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Erzähl Mal! – Der Podcast zum Thema Mental Health

Erzähl Mal! – Der Podcast zum Thema Mental Health

著者: Doc Murafi
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In diesem Podcast erklärt Dr. Murafi – Chefarzt der Klinik Walstedde für Kinder- und Jugendpsychiatrie – verständlich und praxisnah psychische Erkrankungen wie Trauma, Borderline, Depression so wie viele weitere. Mit Beispielen aus Klinik und Forschung werden komplexe psychodynamische Zusammenhänge greifbar gemacht. Betroffene, Angehörige und Fachleute erhalten Einblicke in Symptome, Ursachen und Behandlungskonzepte – immer mit dem Ziel, mehr Verständnis, Aufklärung und Hoffnung zu vermitteln.Doc Murafi 心理学 心理学・心の健康 衛生・健康的な生活
エピソード
  • Narzissmus verstehen – Ursachen, Symptome & Therapie | Der große Supercut
    2026/08/03

    Narzissmus ist weit mehr als Egoismus oder Selbstverliebtheit.

    In diesem Supercut fassen wir alle bisherigen Folgen zum Thema zusammen und geben einen umfassenden Einblick in die narzisstische Persönlichkeitsstörung.

    Wir sprechen darüber, warum viele Vorstellungen aus den sozialen Medien zu kurz greifen, was der Mythos von Narziss tatsächlich erzählt und weshalb Narzissmus häufig Ausdruck eines tief verletzlichen Selbstwertgefühls ist. Außerdem geht es um die unterschiedlichen Erscheinungsformen – vom grandiosen bis zum vulnerablen Narzissmus –, mögliche Ursachen in der Kindheit sowie den Einfluss von Bindung, Erziehung und belastenden Erfahrungen.

    Abschließend werfen wir einen Blick auf moderne Therapieansätze und erklären, warum eine Behandlung zwar herausfordernd, aber dennoch möglich ist.

    Themen dieser Folge:
    • Was Narzissmus wirklich bedeutet• Der Mythos von Narziss und seine psychologische Bedeutung• Grandioser und vulnerabler Narzissmus• Entstehung und Risikofaktoren• Perfektionismus, Selbstwert und Kritikempfindlichkeit• Therapieansätze und Behandlungsmöglichkeiten

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    42 分
  • Bipolare Störung verstehen: Symptome, Ursachen und Behandlung | Supercut
    2026/07/27

    Hinweis: In dieser Folge werden unter anderem Suizidgedanken und selbstgefährdendes Verhalten thematisiert.

    In dieser besonderen Folge von Erzähl mal fassen wir unsere bisherigen Video-Beiträge zum Thema bipolare Störung in einem ausführlichen Supercut zusammen. Wir erklären, wie sich die Erkrankung äußert, welche Besonderheiten bei Kindern und Jugendlichen auftreten können und warum eine frühzeitige Diagnose und Behandlung so wichtig sind.

    „Bipolar“ beschreibt zwei Pole, zwischen denen die Stimmung der Betroffenen schwanken kann. Auf der einen Seite stehen depressive Phasen mit Antriebslosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Selbstzweifeln und sozialem Rückzug. Auf der anderen Seite können manische Phasen auftreten, die von stark gesteigertem Selbstbewusstsein, zahlreichen Ideen, vermindertem Schlafbedürfnis und hoher Aktivität geprägt sind. Gleichzeitig können Reizbarkeit, Enthemmung und riskantes Verhalten zunehmen.

    Besonders belastend ist häufig der Wechsel zwischen diesen Extremen. Auf eine Phase voller Energie und Zuversicht kann ein tiefer emotionaler Absturz folgen. Die große Fallhöhe erhöht das Risiko für Verzweiflung, Suizidgedanken und selbstgefährdendes Verhalten. Doch auch die manische Phase selbst kann schwerwiegende Folgen haben: Betroffene überschätzen sich, geben unkontrolliert Geld aus, gehen hohe Risiken ein oder treffen Entscheidungen, deren Konsequenzen sie in diesem Moment kaum überblicken können.

    Bei Kindern und Jugendlichen zeigt sich die bipolare Störung nicht immer in klar voneinander getrennten Phasen. Häufig treten Mischzustände mit innerer Unruhe, Gereiztheit und starken, teilweise sehr schnellen Stimmungswechseln auf. Beim sogenannten Rapid Cycling oder Ultra-Rapid Cycling kann sich die Stimmung innerhalb weniger Tage, Stunden oder sogar noch schneller verändern. Betroffene Kinder werden deshalb nicht selten als unmotiviert, schlecht erzogen oder absichtlich schwierig wahrgenommen, obwohl hinter ihrem Verhalten eine ernsthafte Erkrankung steht.

    Die Folge beleuchtet außerdem mögliche Ursachen. Bipolare Störungen haben häufig eine starke erbliche Komponente und können mit Veränderungen im Stoffwechsel des Gehirns zusammenhängen. Gerade während der Pubertät, wenn das Gehirn umfangreiche Entwicklungsprozesse durchläuft, kann die Erkrankung erstmals deutlich hervortreten.

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Behandlung. Die medikamentöse Stabilisierung der Stimmung ist meist ein wichtiger Baustein. Je nach Symptomatik können unter anderem Neuroleptika, Lithium oder andere Stimmungsstabilisatoren eingesetzt werden. Die genaue Abstimmung gehört dabei immer in die Hände erfahrener Fachärzt:innen.

    Medikamente allein reichen jedoch nicht aus. In der Psychotherapie lernen Betroffene, ihre Erkrankung besser zu verstehen, persönliche Frühwarnzeichen zu erkennen und rechtzeitig auf beginnende Phasen zu reagieren. Regelmäßiger Schlaf, verlässliche Tagesstrukturen und der Verzicht auf Alkohol oder andere Drogen können dazu beitragen, neue Episoden zu verhindern. Stimmungskalender und Tagebücher helfen dabei, Veränderungen frühzeitig wahrzunehmen.

    Auch Angehörige spielen eine wichtige Rolle. Sie können Veränderungen manchmal früher erkennen als die Betroffenen selbst und dabei unterstützen, rechtzeitig Hilfe anzunehmen. Gleichzeitig benötigen auch Familien Aufklärung und Begleitung, damit krankheitsbedingtes Verhalten nicht als böser Wille oder persönliches Versagen missverstanden wird.

    Die bipolare Störung ist eine schwere, aber gut behandelbare Erkrankung. Je früher sie erkannt und individuell behandelt wird, desto besser sind die Chancen auf Stabilität, Teilhabe und eine positive Entwicklung.

    Habt ihr Fragen, eigene Erfahrungen oder kennt ihr Betroffene? Schreibt uns gerne in die Kommentare – denn: Vor jedem „Erzähl mal“ kommt ein „Ich hör mal“.

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    15 分
  • Fetales Alkoholsyndrom (FAS): Folgen von Alkohol in der Schwangerschaft verständlich erklärt | Supercut
    2026/07/20

    In dieser besonderen Folge von Erzähl mal fassen wir unsere bisherigen Beiträge zum Thema Fetales Alkoholsyndrom (FAS) in einem ausführlichen Supercut zusammen. Gemeinsam beleuchten wir, welche Auswirkungen Alkoholkonsum während der Schwangerschaft haben kann, wie sich FAS bemerkbar macht und welche Möglichkeiten der Diagnostik und Unterstützung es für betroffene Kinder und Familien gibt.

    Alkohol gehört zu den häufigsten vermeidbaren Ursachen für angeborene Entwicklungsstörungen. Bereits geringe Mengen können die Entwicklung des ungeborenen Kindes beeinträchtigen – eine sichere Untergrenze gibt es nach heutigem Wissensstand nicht. Deshalb gilt die klare Empfehlung: Kein Alkohol während der Schwangerschaft.

    Doch was genau passiert im Körper? Warum ist Alkohol für das ungeborene Kind so gefährlich? Und welche langfristigen Folgen können daraus entstehen? In dieser Folge erklären wir verständlich, wie FAS entsteht und warum insbesondere die Entwicklung des Gehirns nachhaltig beeinträchtigt werden kann.

    Außerdem sprechen wir darüber, woran sich ein Fetales Alkoholsyndrom erkennen lässt. Neben körperlichen Merkmalen wie Wachstumsauffälligkeiten oder charakteristischen Veränderungen im Gesicht stehen vor allem die Auswirkungen auf Aufmerksamkeit, Lernen, Impulskontrolle und soziale Entwicklung im Mittelpunkt. Viele betroffene Kinder wirken nach außen sehr aufgeweckt und intelligent, stoßen im Alltag jedoch immer wieder an ihre Grenzen – häufig mit erheblichen Folgen für Selbstwertgefühl und Teilhabe.
    Ein weiterer Schwerpunkt ist die Behandlung und Begleitung. Zwar lassen sich die entstandenen Schädigungen nicht rückgängig machen, durch eine frühzeitige Diagnostik, individuelle Förderung, therapeutische Angebote und ein verständnisvolles Umfeld können betroffene Kinder jedoch erheblich unterstützt werden. Entscheidend ist dabei, die Besonderheiten der Erkrankung zu verstehen und Hilfen auf die individuellen Bedürfnisse abzustimmen.

    Diese Folge richtet sich an Eltern, Angehörige, Fachkräfte und alle, die mehr über das Fetale Alkoholsyndrom erfahren möchten. Sie fasst die wichtigsten Erkenntnisse unserer bisherigen Reihe kompakt zusammen und zeigt, warum Aufklärung, Prävention und ein verständnisvoller Umgang für Betroffene so wichtig sind.

    Habt ihr Fragen oder eigene Erfahrungen zum Thema FAS? Schreibt sie gerne in die Kommentare – denn: Vor jedem „Erzähl mal“ kommt ein „Ich hör mal“.


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    23 分
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