Flirting ist tot & in China gibt es kein Bargeld
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Ole hat die schwarze Komödie »Die Hofnarrenchronik« (1964) von Karel Zeman gesehen, ein Film über den Dreißigjährigen Krieg. Dabei fühlte man sich erinnert an eine Welt, in der ein ungezwungener Flirt zum Alltag gehörte – für Ole etwas, das auf das Mittelalter ebenso zuzutreffen scheint wie auf die 80er Jahre unter Arnold Schwarzenegger. Dabei spielen homophobe Stereotype trotzdem weiterhin eine Rolle. Deshalb fühlte sich Ole auch an ein Buch von Sven Sieg erinnert, das gerade erst bei Unrast erschienen ist: »Was Männer (nicht) sagen«. Der Autor ist allerdings sehr wertend, so sehr, dass seine Interpretationen das präsentierte Material in seiner Aussagekraft noch übersteigen. Ärgerlich, wie Ole findet. Ebenso ärgerlich wie die Ergebnisse einer YouGov-Umfrage, derzufolge 2/3 der heterosexuellen Frauen keine Bi-Männer daten würden. Wie all diese Dinge zusammenhängen, verraten euch die Aufrechten Demokraten.
Simons Thema muss aufgrund seiner angeschlagenen Gesundheit in China etwas zurückstehen. Deshalb gibt es ein bisschen Low-Impact-Q&A. Er stellt sich den drängendsten Fragen seines Instagram-Publikums. Am Ende diskutieren wir kontrovers über Krieg und Frieden
Abonniert unsere Sonderfolgen unter dem Titel »Bürgerdialog« – wir besprechen alle zwei Wochen ein Buch. Nächstes Mal ist Dana Schmalz' »Das Bevölkerungsargument« (suhrkamp, 2025) dran. Ein Sachbuch über das Politikum der Bevölkerungsexplosion/-schrumpfung. Passend zu Chinas Ein-Kind-Politik.
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