Zu laut. Zu voll. Zu viel. Und irgendwann geht einfach nichts mehr. Ein voller Zug, ein Schultag, ein Besuch im Supermarkt: Was von außen ganz alltäglich aussieht, kann sich innen nach einer gewaltigen Menge an Eindrücken anfühlen. Geräusche, Gerüche, Gespräche, Stimmungen – und dann dieser Wunsch, einfach kurz Ruhe zu haben. In dieser Folge von „Endlich Worte“ sprechen wir über Hochsensibilität. Ein Thema, das uns beide schon unser Leben lang begleitet. Wir erzählen davon, wie es war, als Kind vieles intensiv wahrzunehmen, ohne Worte dafür zu haben. Vom Rückzug nach der Schule, vom Mitfühlen bei Filmen und von Situationen, in denen selbst eine kleine Entscheidung plötzlich zu viel wird. Was hilft uns, wenn alles auf einmal kommt? Wie merken wir früher, dass unsere Grenze erreicht ist? Und wie erklären wir den Menschen um uns herum, was wir gerade brauchen? Wir teilen persönliche Erfahrungen, Ideen für den Alltag und die inneren Bilder und spirituellen Zugänge, mit denen wir selbst arbeiten. Außerdem schauen wir darauf, was sensible Kinder brauchen können, um sich verstanden und begleitet zu fühlen. Dabei geht es auch um die schönen Seiten unserer Wahrnehmung: Um Nähe, Feinfühligkeit und die Frage, wie wir unser Leben so gestalten können, dass dafür Platz ist. Vielleicht kennst du dieses „Mir ist gerade alles zu viel“. Hochsensibilität ist keine Strafe und zugleich auch nichts, was irgendwann "besser" wird oder weg geht. Wir dürfen lernen, unsere Bedürfnisse ernst zu nehmen und Möglichkeiten finden, wie wir bewusst mit uns selbst und unserem leben umgehen. In dieser Folge erzählen wir, wie das aus unserer Sicht gelingen kann. Jetzt reinhören: Endlich Worte - der Podcast für das, was dich bewegt.
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