• Smooth Criminal – 30 Jahre HÄRTING und der Wirtschaftskrimi um die Novum GmbH
    2026/10/16
    HÄRTINGfm ist zurück, und zwar mit einer Sonderreihe: HÄRTING wird 30. Aus diesem Anlass laden Martin Schirmbacher und sein neuer Co-Host Carl Nowak in den kommenden Wochen Kolleginnen und Kollegen ein, die von unglaublichen Fällen und von den Rechtsgebieten erzählen, die uns seit drei Jahrzehnten beschäftigen. Den Anfang macht Christof Elßner, der seit der Gründung dabei ist und dessen erste Aufgabe bei HÄRTING darin bestand, Regale aufzubauen. Bald darauf saß er als Student zwölf Stunden am Tag im Gerichtssaal in Moabit und protokollierte Zeugenaussagen. Es ging um die Novum GmbH, eine Ost-Berliner Handelsgesellschaft, die über Jahrzehnte am Außenhandel zwischen der DDR und Österreich verdient hatte und bei der Wende rund eine halbe Milliarde D-Mark auf Konten in Wien und Zürich verwaltete. Gehörte das Vermögen, wie ihre Gesellschafterin Rudolfine Steindling, die „Rote Fini“, behauptete, treuhänderisch der KPÖ, oder war die Novum in Wahrheit eine getarnte Firma der SED? Christof erzählt, wie HÄRTING für die Bundesrepublik zunächst vor dem Verwaltungsgericht Berlin verlor und das Blatt vor dem Oberverwaltungsgericht wendete, warum am Ende auch die Beweislast eine Rolle spielte und wieso ein Fall aus dem Parteiengesetz der DDR in Zivilprozesse gegen Schweizer und österreichische Banken mündete. Es geht um rund 50 Meter Akten, ein eigenes „Novum-Zimmer“, verschwundene Blätter und darum, was Christof aus diesem Verfahren bis heute in seine Arbeit als Prozessanwalt mitnimmt.
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    33 分
  • Brand New Me - Wann sich eine eigene Top Level Domain lohnt
    2026/02/15
    In Episode 85 von HÄRTING.fm spricht Martin Schirmbacher mit Katrin Ohlmer, einer ausgewiesenen Expertin aus der Domain-Branche, über das Bewerbungsverfahren für neue Top-Level-Domains (TLDs). Nach langer Zeit gibt es 2026 erstmals wieder die Möglichkeit, neue TLDs bei der ICANN zu beantragen – ein Thema, das für Unternehmen, Markeninhaber und Communities zunehmend an Relevanz gewinnt. Katrin Ohlmer erläutert, wie das Domain Name System funktioniert und welche Unterschiede es zwischen offen vergebenen, geografischen, markenbezogenen und Community-basierten TLDs gibt. Gemeinsam mit Martin Schirmbacher beleuchtet sie die Vorteile einer eigenen Internetendung – von digitaler Souveränität über IT-Security bis hin zur Markenstrategie. Besonderes Augenmerk gilt dabei Praxisbeispielen aus der Wirtschaft und den Herausforderungen rund um die Governance von Domain-Endungen. Im weiteren Verlauf der Folge erfahren Zuhörenden, welche Voraussetzungen Unternehmen oder Organisationen erfüllen müssen, um sich für eine eigene TLD zu bewerben, wie das Bewerbungs- und Auswahlverfahren konkret abläuft und mit welchen Kosten und Aufwendungen zu rechnen ist. Daneben werfen die beiden einen Blick auf strategische Fragestellungen und mögliche Geschäftsmodelle im neuen TLD-Zyklus. Die Episode bietet somit nicht nur einen tiefen Einblick in ein eher nischiges, aber hochaktuelles Thema, sondern liefert konkrete Anhaltspunkte für Entscheider:innen, die sich mit der Beantragung und sinnvollen Nutzung eigener Top-Level-Domains beschäftigen.
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    52 分
  • Under my Thumb - Digitale Souveränität bei Cloud-Diensten
    2025/12/22
    In der letzten Folge des Jahres 2025 geht es um digitale Souveränität bei Cloud- und SaaS-Diensten. Martin Schirmbacher und Nicole Beranek Zanon von HÄRTING AG aus Zug in der Schweiz sprechen über die Bedeutung der Daten- und Dienstehoheit in diesen Zeiten. Dabei schauen wir auf die technische, organisatorische und rechtliche Perspektive. Im Einzelnen sprechen wir über - Begrifflichkeiten - den aktuellen Stand aus rechtlicher Sicht (also wo muss man aus EU-Sicht und nach deutschem und Schweizer Recht auf Cloud-Dienste aus den USA oder Cloud-Dienste insgesamt verzichten?) - Abhängigkeiten von Hyperscalern und SaaS-Providern als Risiko - das Spannungsverhältnis zwischen Datenschutzrecht und Geheimnisschutz einerseits und Zugriffsbefugnissen von Behörden und Unternehmen andererseits - politische Rahmenbedingungen für die Nutzung von Cloud-Diensten - alternative Anbieter aus Europa
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    46 分
  • Lean on Me – Warum C-Level-Rückhalt KI-Projekte beflügelt
    2025/08/14
    Es geht mal wieder um künstliche Intelligenz in Episode 83 von HÄRTING|fm. Konkret sprechen wir mit Lena Eckroth, Head of AI & Smart Digital Workplace bei Rossmann – einem der größten Drogeriekonzerne Europas. Das Unternehmen setzt seit Jahren auf eine konsequente Digitalisierung: vom Ausbau der App und E-Commerce-Plattform über intelligente Filialprozesse bis hin zur strukturierten Einführung von KI-Anwendungen. Lena gehört zu den Köpfen hinter dieser Entwicklung – und darum geht es im Podcast. Wir sprechen über - die Entstehung und Zusammensetzung des AI Teams bei Rossmann - KI-Usecases, die den Anfang machten - die Priorisierung von Anwendungsfällen - gute Wege KI in die Organisation zu bringen - des Ansatz von Rossmann bei KI-Governance - KI der Zukunft
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    56 分
  • Where the Streets Have No Name - Digitale Barrieren überwinden
    2025/07/10
    In Folge Episode 82 von HÄRTING|fm geht es um das neue BFSG und digitale Barrierefreiheit. Zu Gast ist Friedrich Radi von Eye-Able, einem Dienstleister der bei der Barrierefreiheit von Websites unterstützt. Im Gespräch mit Friedrich geht es um - den Begriff digitale Barrierefreiheit - die betroffenen Personengruppen und deren Herausforderungen im Netz - die digitalen Hilfsmittel derer sich diese Menschen bedienen - Sinn und Zweck des BFSG - echte Barrierefreiheit und Compliance-Vorgaben - die technische Umsetzung von Barrierefreiheit auf Websites und - Wünsche an die Umsetzung durch die Unternehmen
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    54 分
  • Don’t Stand So Close to Me – Wie viel DSGVO verträgt der Data Act?
    2025/06/30
    Wie spielen Data Act und DSGVO zusammen? Und welches sollte die zuständige Aufsichtsbehörde für den Data Act sein? Darum geht es in unserem Gespräch mit Dr. Jens Ambrock, der das Referat Wirtschaft und Behörden bei dem Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit leitet und Lehrbeauftragter für Datenschutz an der Uni Kiel ist. Daten nutzen vs. Daten schützen: Wie steht ein Behördenvertreter grundsätzlich zum Data Act? Ist die Anordnung des Gesetzes, dass die DSGVO unberührt bleibt und im Zweifel sogar Vorrang genießt, eigentlich sinnvoll? Wie sollen Unternehmen damit umgehen, dass eine trennscharfe Abgrenzung Personenbezug vs. kein Personenbezug häufig nicht möglich ist? Außerdem geht es um die für den Data Act zuständige Aufsichtsbehörde: Herr Ambrock sieht eine geteilte Zuständigkeit bei BNetzA und BfDI kritisch und sieht zunächst die Landesbehörden in der Pflicht. Überhaupt sei es europarechtlich schwierig, die DSGVO-Zuständigkeit von den Landesbehörden wegzuziehen. Alle Folgen zum Data Act ab sofort als Data Navigator!
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    59 分
  • We Build This City …mit Data Governance und guten Daten
    2025/06/23
    Unser Gast Alanus von Radecki ist Unternehmer und Berater im Bereich von Smart-City-Strategien und -Technologien. Sein Ziel ist es, praktische Lösungen für komplexe urbane Herausforderungen zu entwickeln und diese mit Kunden und Partnern in skalierbare Projekte und Ventures zu übersetzen. Entscheidend sind dabei Daten, Daten in guter Qualität. Alanus leitet das Daten-Kompetenzzentrum für Städte und Regionen DKSR in Berlin, das sich zum Ziel gesetzt hat, Städten und kommunalen Unternehmen eine Open-Source-Dateninfrastruktur und professionelle Datendienste anzubieten. Mit ihm sprechen wir über die Rolle von Daten für Städte, Kommunen und Regionen. Wir diskutieren, wie man zu vernünftiger Datenqualität kommt und wie Gemeinden überhaupt herausfinden können, welche Daten sie haben ... und wo der Data Act helfen kann, Zugriff auf weitere Daten zu bekommen. Es geht auch darum, inwiefern der Data Act schon im Bewusstsein der Verantwortlichen angekommen ist (Spoiler: noch nicht so sehr).
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    51 分
  • The Final Countdown – 3 Monate bis zum Data Act - Was jetzt noch passieren muss
    2025/06/16
    Hubertus von Roenne und Martin Schirmbacher ziehen ein kleines Zwischenfazit zum Stand der Umsetzung des Data Act in den Unternehmen. Entpuppt sich der Data Act als der Y2K-Fehler der zwanziger Jahre? Große Aufregung und nichts passiert? Ist der Data Act eine Luftnummer? Das ist der Einstieg in die aktuelle Folge von HÄRTING|fm. Wir analysieren, was wir von unseren Gesprächspartnern bisher gehört haben. Kann es sein, dass der Data Act seine Wirkung verfehlt? Die Berichte aus der Praxis lassen da nicht Gutes erahnen. Wir bleiben aber positiv: Es gibt Signale aus vielen Branchen, dass Bewegung in den Datenmarkt kommt. Bestehende Strukturen umzudrehen, wird aber noch ein bisschen Zeit brauchen. Es gibt den Paradigmenwechsel zur primären Nutzungsberechtigung an entstehenden Daten und wir schauen auf das Verhalten großer Hersteller (zwischen Stillhalten und Anpassung von Vertragswerken) und Nutzern (zwischen Abwarten und Vorbereitungen). Wir streifen auch den Cloudaspekt des Data Act: Kunden sollen einfacher, schneller und günstiger den Cloud-Provider wechseln können. Auch hier sind Änderungen noch eher zögerlich.
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    44 分