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HANSA Podcast

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著者: Michael Meyer Joshua Wygand
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Willkommen zum HANSA Podcast! Ab sofort sprechen wir im maritimen Talk mit interessanten Gästen über das, was sie und die Branche bewegt!© HANSA 経済学
エピソード
  • #132 »Sehr optimistisch«: Warburg Bank plant Wachstum in Schiffsfinanzierung
    2026/07/03
    Seit zehn Jahren leiten die erfahrenen Schifffahrtsbanker Christian Speer und Jens Dose gemeinsam das Shipping-Geschäft bei der Hamburger Privatbank M.M. Warburg. Nachdem die etwas unruhigeren Fahrwasser (Stichwort "Cum-Ex") verlassen wurden, will die Bank jetzt auch das Schifffahrtsgeschäft nach vorne treiben und sieht sich bereits gut auf Kurs. Speer und Dose zeigen sich im HANSA PODCAST sehr optimistisch. "Ich sehe durchaus Potenzial, dass wir deutlich sichtbarer werden, sowohl in Deutschland als auch anderswo", sagt Speer. Der Anteil der Schiffsfinanzierung am maritimen Geschäft dürfte zunehmen, "wir haben sehr großen Spielraum". Die beiden Co-Chefs der Shipping-Abteilung sprechen ausführlich über das finanzielle Volumen der Schifffahrtsgeschäfte, deren Anteil am Gesamtgeschäft der Bank, den Einfluss der Eignerfamilien Olearius und Warburg sowie die Vorstandsstrategie. Nach einem guten Jahr 2025 kann die Schiffsfinanzierung in diesem Jahr wohl nochmal ausgebaut werden – und zwar sowohl im Secondhand-Markt als auch in der Neubau-Finanzierung, in der die Bank eigentlich nicht wirklich aktiv ist. "Wir bewegen uns in eine guten zweistelligen Millionenbereich", sagt Dose. Aktuell sei viel – und "gut ausgebildetes" – Geld unterwegs. Außerdem gebe es generell verstärkt Nachfragen: "Wir nehmen wahr, dass wir auch im deutschen Markt wieder angesagt sind", sagt Dose, der auch über Container, Tanker, Bulker, MPP-Schiffe, Offshore-, Shortsea- und Spezialschiffe sowie darüber spricht, was bzw. welche Schiffe die Warburg Bank eben nicht finanzieren würde – Stichwort "liquide Assets". Nicht zuletzt geht es u.a. auch um die Option, einen Kreditfonds aufzulegen, wie es andere Banken gemacht haben. Das Ausland macht mittlerweile den größeren Teil des Schifffahrtsgeschäft bei Warburg aus. In der Episode geht es u.a. um Märkte wie Griechenland oder Singapur. Auch eine Expansion in weitere Märkte ist durchaus denkbar: "Wir gehen dorthin, wo das Bankensystem Lücken offeriert", so Dose, der die Überlegungen weiter erläutert. Kerngeschäft der Warburg Bank ist allerdings eigentlich das Cash Management. Speer und Dose sprechen ausführlich darüber, wie sich die Privatbank in diesem Geschäft aufstellt, "Know your customer", Geldwäsche-Prävention, Compliance und Sanktionen, 300 Kundengruppen im In- und Ausland, eine internationale Expansion und Investitionen in Knowhow und IT. Sie blicken außerdem zurück auf "ihre zehn Jahre" bei der Warburg Bank.
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    27 分
  • #131 SMM '26: Tech-Plattform, Netzwerk, (zu wenig) politischer Support
    2026/06/22
    Anfang September öffnet die SMM wieder ihre Pforten für die globale maritime Industrie: In den Hamburger Messehallen – und zwar in allen Hallen – trifft sich die Branche zum zweijährlichen Stelldichein. Claus-Ulrich Selbach, Vice President Exhibitions Maritime & Energy bei der Hamburger Messegesellschaft HMC und damit einer der Macher SMM, spricht im HANSA Podcast ausführlich über (alte und neue) thematische Schwerpunkte, Verschiebungen in der Aussteller-Struktur, Effekte der aktuellen geopolitischen Verwerfungen und den Fokus auf Technologie. "Die Posidonia in Griechenland war ein schönes Vorspiel und jetzt kommt dann der Hauptakt für Technologie und Innovation", sagt Selbach und geht auf eine prinzipiell immer noch gute Stimmung in der maritimen Industrie ein. Die Hallen sind ausgebucht, die Nachfrage groß. Auf ein "Rattenrennen" um konkrete Aussteller- und Besucherzahlen mit anderen Messen will er sich aber nicht einlassen und erklärt, was für ihn wirklich zählt – Stichwort "Buzz in den Gängen". Der SMM-Chef erläutert, zu welchem Punkt ihm und seinem Team die Beiräte aus der Industrie die "Ohren langgezogen" haben und wie die Messe darauf mit Investitionen reagiert. Das Gespräch dreht sich außerdem um einen größeren Fokus auf Marine- und Sicherheitsthemen, Verteidigungs- und "Dual-Use-Technologien", Künstliche Intelligenz sowie das Konferenzprogramm im Rahmen der SMM: "Content Rules", sagt Selbach, der betont, warum die SMM bei einigen Themen die Nase gegenüber anderen Messen vorn hat. Das Netzwerken soll ebenfalls nicht zu kurz kommen, aber der Fokus liege "auf Technologietransfer und Innovation". Enttäuscht zeigt sich Selbach von der deutschen Politik: "Wir bekommen nicht den Support vom Bund", sagt der Messe-Manager und erläutert die Hintergründe.
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    30 分
  • #130 Eine neue Stimme für die Bremer Reedereien
    2026/06/05
    Er war 28 Jahre im Amt, sie ist die erste Frau an der Spitze des 1884 gegründeten Bremer Rhedervereins: Die neue Geschäftsführerin Angelica Lorenz Medina und ihr Vorgänger Robert Völkl blicken gemeinsam auf den Schifffahrtsstandort Bremen. Lorenz Medina ist gelernte Speditionskauffrau und hat viele Jahre im Seefracht-Geschäft gearbeitet. „Jetzt ist es ein komplett neues Tätigkeitsfeld – es ist unheimlich interessant und macht viel Spaß“, sagt sie in der neuen Episode des HANSA PODCASTs und geht darauf ein, ob ihr angesichts ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn auch Skepsis im Rhedervereins entgegengebracht wurde. Neu ist vor allem die politische Arbeit. Ihr Vorgänger stand ihr die ersten Wochen beratend zu Seite. Völkl und Lorenz Medina teilen eine ähnliche Sichtweise auf die Art und Weise, wie der Rhederverein in der Arbeit mit Politik und Verwaltung erfolgreich sein kann: "Gegeneinander erreichen wir absolut gar nichts“, sagt die neue Geschäftsführerin. Ein enger Draht ist wichtig: „Unsere gemeinsame Aufgabe ist es, den Schifffahrtsstandort zu erhalten. Und es ist Aufgabe des Rhedervereins, immer wieder deutlich zu machen, dass Bremen ein guter Schifffahrtsstandort ist, der hat alles, was eine Reederei braucht“, sagt Völkl. Er spricht in diesem Zusammenhang auch über zwischenzeitlich verloren gegangenes Renommee durch die große Schifffahrtskrise, in deren Rahmen etwa die Bremer Landesbank u.a. aufgrund vieler fauler Schiffskredite notverkauft werden musste. Darüber hinaus teilt er seine Einschätzung darüber, ob die Reeder-Stimme aus Bremen mehr Gehör und die dortige Branche mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Im Gespräch geht es auch um eine Halbierung der Flotte und ungesunde Dynamiken. Die aktuelle Situation bewertet Völkl positiv und geht auf Investitionen ein, die trotz der unsicheren geopolitischen Lage Sinn machen können. Ein weiterer Aspekt: die deutsche Flagge, deren Modernisierung in der Verwaltung derzeit sehr viel Aufmerksamkeit bekommt. Einen „Turnaround“ sieht Völkl noch nicht, erläutert aber, warum und unter welchen Umständen er dennoch optimistisch wäre, dass die deutsche Flagge bessere Chancen bei deutschen Reedern haben könnte. Lorenz Medina spricht über die Größe und Aufteilung der Bremer Flotte, die Anzahl der Reedereien und Schiffe. Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit will sie künftig auch auf die Suche nach Fachkräften für die Reedereien legen: „Ich möchte herausfinden, warum wir die jungen Leute nicht mehr in die Ausbildung bekommen“, so Lorenz Medina, die dabei auch auf konkrete mögliche Schritte eingeht, wie man junge Leute besser erreichen kann. Völkl erläutert, warum keinen Wehmut oder Abschiedsschmerz verspürt und berichtet nicht zuletzt von „Highlights“ in seiner langen Tätigkeit und die Ursprünge des bekannten Bremer Reederabends.
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    26 分
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