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HANSA Podcast

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著者: Michael Meyer Joshua Wygand
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概要
Willkommen zum HANSA Podcast! Ab sofort sprechen wir im maritimen Talk mit interessanten Gästen über das, was sie und die Branche bewegt!© HANSA 経済学
エピソード
  • #138 Ramona Zettelmaier: "Wir müssen enger kooperieren"
    2026/10/27
    "Wir stellen auf allen Ebenen einen Wandel fest", betont Ramona Zettelmaier in der neuen Folge des HANSA-Podcasts. Die Veränderungen beträfen nahezu alle Bereiche der Schifffahrt – von der Digitalisierung über die Dekarbonisierung bis hin zu neuen Geschäftsmodellen. Besonders herausfordernd sei das Tempo der Entwicklungen. "Der Wandel geht manchmal einen Tick zu schnell", sagt Zettelmaier. Unternehmen müssten deshalb auch ihre Mitarbeiter auf die Veränderungen vorbereiten. Eine der größten Herausforderungen bleibt die Dekarbonisierung. Regulatorische Unsicherheiten erschweren langfristige Investitionsentscheidungen. Zettelmaier plädiert für einheitliche globale Rahmenbedingungen. Die Schifffahrt benötige "ein gleiches Spielfeld", an dem sich alle Beteiligten orientieren könnten. Die gegenwärtige Situation bezeichnet sie als "fragmentiert". Für Entscheidungsträger stelle sich damit die Frage: "Welche Richtung gehe ich?" Zettelmaier empfiehlt, die Diskussion über alternative Antriebe breiter zu führen. "Das Thema ist heute Energie", sagt sie. Entscheidend seien die Fragen, wie Energie künftig erzeugt, transportiert und verfügbar gemacht werden könne. Kurzfristig könnten Reedereien durch Effizienzmaßnahmen wie Wind-Assisted Propulsion auf bestehende regulatorische Anforderungen reagieren. Solche Systeme ließen sich sowohl nachrüsten als auch bereits bei Neubauten berücksichtigen. Auch der Methanschlupf bei LNG-betriebenen Schiffen beschäftigt Bureau Veritas. Die französische Klassifikationsgesellschaft führt dazu Messungen an Bord durch. Bei den bislang untersuchten Schiffen hätten die Werte nach Angaben Zettelmaiers rund 15% unter den von der IMO zugrunde gelegten Werten gelegen. "Das ist eigentlich ein sehr gutes Zeichen", sagt sie. Auch die Nuklearenergie müsse als mögliche langfristige Antriebsoption untersucht werden. Zettelmaier verweist dabei auf die Expertise von rund 300 Kollegen bei Bureau Veritas, die sich mit diesem Bereich beschäftigen. Für einen Einsatz in der Schifffahrt seien allerdings noch zahlreiche Fragen zu Sicherheit, Ausbildung, Versicherbarkeit und Akzeptanz in den Häfen zu klären. Neben der Dekarbonisierung spielt die Digitalisierung eine zentrale Rolle. Insbesondere KI könnte die Arbeit an Bord und die Tätigkeit von Klassifikationsgesellschaften verändern. Bei Schiffsinspektionen kommen bereits Drohnen zum Einsatz, die beispielsweise Tanks digital erfassen können. "Wenn man in die Tanks einsteigt, hat man natürlich erhöhte Risiken", erklärt Zettelmaier. Durch Drohnen ließen sich diese reduzieren. KI könne anschließend bei der Auswertung der Daten unterstützen. Den klassischen Besichtiger sieht sie dadurch allerdings vorerst nicht ersetzt. Auch die autonome Schifffahrt wirft neue Fragen auf. Insbesondere die Haftung bei KI-gestützten Entscheidungen sei noch ungeklärt. "Wer ist dann verantwortlich?", fragt Zettelmaier mit Blick auf Schiffe, die künftig ohne Besatzung von Land aus gesteuert werden könnten. Ein weiteres Thema ist Cybersecurity. BV unterstützt Unternehmen unter anderem mit Risikoanalysen und Trainings, um mögliche Schwachstellen zu identifizieren und auf Angriffe vorbereitet zu sein. Für die Zukunft der Schifffahrt sieht Zettelmaier vor allem die Zusammenarbeit als entscheidenden Erfolgsfaktor. Reedereien, Energieproduzenten, Häfen, Versicherungen und Politik müssten enger zusammenarbeiten. "Wir müssen enger kooperieren", fordert sie. Zudem sei es wichtig, "dass ein Umdenken in den Köpfen stattfindet". Im Podcast spricht die Managerin auch über ihren persönlichen Werdegang. Ende der 1980er-Jahre begann sie ihre Laufbahn in der aktiven Seefahrt, als Frau im technischen Bereich damals eine ungewöhnliche Entscheidung. Jungen Menschen rät sie deshalb: Hört auf euer Herz."
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    30 分
  • #137 Hendrik Hesse startet mit Ozean Engineering nach abh-Insolvenz neu durch
    2026/10/12
    Hendrik Hesse ist seit rund zwei Jahren als Co-Gründer und geschäftsführender Gesellschafter mit der Shipdesign-Firma Ozean Engineering am Markt aktiv. Er tritt damit in die Fußstapfen seines Vaters, der in den 80er-Jahren mit zwei Partnern abh Ingenieurtechnik gegründet hatte. Diese Firma musste nach einer Insolvenz 2023 liquidiert werden. In der neuen Episode des HANSA Podcasts spricht Hesse darüber, wie er mit Ozean Engineering neue Wege geht. Hesse berichtet von einer »schweren Zeit« vor der Neugründung und Differenzen mit dem Amtsgericht. »Wir sind erstarkt aus der Situation hervorgegangen«, so der Co-Gründer. Ausführlich berichtet er von seinem eigenen Werdegang als »Nicht-Schiffbauer« und was seine Motivation war (und ist), eine Shipdesign-Firma in Emden aufzusetzen. Es geht um »familiäre Vorbelastungen«, Ferienjobs an Bord, Seeluft schnuppern und Rost klopfen, aber auch um Erfahrungen aus anderen Bereichen, die er jetzt alle in die neue Fima einbringen kann. Erst jüngst hat Ozean Engineering ein zusätzliches Büro in Hamburg bezogen, als Anlaufstelle für die dortigen Reedereien und Geschäftspartner. »Wir wollen hier präsenter sein«, sagt Hesse und spricht auch über den Standort Emden. Zu den Schwerpunkten der Firmen-Aktivitäten zählen nach wie vor Containerschiffe und MPP-Schiffe, bei denen er – zumindest in Deutschland –eine signifikante Nachfrage registriert. In beiden Segmenten sei man mit vorbereiteten Designs gut aufgestellt. Künftig will Hesse wie auch andere Shipdesigner proaktiver an den Markt gehen: Mit mehr Marktforschung und über Kooperationen mit Schiffsmaklern, die ihre Expertise aus der Praxis einbringen. »Wir versuchen, gute Beziehungen aufzubauen, zu den führenden Maklern im Hamburger Bereich, aber auch international.« Gespräche dazu werden geführt. Weiter ist Ozean Engineering an anderer Stelle: Im Rahmen der Schiffbau-Messe SMM in Hamburg wurde eine Kooperation mit einem indischen Partner besiegelt. Hesse sieht das ebenfalls als Teil der Weiterentwicklung. Im Gespräch geht er auf Details und seine Sicht auf Potenziale – aber auch noch bestehende Herausforderungen – des Schiffbau-Markts Indien ein, in dem in den letzten Jahren mehrere Reeder aktiv geworden sind, darunter auch deutsche Schiffseigner. Generell will Hesse die Firma – weg vom reinen Engineering-Dienstleister – zu einer »fully fledged design boutique« weiterentwickeln, »die auch operative Aspekte beim Reeder mit abdeckt«. Ein Beispiel: »Wir haben uns ganz früh auf die Fahne geschrieben, Technologien wie Künstliche Intelligenz, KI-Agenten und Large Language Models (LLMs) zu integrieren und haben eine eigene Software entwickelt«, sagt Hesse und spricht über ein »breiteres Mindset« sowie Algorithmen für die Dekarbonisierung der Flotte. In der Episode geht es außerdem um den „historischen“ Hintergrund der Firma, seinen persönlichen Werdegang als „Nicht-Schiffbauer“ in der Schifffahrt, Nachfrage-Trends seitens Reedereien, unterschiedliche Interessen von Reeder, Werft, Klasse & Co., Cargo Intake vs. Baupreis vs. Kraftstoff-Verbrauch, den Bedarf an „Mediation“ bei der Entwicklung eines Schiffs, die neue Kooperation mit Partnern aus Indien, besondere Projekte in Indonesien, Projekte im Marine- und im Fahrzeugbau, Shipdesign in Zeiten neuer Regulierung, Wulstbug, Stabilität & Co., Künstliche Intelligenz und ein selbstentwickeltes neues Tool, Schiffbau Indien und Lerneffekte für Reeder und Werften, Nuklear-Antriebe und Effekte für das Shipdesign.
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    29 分
  • #136: BBC-Chef Ulrichs: "Unfassbares Commitment der Reeder-Familie Briese"
    2026/09/28
    Der MPP-Weltmarktführer BBC Chartering aus Leer bastelt derzeit kräftig an der Modernisierung der Flotte. Insgesamt kamen und kommen über 50 Schiffe für mehr als eine Milliarde Euro dazu. Weitere Neubauten sind möglich, ebenso ein Ausbau der Bulk-Aktivitäten, sagt CEO Ulrich Ulrichs gegenüber der HANSA. Ulrichs spricht in der neuen Episode des HANSA PODCASTs exklusiv über seinen Blick auf die Entwicklung und „die DNA“ der ostfriesischen Schifffahrtsgruppe, Schiffstypen und -größen, (weniger) Charterschiffe und die Zusammenarbeit mit Tramp-Reedern, geopolitische Folgen für die MPP-Schifffahrt, die wachsende Bulker-Aktivitäten aus dem Büro in Hamburg, das „Commitment“ der Eigner-Familie Briese und Muskel-Emojis. „Wir fühlen uns stark und die Märkte haben sich in den letzten fünf Jahren gut entwickelt“, sagt der CEO und betont, dass Briese und BBC viel in die Zukunft der Gruppe und in Assets – sprich vor allem Schiffe – investiert haben. Wenn die letzten Neubauten der „Lakermax“-Serie abgeliefert sind, werden es allein von diesem Typ 21 Schiffe sein. Insgesamt sind in den letzten Jahren 40 Schiffe neu in die Flotte gekommen, zwölf weitere sind im Zulauf. Ulrichs geht im Gespräch darauf ein, wie die Altersstruktur jetzt ist und ob ein weiterer Flotten-Ausbau oder eine Flotten-Modernisierung geplant sind. „Wir haben mit dem Lakermax ein bestimmtes Segment bedient. Jetzt reden wir über die künftige Struktur der Flotte“, sagt er und spricht über die Vor- und Nachteile kleinerer oder größerer Schiffe. Weitere Aufträge sind jedenfalls durchaus denkbar. Man denkt über den „Schiffstyp der Zukunft“ nach, so der Manager, der in seiner Vita Stationen unter anderem bei der Rickmers-Linie und Zeaborn stehen hat. Man müsse bei allen Plänen derzeit aber bedenken, dass man mit Container- und Bulk-Reedereien konkurriere, Werftslots und nicht zuletzt Hauptmaschinen knapp seien: „Das ist mitunter schwierig und wir wollen natürlich auf Werfen bauen, die entsprechende Qualität liefern.“ Der Anteil der Charterschiffe ist zuletzt etwas geschrumpft, weil einige Third-Party-Owner nicht so viel neue Schiffe bestellt und ältere Einheiten verkauft haben. Dieser Trend könnte sich fortsetzen, sagt der BBC-Chef und spricht über Hintergründe der Entwicklung. Er erläutert zudem, wie er und BBC Chartering zum Geschäft mit Schiffen der 60.000-tdw-Klasse stehen, in das zuletzt mehrere Carrier investiert haben. Das Gespräch dreht sich auch um mögliche Allianzen in der MPP-Schifffahrt, wie sie immer mal wieder entstehen und wieder aufgelöst werden. BBC hält sich diesbezüglich traditionell eher zurück. Der CEO spricht über seine Sicht auf die Dinge und ob sich diese Sicht in den letzten Jahren geändert hat. Hinter dem Carrier BBC Chartering steht seit Beginn an die Leeraner Reedereifamilie Briese – mittlerweile in zweiter Generation geführt von Wilke Briese. Ulrich Ulrichs berichtet von großen Investitionen für über eine Milliarde Euro: „Das ist ein unfassbares Commitment der Familie. Gerade mit meiner beruflichen Historie weiß ich das sehr zu schätzen.“ Ein wichtiges Thema ist für ihn der kurze Draht zum hauseigenen technischen Management und den Bulker- und Shortsea-Aktivitäten der Briese-Gruppe, so der BBC-Chef mit Blick auf die verschiedenen Aktivitäten der Gruppe. In all den Überlegungen spielen der „Kern“ und die „DNA“ der Leeraner Schifffahrtsgruppe eine sehr gewichtige Rolle. Zu diesem Kern gehörten Bulker lange Zeit zwar nicht wirklich, oder nur am Rande. Nun aber wächst die Flotte sowie das Geschäft mit Massengutfrachtern, das BBC von Hamburg aus steuert – und zwar mit Charterschiffen, aber auch eigenen und neuen Frachtern. Und zwar nicht zuletzt auf Initiative von Wilke Briese. „Das Bulk-Geschäft entwickelt sich sehr gut und es ist ein Geschäft, das wir definitiv weiter machen wollen“, sagt Ulrichs und erläutert die Entwicklung der jüngeren Vergangenheit, begründet die Lage und ruft Bulker-Akteure zu einer Kontaktaufnahme auf.
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    39 分
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