zielkonflikte müssen vorher geklärt und geübt werden.
Aber Gesamtverteidigung endet für Grote nicht beim Staat.
Jeder Einzelne müsse sich fragen, wie gut er informiert und vorbereitet ist, wie lange er selbst durchhalten kann – und ob er anschließend sogar anderen helfen kann.
Eine Folge über regionale Resilienz, Gesamtverteidigung, Eigenvorsorge – und darüber, warum Handlungsfähigkeit erst dann entsteht, wenn wir anfangen, gemeinsam zu handeln.
🎙️ RED STORM CHARLIE | SPECIAL
Hamburg probt den Ernstfall
Andy Grote über Gesamtverteidigung, regionale Resilienz und die Kraft des Übens.
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