Vielleicht musst du gar nicht die beste Version deiner selbst werden. Vielleicht darfst du erstmal herausfinden, welche Version überhaupt noch deine ist. In dieser Folge geht es um Identität in Veränderungsphasen, um unser Selbstbild und um die Frage, warum wir manchmal versuchen, eine neue Zukunft für eine alte Version von uns zu bauen. Ich erzähle, warum mich nach mehr als zwei Jahrzehnten im Konzern gerade nicht nur die Frage „Was mache ich jetzt?“ beschäftigt, sondern eine viel grundsätzlichere: Wer bin ich heute, wenn ich mich nicht sofort über meine nächste Funktion definiere? Wir schauen auch psychologisch darauf. Es geht um unser Selbstkonzept und die Selbst-Diskrepanz-Theorie von E. Tory Higgins, also um die Spannung zwischen der Person, die wir heute sind, der Person, die wir gerne wären, und der Person, von der wir glauben, dass wir sie sein sollten. Vielleicht musst du dich nicht neu erfinden. Vielleicht darfst du dein Selbstbild aktualisieren.
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