📈 Was erwartet Euch in dieser Folge? ❯ Zinsen, Haushalt, Software: Drei Themen, eine Frage. Wo entsteht Wert, wenn der fallende Zins ihn nicht mehr liefert? Robin und Hendrik ordnen ein, was gerade mit Software-Bewertungen passiert, wer die Rechnung für einen Deal aus 2021 zahlt und warum in Deutschland trotz 500 Mrd. Euro Sondervermögen Geld für die Schiene fehlt. ❯ EZB pausiert, die Fed entscheidet am Abend der Aufnahme Nach dem Juni-Schritt von 25 Basispunkten hält die EZB im Juli still. Die Projektionen zeigen rund 3,0 % Inflation bei rund 0,8 % Wachstum für 2026. Robin erklärt die Mechanik dahinter: Zehn Jahre lang kam ein Teil jeder Bewertung aus fallenden Zinsen. Dieser Beitrag fällt weg, und der Rest muss operativ erwirtschaftet werden. Was das für Private Equity, Venture Capital, Infrastruktur und Private Credit jeweils bedeutet, hört ihr im Podcast. ❯ 9,9 statt 10,8 Prozent: Warum eine Nachkommastelle über das Sondervermögen entscheidet Das ifo Institut kritisiert, dass die Bundesregierung Investitionen aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität in die Verteidigungsausnahme umbucht. Ohne diese Verschiebung läge die Investitionsquote des Kernhaushalts bei 9,9 % statt 10,8 %, und genau die 10-Prozent-Marke ist die rechtliche Voraussetzung für die Neuverschuldung über das SVIK. Parallel gilt der Verkehrsminister als Minister auf Abruf. Während in Berlin über Zuständigkeiten diskutiert wird, bestellt der private Bahnbetreiber Italo 26 Hochgeschwindigkeitszüge bei Siemens Mobility für rund 3 Mrd. Euro. ❯ Der Software-Reset: Was er für Private Equity bedeutet Software galt jahrelang als das Lieblingskind von Private Equity, mit planbaren Umsätzen und hohen Margen. Heute liegen die Bewertungen börsennotierter Softwareunternehmen deutlich unter dem Höchststand von 2021, weil der Markt bereits eine Verdrängung durch KI-Agenten bepreist, die noch gar nicht stattgefunden hat. Der Preis fällt also vor dem Umsatz. Thoma Bravo sucht seit Anfang 2026 gezielt nach günstigen Übernahmen, während Software-Platform-Buyouts laut PitchBook auf dem tiefsten Stand seit rund einem Jahrzehnt liegen. Robin rechnet vor, wer bei einem geplatzten Buyout zuerst verliert, warum Haltedauern steigen und Ausschüttungen später kommen, und welche vier Fragen das Investment-Team heute bei einem Software-lastigen Fonds stellt. Disclaimer: Dieser Podcast dient ausschließlich zu Informationszwecken und ist nicht als Anlageberatung zu verstehen. Kapital ist über die Laufzeit gebunden. Verluste bis zum Totalverlust sind möglich.
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