エピソード

  • Folge 341: Mensch und Maschine: Wie KI den Journalismus verändert
    2026/10/23

    Künstliche Intelligenz schreibt Polizeimeldungen, automatisiert Routineaufgaben und verändert die Arbeit in den Redaktionen. Was bedeutet das für den Journalismus und für die Menschen, die ihn machen? Werden journalistische Fähigkeiten entwertet oder gewinnen andere Qualitäten gerade jetzt an Bedeutung? In dieser Folge von Satzzeichen spricht Christian Jakubetz mit Markus Knall, Chefredakteur bei Ippen.Media, über den Wandel der Branche. Es geht um neue Anforderungen an Journalistinnen und Journalisten, um KI als Werkzeug und um die Frage, welche Aufgaben Menschen künftig übernehmen sollten. Knall sieht ihre Stärken vor allem dort, wo neue Geschichten entstehen, Verantwortung übernommen und Vertrauen aufgebaut wird. Liegt die Zukunft also nicht im Wettbewerb zwischen Mensch und Maschine, sondern in einer klugen Zusammenarbeit? Und wie verändert das den Beruf und die Arbeit in den Redaktionen?

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    37 分
  • Folge 340: Im Netz der Täter: Wie wir manipuliert werden
    2026/10/16

    Betrug, Desinformation und manipulierte Informationen gehören längst zum digitalen Alltag. Gefälschte Studien wirken wissenschaftlich, Betrüger erschleichen sich das Vertrauen ihrer Opfer, und selbst Künstliche Intelligenz lässt sich mit gezielten Falschinformationen beeinflussen. Warum fallen Menschen darauf herein? Und wie können wir uns schützen? Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz berichtet die investigative Journalistin Svea Eckert von den Recherchen zu ihrem Buch "Im Netz der Täter". Sie erzählt als Co-Autorin, wie sie mit erfundenen Studien die Machenschaften sogenannter Raubverlage aufdeckte und warum solche Veröffentlichungen gefährliche Folgen haben können. Außerdem geht es um Liebesbetrug, manipulative Chatbots und die Frage, wer für schädliche Inhalte im Netz Verantwortung übernehmen muss. Denn Vorsicht und Medienkompetenz sind wichtig, reichen allein aber nicht aus.

    Weiterführende Links:

    Das Buch von Svea Eckert und Till Krause erscheint am 2.11.2026: "Im Netz der Täter", Droemer Verlag: https://www.droemer-knaur.de/buch/svea-eckert-till-krause-im-netz-der-taeter-9783426575611

    SciGen: Automatischer Generator für wissenschaftlich klingende Studien: https://pdos.csail.mit.edu/a

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    55 分
  • Folge 339: Die Kunst der großen Sportreportage
    2026/10/09

    Eine gute Sportreportage erzählt mehr als ein Ergebnis. Sie braucht Zeit, genaue Recherche und den Zugang zu Menschen und Geschichten hinter dem Sport. Doch gerade diese Voraussetzungen werden im heutigen Sportjournalismus immer schwieriger. Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz spricht der Sportjournalist und Buchautor Alex Steudel über die großen Sportreportagen der vergangenen Jahrzehnte und darüber, was sie so besonders macht. Es geht um die Kunst des Erzählens, um die Bedeutung von Zeit und Nähe und um die Frage, wie sich der Sportjournalismus verändert hat. Steudel hat für sein Buch 38 herausragende deutschsprachige Sportreportagen aus rund hundert Jahren ausgewählt. Dabei geht es nicht nur um Fußball, sondern vor allem um die Menschen und Geschichten hinter dem Sport.

    Weiterführende Links:

    Frühere Episoden von "Satzzeichen" zum Thema Sport (https://www.hss.de/themen/medien/?searchQuery=Medien oder Spotify, Deezer usw.)

    Folge 202: FC Bayern München und die Medien

    Folge 221: Fußball-Weltmeisterschaft 1974 - Eine deutsche Begegnung

    Folge 318: 2006: Wie Fußball ein Land veränderte

    Folge 319: Vom Sommermärchen zur Mega-WM

    Empfohlen werden auch: Folgen 286/287: AI: The Art of Interview - das Podcast-Experiment (zweiteilig)

    Hier geht es zu Alex Steudel und zum Buch „Die besten deutschen Sport-Reportagen aller Zeiten“. Auf dieser Seite finden Sie auch die Bestellwege für die gebunde Ausgabe sowie Taschenbuch und eBook: https://alexsteudel.de/

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    42 分
  • Folge 338: Von West nach Ost: Lokaljournalismus neu gedacht
    2026/10/02

    Lokaljournalismus steht unter Druck. Sinkende Printauflagen, weniger Personal und veränderte Mediennutzung stellen die Frage, wie guter Journalismus vor Ort künftig funktionieren kann. In der Lausitz werden dabei neue Wege ausprobiert: mehr Recherche vor Ort, neue Dialogformate und eine stärkere digitale Ausrichtung. Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz erzählt Angela Boll, Regionalleiterin Cottbus/Spree-Neiße bei der Lausitzer Rundschau, von ihrem Wechsel aus dem Westen in die Lausitz und von ihren Erfahrungen mit dem Lokaljournalismus im Osten. Sie berichtet, warum sie wieder näher zu den Menschen will, wie sie mit ihren Leserinnen und Lesern ins Gespräch kommt und warum gerade der Strukturwandel in Cottbus neue Chancen für den Lokaljournalismus bietet.

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    31 分
  • Folge 337: Smart Glasses: Smartphone auf der Nase?
    2026/09/25

    Smart Glasses können fotografieren, Informationen einblenden, Übersetzungen liefern und mithilfe Künstlicher Intelligenz unsere Umgebung erklären. Was heute noch nach Zukunftsmusik klingt, könnte schon bald unseren Alltag verändern. Doch mit den neuen Möglichkeiten stellen sich auch Fragen nach Privatsphäre, Transparenz und gesellschaftlicher Akzeptanz. Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz erklärt Professor Markus Kaiser von der TH Nürnberg, was Smart Glasses heute schon können, welche Anwendungen denkbar sind und wo die Grenzen liegen sollten. Es geht um Chancen und Risiken der neuen Technologie, um die Frage, ob die smarte Brille eines Tages das Smartphone ersetzen könnte und um eine Zukunft, in der Mensch und Maschine immer stärker miteinander verschmelzen.

    Weiterführende Links:

    Leitlinien "Smart Glasses im Alltag" der UniBwMünchen: https://www.unibw.de/bw/nachrichten/20260826-smart-glasses-guidelines-final.pdf

    Musik von Kraftwerk "Die Mensch-Maschine" (Album): https://www.youtube.com/watch?v=swHJeeHknwY

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    32 分
  • Folge 336: Das Ende von Social Media?
    2026/09/18

    Social Media sollte Menschen miteinander verbinden. Doch genau das scheint sich gerade zu verändern: In unseren Feeds geht es immer weniger darum, wem wir folgen, und immer mehr darum, welche Inhalte ein Algorithmus für uns interessant findet. Aus dem sozialen Netzwerk wird eine personalisierte Unterhaltungsmaschine. Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz erklärt der Social-Media- und Kommunikationsberater Dominik Ruisinger, warum Fans und Follower als Maßstab an Bedeutung verlieren, weshalb Plattformen immer stärker auf Entertainment und algorithmisch ausgewählte Inhalte setzen und welche Folgen das für Kommunikation und politische Debatten haben kann. Es geht um KI, Filterblasen und die Frage, ob Unternehmen und Organisationen künftig weniger auf fremde Plattformen und stärker auf eigene Kanäle wie Newsletter, Podcasts und Webseiten setzen sollten. Und schließlich um eine mögliche Gegenbewegung: mehr echte Begegnungen, Veranstaltungen und Kommunikation abseits des Bildschirms.

    Weiterführende Links:

    Hier geht es zu Dominik Ruisinger: https://dominikruisinger.com/

    Hier geht es zu seinem aktuellsten Buch "Das Ende von Social Media": https://dominikruisinger.com/das-ende-von-social-media/

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    46 分
  • Folge 335: Von Plattling nach Berlin: Perspektivwechsel im Journalismus
    2026/09/11

    Journalismus sieht anders aus, je nachdem, von wo aus man auf die Politik blickt. In der Region geht es um die Frage, wie politische Entscheidungen bei den Menschen ankommen. In der Hauptstadt steht im Mittelpunkt, wo und wie diese Entscheidungen getroffen werden. Der Wechsel zwischen beiden Perspektiven verändert den Blick auf politische Themen und auf die eigene journalistische Arbeit. Und trotzdem bleibt manches gleich. Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz erzählt Sarah Beham, Korrespondentin im BR-Hauptstadtstudio Berlin, von ihrem Weg vom niederbayerischen Lokaljournalismus in die Hauptstadt und von ihren Erfahrungen mit beiden Perspektiven. Unterschiedliche Arbeitsweisen, journalistische Erfahrungen und ihr persönlicher Weg kommen dabei ebenso zur Sprache wie die Frage, was guten Journalismus ausmacht. Und am Ende geht es um Eishockey in Straubing.

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    43 分
  • Folge 334: Hochformat statt Hollywood: Vertikale Serien auf dem Smartphone
    2026/09/04

    Werden wir bald alle nur noch Mikrodramen auf dem Handy schauen? Vermutlich nicht. Aber Verticals verändern gerade das Erzählen auf dem Smartphone. Hochformat galt lange als Fehler, den man beim Fotografieren oder Filmen möglichst vermeiden sollte. Heute ist es auf Social Media Standard und inzwischen entstehen sogar komplette fiktionale Serien für das Smartphone. Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz erklärt Dr. Diana Mantel, Journalistin, Social-Media-Expertin und Creative Facilitator, warum vertikale Serien vor allem in Asien zu einem großen Geschäft geworden sind, welches Publikum sie erreichen und was beim Erzählen im Hochformat anders funktioniert. Es geht um Romance, Fantasy und gepflegten Trash, um neue Zielgruppen und um die Frage, ob aus dem vermeintlich einfachen Social-Media-Format eine neue Form des seriellen Erzählens entsteht. Live im Gespräch wird dann beispielhaft eine Story entwickelt.

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    38 分