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Folge 165: Schwimmen im Pott

Folge 165: Schwimmen im Pott

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Diesmal sprechen mit einer regelmäßigen Hörerin unseres Podcasts, mit der Dortmunderin Cordula Althaus. Cordula hat uns bei einem Fehler erwischt: In Folge 150 haben wir die Zahl der Bäder in 10 deutschen Städten verglichen und behauptet, in Dortmund gebe es nur zwei Hallenbäder und ein Freibad. Das ist falsch! Cordula hat uns korrigiert: In Dortmund gibt es sogar zwölf Hallenbäder und sechs Freibäder. Allerdings: Nur zwei städtische Hallenbäder und ein städtisches Freibad, was zudem wegen langjähriger kostenintensiver Sanierung noch immer geschlossen ist. Die anderen Bäder werden entweder von der Sportwelt Dortmund betrieben - einer gemeinnützigen Betriebsgesellschaft im Auftrag der Stadt - oder von Vereinen.Und das ist vermutlich der Grund für unseren Fehler, denn wir hatten explizit nach städtischen Bädern gesucht. Umso froher sind wir, dass die Ruhrgebietsstadt doch nicht so dürftig mit Schwimmbädern versorgt ist, wie wir befürchtet haben. Und Cordula ist auch sehr zufrieden mit dem Angebot, erzählt sie uns: Mindestens zweimal die Woche geht sie schwimmen, ihr Partner sogar täglich. Und sie hat sich uns zum Vorbild genommen und war tatsächlich mal in allen Dortmunder Bädern unterwegs.Das einzige, was sie etwas nervt, sind die unterschiedlichen Ticketpreise durch die unterschiedlichen Betreiber. Moderat sind sie aber alle, findet Cordula, von 3,50 bis gut fünf Euro. Was ihr Lieblingsbad ist, wollen wir an dieser Stelle nicht verraten, sonst ist das zu ihren Lieblingszeiten womöglich viel voller als sonst, fürchtet Cordula. Aber was das Schöne ist: Auch Nicht-Vereinsmitglieder können in die Vereinsbäder gehen. Nicht zu allen Zeiten, es wird ja auch trainiert. Aber doch häufig genug, findet Cordula.Allerdings - auch in Dortmund fehlt das Personal. Und so mussten in diesem Sommer zwischenzeitlich alle Hallenbäder schließen, weil die Bademeister:innen in den Freibädern gebraucht wurden. Cordula ist da pragmatisch. Wenn es in Dortmund eng wird, könne man ja auch noch in Witten, Hagen, Bochum, Lünen, Herne oder Hamm schwimmen gehen. Besonders schön findet Cordula das Westfalenbad in Hagen. Wir plaudern noch ein bisschen über besondere Freibäder in der näheren und weiteren Umgebung von Dortmund, zum Beispiel über Hamm, was seit geraumer Zeit auf so genannten Kombibäder setzt, die sowohl Schwimmbecken drinnen wie draußen haben. Auch spannend: Der Aquapark Oberhausen, hier gibt es einen 18-Meter-Turm, der einem Förderturm nachgebaut worden ist. Von dem kann man (anders, als während der Aufnahme gedacht) nicht springen, aber rutschen - für viele ein absolutes Highlight. Und in den Sommerferien hat das Werksschwimmbad in der Essener Kokerei Zollverein geöffnet. Wo früher Kohle zu Koks gebacken wurde, stehen jetzt zwei aneinander geschweißte Überseecontainer, in die man kostenlos eintauchen kann. Ebenfalls in Essen: Das Grugabad, ein Freibad der Nachkriegsmoderne, hier gibt es sogar ein Wellenbecken (was in den Sommerferien auch wieder geöffnet sein soll). Wenn man den Blick noch ein bisschen weiter schweifen lässt. dann sollte das Waldfreibad Gudenhagen nicht unerwähnt bleiben, das liegt im Hochsauerlandkreis bei Brilon und hat ein 200-Meter Becken, was allerdings streckenweise doch sehr flach ist, erzählt Cordula, die dort in der Gegend aufgewachsen ist. Ebenfalls ein Highlight für sie: Das Allwetterbad Walsum in Duisburg. Hier wird im Sommer, je nach Wetterlage - wie bei einem Cabrio - über dem 50-Meter-Edelstahlbecken das Dach weggefahren.Wir beschließen - wir müssen unbedingt mal im Ruhrgebiet schwimmen. Und sind für weitere Tipps sehr dankbar!
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