Folge 48: Kasernenhof im Klassenzimmer? Ein Jugendoffizier im Gespräch
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Seit dem 15. Juni gilt in Brandenburg eine neue Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bildungsministerium und der Bundeswehr, unterzeichnet von Minister Gordon Hoffmann (CDU) und Oberst Nicolas Scholtka am Hannah-Arendt-Gymnasium. Das Papier legt fest, wie Soldaten künftig im Unterricht über Sicherheitspolitik sprechen dürfen – und hat sofort für Widerspruch gesorgt: Landesschülerrat, Landeselternrat und BSW üben scharfe Kritik.
Igor und Stephan sprechen mit Alexander Schäbler, Jugendoffizier der Bundeswehr, über seine Arbeit als Informationsarbeiter zwischen Kaserne und Klassenzimmer. Wie neutral kann Öffentlichkeitsarbeit der Bundeswehr überhaupt sein? Was genau dürfen Soldaten im Unterricht sagen – und was nicht? Und ist die neue Vereinbarung ein überfälliger Schritt zu mehr Transparenz oder der Einstieg in mehr militärische Präsenz an Brandenburger Schulen?