エピソード

  • Entführer und Geisel - Wie das Stockholm Syndrom erfunden wurde
    2026/05/01

    Eine innige Beziehung zwischen Geisel und Entführer kommt uns heute komisch vor. Im 19. Jahrhundert hingegen schien das ganz normal. Wie kam es zu diesem Wandel? Ein Vortrag der Historikerin Juliane Hornung.

    Juliane Hornung ist Historikerin an der Universität Köln und aktuell Fellow am Historischen Kolleg in München. Ihren Vortrag "'Liebe' in Gefangenschaft, oder: Warum das Stockholm Syndrom in den 1970er- und nicht in den 1870er-Jahren erfunden wurde" hielt sie am 16. März 2026 am Historischen Kolleg in München.

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    +++ Stockholm Syndrom +++ Entführung +++ Geiseln +++ Entführer +++ Beziehung +++ Liebe +++ Handlungsmacht +++ Entführungsmemoiren +++ Geiselnahme +++ Polizei +++ Terrorismus +++ Geiseldrama +++ Geschichte +++ Psychiatrie +++ Psychologie +++ Sexismus +++ Sexualisierung +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal

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    In dieser Folge mit:

    Moderation: Nina Bust-Bartels

    Vortragende: Juliane Hornung, Historikerin, Universität Köln

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    Weitere Vorträge vom Historischen Kolleg in München im Hörsaal:

    • Südafrika: Wie Deutschland die Apartheid verklärte
    • Oral History: Die Geschichte des Heavy Metal
    • Nordamerika: Drei ungewöhnliche Migrationsgeschichten im 18. Jahrhundert

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    Ihr hört in diesem Hörsaal:

    2:11 - Geiselnahme in Stockholm

    9:45 - Struktur des Vortrags

    10:50 - Beziehung zwischen Geisel und Entführer im 19. Jhd.

    27:17 - Die Erfindung des Stockholm Syndroms

    37:48 - Fazit

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    Quellen aus der Folge:

    • Im Vortrag zitierter Spielfilm: The Wind And The Lion

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    Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:

    • Psychologie: Wie wir unsere Persönlichkeit verändern können
    • Psychologie: Stress macht aggressiv und großzügig
    • Das Gefühl, wichtig zu sein: Mattering ist für unser Wohlbefinden essenziell

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    Den Artikel zum Stück findet ihr hier.

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    42 分
  • Tabu - Psychische Krankheiten im Leistungssport
    2026/04/30

    Im Leistungssport braucht es mentale und körperliche Stärke – über psychische Belastungen zu sprechen, fällt deshalb schwer. Ein Vortrag der Psychologin Johanna Kaiser über psychische Krankheiten im Leistungssport.

    Johanna Kaiser war selbst im Leistungssport aktiv. Sie spielte in der zweiten Fußball-Bundesliga sowie für die Jugend-Nationalmannschaft. Heute ist Kaiser Psychologin an der Universität Leipzig und forscht zu psychischen Krankheiten im Leistungssport. Ihren Vortrag Kein Platz für Schwäche? Die Stille des Leistungssports hielt sie am 3. März 2026 im Rahmen der Ringvorlesung Sport an der Universität Leipzig.

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    +++ Psychologie +++ Leistungssport +++ Sport +++ Depression +++ Magersucht +++ mentale Gesundheit +++ Psychotherapie +++ Gruppentherapie +++ Therapie +++ Drop out +++ mentale Stärke +++ Schwäche +++ Outing +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal

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    In dieser Folge mit:

    Moderation: Nina Bust-Bartels

    Vortragende: Johanna Kaiser, Psychologin, Universität Leipzig

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    Dieses Thema belastet dich? Hier gibt es Hilfe – speziell auch für Leistungssportler*innen

    • Hier findest du eine Übersicht zu Hilfsangeboten bei psychischen Problemen
    • LIFENET – ein Angebot für psychisch belastete Nachwuchs-Leistungssportler:innen
    • 2Steps4Health - ein Präventionsprojekt zur Förderung der psychischen Gesundheit im Nachwuchsleistungssport
    • Mental gestärkt
    • Athletes in Mind

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    Ihr hört in diesem Hörsaal:

    1:43 - Einleitung

    6:15 - Mentale Gesundheit und mentale Stärke

    12:41 - Turnerin Kim Bui über ihre Essstörung

    16:55 - Psychische Erkrankungen im Leistungssport

    25:54 - Belastungen und Risikofaktoren für Jugendliche

    31:07 - Hilfsangebote für Leistungssportler

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    Quellen aus der Folge:

    • ARD Dokumentation: Die Last der Spiele – Druck. Leere. Post-Olympia-Depression?

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    Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:

    • Doping in der DDR: Pillen auch für Kinder und Jugendliche
    • Gesundheit: Wie unsere Psyche Schmerzen beeinflusst
    • Mental Health und Social Media: Das Geschäft mit unserer Psyche

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    Den Artikel zum Stück findet ihr hier.

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    47 分
  • Drogen und Suchthilfe - Neue Probleme, neue Lösungen
    2026/04/24
    Crack, Fentanyl, Nitazene: In Deutschland breiten sich gefährliche Drogen immer weiter aus, und ihr Konsum wird zunehmend öffentlich. Warum ist das so? Und wie kann man Suchtkranken helfen und mit den offenen Drogenszenen umgehen? Ein Vortrag des Suchtforschers Daniel Deimel. Daniel Deimel ist Sozialarbeiter, Suchttherapeut und Professor für Gesundheitsförderung und Prävention in der Fakultät Sozialwissenschaften an der Technischen Hochschule Nürnberg. Außerdem ist er Gastwissenschaftler in der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin der LVR-Klinik Essen und der Universität Duisburg-Essen. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in der sozialwissenschaftlichen Sucht- und HIV-Forschung. Seinen Vortrag hat er am 11. März 2026 im Deutschlandfunk-Nova-Studio gehalten. ********** +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Deutschlandradio +++ Wissenschaft +++ Vortrag +++ Soziologie +++ Suchtforschung +++ Drogen +++ Drogenkrise +++ Crack +++ Kokain +++ Heroin +++ Fentanyl +++ Nitazene +++ Opioide +++ synthetische Opioide +++ Offene Drogenszene +++ Drogenszene +++ Risikoumfeld +++ Sicherheit +++ Drogenabhängigkeit +++ Drogenabhängige +++ Drogensucht +++ Drogensüchtige +++ Drogenkonsum +++ Suchtkranke +++ illegale Drogen +++ Wohnungslose +++ Wohnungslosigkeit +++ Obdachlosigkeit +++ Obdachlose +++ Verelendung +++ Beschaffungskriminalität +++ Suchthilfe +++ Drogenhilfe +++ Drogenpolitik +++ Zürcher Modell +++ Mikrohandel +++ Rückzugsräume +++**********In dieser Folge mit: Moderation: Katrin Ohlendorf Vortragender: Daniel Deimel, Sozialarbeiter, Suchttherapeut und Professor für Gesundheitsförderung und in der Fakultät Sozialwissenschaften an der Technischen Hochschule Nürnberg**********Dieses Thema belastet dich?Hier findest du eine Übersicht zu Hilfsangeboten bei SuchtproblemenHier findest du eine Übersicht zu Hilfsangeboten bei psychischen Problemen**********Ihr hört in diesem Hörsaal:3:07 - Vortragsbeginn - Einleitung4:11 - Struktur des Vortrags4:34 - Definition "Offene Drogenszene"5:28 - Entwicklungen in den offenen Drogenszenen6:29 - Der Unterschied zwischen Crack und Heroin7:43 - Folgen des Drogenkonsums9:04 - Gründe für den Vormarsch von Crack14:33 - Fentanyl, Nitazene und Co.: Synthetische Opioide als neue Gefahr17:49 - Die Situation der Menschen in offenen Drogenszenen21:12 - Studienergebnisse zu offenen Drogenszenen: Einblicke in Lebenslagen, Konsum und Nutzung von Hilfsangeboten36:31 - Obdachlosigkeit als Treiber der Crack-Krise41:27 - Fazit: Was könnte helfen?44:04 - Best-Practice-Beispiel Schweiz: das Zürcher Modell46:27 - Schlussworte**********Quellen aus der Folge:Deimel, Daniel; Ferl, L.; Gille, C.; Mühlen, A.; van Rießen, A.; Schmitz, H.; Scholten, L.: Offene Drogenszenen in NRW 2024. Einblicke in Lebenslagen, Konsum und Nutzung von Hilfsangeboten in Düsseldorf, Essen, Köln und Münster. Pabst Science Publishers, 2025. Digital Open Access.akzept e.V. Bundesverband für akzeptierende Drogenarbeit und humane Drogenpolitik (Hrsg.): Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Crack-Konsum im Kontext der Drogen- und Suchthilfe – ein Update Januar 2025. Berlin, Januar 2025.Deimel, Daniel; Lukas, Tim Lukas; Tackenberg, Bo; Walter, Lucie (2024): (Über)Leben im Risikoumfeld. Broschüre zum Ausstellungsprojekt: ÜberLeben im Risikoumfeld: Kartographie und Autofotografie von Drogenkonsument*innen der Drogenszene am Kölner Neumarkt.Rhodes, Tim. (2002): The 'risk environment': A framework for understanding and reducing drug-related harm. International Journal of Drug Policy - INT J DRUG POLICY. 13. 85-94.Rhodes, Tim. (2009): Risk Environments and Drug Harms: A Social Science for Harm Reduction Approach. The International journal on drug policy. 20. 193-201.Alle Quellen findet ihr hier.**********Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:Suchttherapie: Positive Verstärkung hilft aus der AbhängigkeitDrogen: Vom Himmel des Rauschs in die Hölle der SuchtIm Drogenrausch: Drogen verbieten oder akzeptieren?**********Den Artikel zum Stück findet ihr hier.**********Ihr könnt uns auch auf diesen Kanälen folgen: TikTok und Instagram .
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    48 分
  • Krise der Demokratie - Warum unsere Gesellschaft Vertrauen braucht
    2026/04/23

    Misstrauen spielt eine große Rolle dabei, dass Rechtspopulismus und Verschwörungsdenken zunehmen und die Demokratie an Stärke verliert, warnt der Soziologe Aladin El-Mafaalani. Über mögliche Gründe und Lösungen spricht er im Hörsaal Live-Podcast.

    Aladin El-Mafaalani ist Soziologe und Inhaber des Lehrstuhls für Migrations- und Bildungssoziologie an der Technischen Universität Dortmund. Zuvor war er u.a. Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Osnabrück, Professor für Politikwissenschaft an der Fachhochschule Münster sowie Abteilungsleiter Integration im nordrhein-westfälischen Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration in Düsseldorf. Für seine wissenschaftliche Arbeit und sein öffentliches Wirken erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem das Bundesverdienstkreuz.

    Seinen Vortrag "Demokratie in der Krise – Warum unsere Gesellschaft Vertrauen braucht" hat er exklusiv für den Hörsaal am 14.03.2026 im Rahmen der Didacta Bildungsmesse 2026 auf der Bühne des Didacta Verband e.V. gehalten. Er basiert auf seinem jüngsten Buch "Misstrauensgemeinschaften - Zur Anziehungskraft von Populismus und Verschwörungsideologien", 2025 erschienen bei Kiepenheuer & Witsch.

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    +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Deutschlandradio +++ Wissenschaft +++ Vortrag +++ Soziologie +++ Demokratie +++ Demokratiekrise +++ Gesellschaft +++ Politik +++ Verschwörungstheorien +++ Verschwörungsmythen +++ Verschwörungserzählungen +++ Populismus +++ AfD +++ Vertrauen +++ Misstrauen +++ Misstrauensgemeinschaften ++++ Aladin El-Mafaalani +++ Social Media +++ Algorithmen +++ Didacta +++

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    In dieser Folge mit:

    Moderation: Katrin Ohlendorf

    Vortragender: Aladin El-Mafaalani, Professor für Migrations- und Bildungssoziologie an der Technischen Universität Dortmund

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    Ihr hört in diesem Hörsaal:

    4:47 - Vortragsbeginn

    5:09 - Struktur des Vortrags

    5:27 - Wissenschaftliche Beobachtungen und Diskurs zum Thema Vertrauen und Misstrauen

    7:23 - Persönliche Beobachtungen und These: Misstrauensgemeinschaften

    9:42 - Warum die Gesellschaft Vertrauen braucht und warum Misstrauensgemeinschaften die Demokratie gefährden

    18:06 - Wie Misstrauensgemeinschaften entstehen

    26:01 - Welche Gegenstrategien nicht funktionieren

    26:39 - Strategie 1: Ignorieren

    27:13 - Strategie 2: Bekämpfen

    28:20 - Strategie 3: Adaptieren

    29:13 - Strategie 4: Regieren lassen

    31:57 - Was könnte helfen?

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    Quellen aus der Folge:

    • Aladin El-Mafaalani: Misstrauensgemeinschaften. Zur Anziehungskraft von Populismus und Verschwörungsideologien. Kiepenheuer & Witsch, 2025.
    • Aladin El-Mafaalani, Sebastian Kurtenbach, Klaus Peter Strohmeier: Kinder - Minderheit ohne Schutz. Aufwachsen in der alternden Gesellschaft. Kiepenheuer & Witsch, 2025.
    • Niklas Luhmann: Vertrauen. Ein Mechanismus der Reduktion sozialer Komplexität. 5. unv. Auflage, 2014. Die Originalausgabe erschien 1968 im F. Enke Verlag.
    • Steffen Mau, Thomas Lux, Linus Westheuser: Triggerpunkte. Konsens und Konflikt in der Gegenwartsgesellschaft. Suhrkamp Verlag, 2023.
    • Carolin Amlinger, Oliver Nachtwey: Zerstörungslust. Elemente des demokratischen Faschismus. Suhrkamp, 2025.

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    Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:

    • Demokratie und Grundrechte: Die radikale Rechte und ihr Verhältnis zur Freiheit
    • Kindheit: Aufwachsen in einer unsicheren Welt
    • Populismus als Waffe: Wie Big Tech Demokratie und Öffentlichkeit kaputtmacht

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    Den Artikel zum Stück findet ihr hier.

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    41 分
  • Alternde Gesellschaft - Wie bleibt Pflege bezahlbar?
    2026/04/17

    In Deutschland herrscht Pflegenotstand. Wie die Pflege in unserer immer älter werdenden Gesellschaft organisiert werden sollte, erklärt der Rechtswissenschaftler Thomas Klie in seinem Vortrag.

    Thomas Klie ist Rechtswissenschaftler und leitet das Zentrum für zivilgesellschaftliche Entwicklung an der Evangelischen Hochschule Freiburg. Außerdem ist er Justitiar der Vereinigung der Pflegenden in Bayern. Und: Thomas Klie hat selbst zwölf Jahre lang Angehörige gepflegt, er kennt sich also nicht nur wissenschaftlich mit dem Thema Pflege aus. Seinen Vortrag "Demographische Transformation und Pflege" hat er am 26.01.2026 im Rahmen der Reihe "vhs.wissen live" gehalten. Organisiert wird die Reihe von der Volkshochschule Esslingen und der Volkshochschule SüdOst im Landkreis München.

    +++ Pflege +++ Pflegenotstand +++ Pflegekassen +++ Pflegeversicherung +++ Sozialstaat +++ Heimkosten +++ Pflegeheim +++ Pflegedienst +++ Pflegefachkraft +++ Rechtsanspruch +++ alternde Gesellschaft +++

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    In dieser Folge mit:

    Moderation: Nina Bust-Bartels

    Vortragender: Thomas Klie, Rechtswissenschaftler, Evangelische Hochschule Freiburg

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    Ihr hört in diesem Hörsaal:

    3:06 - Was heißt Pflege und Pflegepolitik?

    15:55 - Voraussetzungen für eine gute Pflege

    18:21 - Wie könnte eine Reform aussehen?

    18:59 - 1. Fachpflegerische Begleitung

    25:07 - 2. Kompetenzorientierter Einsatz von Pflegefachkräften

    27:25 - 3. Vereinfachung der Rechtsansprüche

    28:48 - 4. Planung von Pflege vor Ort

    36:41 - Heimkosten

    47:12 - Caring Community

    51:57 - Sektorenübergreifende Versorgungskonzepte

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    Quellen aus der Folge:

    • Thomas Klie, Michael Ranft, Nadine-Michèle Szepan: Reset-Pflegeversicherung: 14 Thesen zu einer grundlegenden Reform
    • Thomas Klie: Pflegenotstand? Eine Streitschrift. Hirzel Vertrag 2024.
    • Georg Cremer: Alles schrecklich ungerecht? Mythen, Halbwahrheiten, Fakten zum deutschen Sozialstaat. Verlag Herder. 2025

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    Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:

    • Studie zeigt: Pflegenotstand kostet Menschenleben
    • Zukunft der Pflege: Wegen Pflegenotstand könnten Roboter Pflegekräfte entlasten
    • Pflegenotstand: Pflegekräfte arbeiten am Limit

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    Den Artikel zum Stück findet ihr hier.

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    56 分
  • Südafrika - Wie Deutschland die Apartheid verklärte
    2026/04/16

    Die Apartheidspolitik der National Party war lange kein Hindernis für gute Beziehungen Deutschlands zu Südafrika. Ein Vortrag des Historikers Johannes Dafinger über Rassismus in der bundesdeutschen Außenpolitik.

    Johannes Dafinger ist Historiker an der Universität Salzburg und aktuell Fellow am Historischen Kolleg in München. Seinen Vortrag „Rassistisches Denken in der alten Bundesrepublik und die Apartheid im südlichen Afrika“ hat er am 29.01.2026 am Historischen Kolleg in München gehalten.

    +++ Südafrika +++ Apartheid +++ Rassismus +++ Deutschland +++ Außenpolitik +++ Diplomatie +++ Geschichte +++ Entnazifizierung +++ Südafrikapolitik +++ Generationenwechsel +++

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    In dieser Folge mit:

    Moderation: Nina Bust-Bartels

    Vortragender: Johannes Dafinger, Historiker, Universität Salzburg

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    Ihr hört in diesem Hörsaal:

    0:00 - Einleitung

    7:56 - Verklärung der Apartheid

    20:57 - Unterstützung der Apartheid

    32:26 - Eingeschränkte Duldung der Apartheid

    38:44 - Fazit

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    Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:

    • Nelson Mandelas Erbe: Südafrikas Würde wackelt
    • Das Massaker von Sharpeville: Apartheid in Südafrika
    • Kolonialismus: Die Besiedlung Südafrikas

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    Den Artikel zum Stück findet ihr hier.

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    44 分
  • Selbstoptimierung - Warum uns Self-Tracking so fasziniert
    2026/04/10

    Sport, Essen, Wohlbefinden - alle möglichen Bereiche unseres Leben können wir mit unseren Smartphones tracken - aber warum machen wir das und was macht die Selbstvermessung mit uns? Ein Vortrag des Soziologen Stefan Selke.

    Stefan Selke ist Soziologe an der Hochschule Furtwangen. Seinen Vortrag "Metrische Kulturen. Wie sich digitale Selbstvermessung und künstliche Intelligenz auf unser Leben auswirken" hat er am 16. Dezember 2025 im Rahmen des Studium Generale zum Thema "Selbstoptimierung. Zwischen Fürsorge und Zwang" an der Uni Mainz gehalten.

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    +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Wissenschaft +++ Vortrag +++ Soziologie +++ Selbstvermessung +++ Selbstoptimierung +++ Wearables +++ Vergleich +++ Messungen +++ Smartphone +++ Smartwatch +++ Tracking +++ Tracken +++ Self-Tracking +++ Kontrolle +++ Disziplin +++ Perfektionismus +++ Optimierung +++

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    In dieser Folge mit:

    Moderatuion: Nina Bust-Bartels

    Vortragender: Stefan Selke, Soziologe, Hochschule Furtwangen

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    Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:

    • Ernährung: Warum heute mehr Männer Diät machen
    • Wearables: Schlaf-Tracking: Was bringt das?
    • Perfektionismus: Warum das Streben nach dem Besten schaden kann

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    Den Artikel zum Stück findet ihr hier.

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    53 分
  • Dschihadismus - Junge Männer im Sog der Subkultur
    2026/04/09

    Felix Roßmeißl ist Soziologe an der Hochschule Fulda. Seinen Vortrag "Im Sog der totalen Subkultur. Wie junge Menschen zu Dschihadisten werden" hat er am 4. Februar 2026 am Hamburger Institut für Sozialforschung gehalten.

    Im Anschluss an den Vortrag von Felix Roßmeißl hört ihr einen Kommentar von Wolfgang Knöbl. Er ist ist Soziologe und Direktor des Hamburger Institut für Sozialforschung. In seinem Kommentar würdigt er die Forschung von Felix Roßmeißl und ordnet sie in die Wissenschaftsdebatte ein.

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    +++ Deutschlandfunk Nova +++ Hörsaal +++ Vortrag +++ Soziologie +++ Dschihad +++ Dschihadist +++ Dschihadismus +++ Islamismus +++ Radikalisierung +++ Religion +++ Subkultur +++ Männer +++ Männlichkeit +++ Gemeinschaft +++ Syrien +++ Gotteskrieger +++ Aktivismus +++ Gewalt +++

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    In dieser Folge mit:

    Moderation: Nina Bust-Bartels

    Vortragender: Felix Roßmeißl, Soziologe, Hochschule Fulda

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    Ihr hört in diesem Hörsaal:

    5:17 - Was bedeutet es Dschihadist zu werden?

    16:43 - Wie wird man Dschihadist?

    24:16 - Kommentar von Wolfgang Knöbl

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    Quellen aus der Folge:

    • Felix Roßmeiß: Dschihadisten. Junge Männer in einer totalen Subkultur. Hamburger Edition 2025.
    • Peter Waldmann: Radikalisierung in der Diaspora. 2009

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    Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:

    • Tiktok: Bericht über "Speed-Radikalisierung" Jugendlicher durch antisemitische Inhalte
    • Radikalisierung: Wie Islamisten rekrutieren
    • Islamismus: Die Ausrufung des Kalifats 2014

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    Den Artikel zum Stück findet ihr hier.

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    34 分