• Let's talk about Regulierung!
    2026/03/12

    Die Bundesnetzagentur reguliert Märkte, auf denen es keinen natürlichen Wettbewerb gibt. Aber warum eigentlich? Und mit welchem Ziel? Wie kann es gelingen, die Kräfte des Marktes sich entfalten zu lassen und gleichzeitig die Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher zu wahren? Was kann nationale Regulierung bewirken, wenn doch die EU so viel vorgibt? Und: Wie beeinflusst die veränderte Weltlage die Arbeit der Regulierer?

    Am besten beantworten kann diese Fragen Dr. Annegret Groebel, die in der Bundesnetzagentur die Abteilung Internationales leitet und sehr viel Erfahrung auf EU-Ebene hat. Außerdem verrät sie in dieser Episode, ob die Franzosen wirklich alles Wesentliche bei einem guten Glas Wein besprechen und die Länder des Nordens zusammenhalten wie Pech und Schwefel.

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    Hören Sie auch den anderen Podcast der Bundesnetzagentur: NETZtalk. Vizepräsidentin Dr. Daniela Brönstrup im Gespräch über den Technologiewechsel von Kupferkabel auf Glasfaser.

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    Weiterführende Links:

    Internationales bei der Bundesnetzagentur:
    https://www.bundesnetzagentur.de/699924

    CEER (Council of European Energy Regulators):
    https://www.ceer.eu/

    ACER (Agentur für die Zusammenarbeit der Energieregulierungsbehörden):
    https://european-union.europa.eu/institutions-law-budget/institutions-and-bodies/search-all-eu-institutions-and-bodies/agency-cooperation-energy-regulators-acer_de

    ICER (International Confederation of Energy Regulators):
    http://icer-regulators.net/

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    37 分
  • Viele Wege führen nach Strom
    2026/01/29

    Der Präsident der Bundesnetzagentur, Klaus Müller, bezeichnet das Thema dieser Episode als das Thema Nr. 1 im Jahr 2025: Die Fortschritte beim Ausbau des Stromnetzes. Tatsächlich hat die Behörde im vergangenen Jahr alle vier großen Stromautobahnen vollständig genehmigt. Und das ist gut so, denn wir brauchen die Leitungen für eine gelingende Energiewende. Im Gespräch mit Matthias Otte, der die Abteilung Stromnetzausbau leitet, gehen wir den wesentlichen Fragen nach: Geht der beschleunigte Netzausbau zu Lasten des Naturschutzes? Warum gibt es hier Freileitungen und dort Erdkabel? Was war nochmal Gleichstrom im Vergleich zu Wechselstrom? Wieviel Einfluss haben Proteste der Öffentlichkeit? Wie verlegt man Stromkabel im Elbtunnel? Und wird der Netzausbau eigentlich jemals abgeschlossen sein?

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    Weiterführende Links:

    Pressemitteilung der Bundesnetzagentur vom 2. Januar 2026: „Energiewende nimmt entscheidende Hürde – 2025 zeigt deutliche Fortschritte beim Stromnetzausbau“:
    https://www.bundesnetzagentur.de/1087154

    Netzausbau-Website der Bundesnetzagentur:
    https://www.netzausbau.de

    „Otte erklärt's“ auf YouTube:
    https://youtube.com/playlist?list=PLUeNh3bg2M9zk5xtfDjPusxNU8KsdlNg9&si=NDLUN1zOyx2VhaEG

    Gegenwind (Konverter-Song) von Patrick Lemm auf YouTube:
    https://youtu.be/r7r6E_KxRRM?si=Jn67imluEXNcnHKm

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    45 分
  • Wie war 2025, Herr Präsident?
    2025/12/04

    Der Jahresrückblick mit dem Präsidenten der Bundesnetzagentur, Klaus Müller.

    Was hat der Regierungswechsel für die Bundesnetzagentur bedeutet? Wird KI DAS Thema der Zukunft? Wie geht der Präsident mit öffentlichen Anfeindungen um? Was war die schönste Nachricht des Jahres? Oder: Wie sehr kann man über die Fortschritte beim Netzausbau jubeln? Wie läuft es eigentlich mit dem Glasfaser-Ausbau? Was tut die Behörde gegen weiße Flecken im Mobilfunknetz? Warum kommt die Post nicht mehr so oft? Und: Welches Weihnachtsmenü kocht Klaus Müller im Bord Bistro?

    Ein heiteres Gespräch in weihnachtlichem Ambiente mit großem Erkenntnisgewinn.

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    1分未満
  • Wohin fährt die Bahn?
    2025/10/16

    Ach, die Bahn…Nichts funktioniert. Doch nun hat der Verkehrsminister eine neue Bahn-Strategie vorgelegt – und eine neue Chefin hat die DB AG auch. Milliarden sollen in die marode Infrastruktur investiert werden. Alles soll besser werden. Pünktlicher, sauberer, sicherer, wirtschaftlicher.
    Aber wie funktioniert überhaupt dieser riesige Konzern, der irgendwie entflochten wurde, aber auch nicht so richtig? Warum gibt es im Regionalverkehr Wettbewerb, im Fernverkehr aber kaum? Was heißt eigentlich „Trennung von Netz und Betrieb“? Und wie kann es sein, dass die Bundesnetzagentur als staatliche Behörde ein Unternehmen reguliert, dessen größter Anteilseigner ebenfalls der Staat ist?

    Antworten hat Dr. Ulrich Geers, Vorsitzender der Beschlusskammer 10 in der Bundesnetzagentur. Mit ihm haben wir in dieser Folge gesprochen und viel gelernt. Viel Freude beim Hören unserer ersten Eisenbahn-Episode!

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    Weiterführende Links:

    Eisenbahnseiten der Bundesnetzagentur:
    https://www.bundesnetzagentur.de/696330

    Bundesnetzagentur veröffentlicht Ergebnis der Fahrgastbefragung 2024:
    https://www.bundesnetzagentur.de/1059412

    BMV - Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene vorgestellt:
    https://www.bmv.de/SharedDocs/DE/Artikel/K/bahn.html

    Gutachten der Monopolkommission zum Eisenbahnmarkt: https://www.monopolkommission.de/de/gutachten/sektorgutachten/sektorgutachten-bahn.html

    DB InfraGO AG:
    https://www.dbinfrago.com/web/unternehmen/ueber-uns

    Verband der Verkehrsunternehmen im Schienenpersonenverkehr:
    https://mofair.de/

    Verband der Verkehrsunternehmen im Schienengüterverkehr:
    https://die-gueterbahnen.com/

    Verband der Aufgabenträger Schienennahverkehr:
    https://www.schienennahverkehr.de/

    Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV):
    https://www.vdv.de/

    Allianz pro Schiene:
    https://www.allianz-pro-schiene.de/

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    43 分
  • Solarstrom: Zu viel des Guten?
    2025/08/29

    Es ist Sommer. Die Sonne scheint viele Stunden am Tag und liefert günstigen, klimafreundlichen Strom. Das ist gut, denn wir brauchen die Energiewende dringend. Aber warum hört man dann so oft, dass die so genannten „Solarspitzen“ ein Problem sind? Dass sie womöglich zu einer Überlastung der Netze führen, gar ein Blackout droht?

    Darüber sprechen die beiden Hosts mit Achim Zerres, dem Leiter der Energieabteilung in der Bundesnetzagentur, in der elften Folge der „Akte Tulpenfeld“. Warum besteht überhaupt das Problem? Welche Lösungen gibt es? Wie können intelligente Stromzähler, auch bekannt als Smart Meter, Abhilfe schaffen? Und warum gibt es plötzlich weniger Geld mehr für die Betreiber von Photovoltaik-Anlagen? Welche Vorschläge hat die Bundesnetzagentur?

    Nach dem großen Erfolg der ersten Energie-Folge (#1 mit Markus Doll: „Wie sicher ist unsere Stromversorgung?“) gibt es nun eine zweite aus dem Sektor.

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    Weiterführende Links

    Insight-Blog: Interview mit Achim Zerres zum gleichen Thema:
    https://www.bundesnetzagentur.de/1052342

    Interview mit Vizepräsidentin Barbie Haller zum Umbau der Netzentgelt-Regulierung:
    https://www.bundesnetzagentur.de/694052

    Artikel „Herausforderung Solarspitzen“ auf smard.de:
    https://www.smard.de/sharing/page/7805

    Marktstammdatenregister:
    https://www.marktstammdatenregister.de

    Die Seite der Energieabteilung bei der Bundesnetzagentur:
    https://www.bundesnetzagentur.de/energiethemen

    Verbraucherservice Energie bei der Bundesnetzagentur:
    https://www.bundesnetzagentur.de/verbraucherservice-energie

    Link zur Netzausbau-Seite:
    https://www.netzausbau.de

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    43 分
  • Wie heben wir den Datenschatz?
    2025/07/16

    Daten sind Informationen. Sie nutzen uns, machen uns klüger, machen uns aber auch durchsichtig für Staaten und Konzerne. Jedes Mal, wenn wir ins Auto steigen oder elektronische Geräte nutzen, entstehen Daten. Wie können wir diese wirtschaftlich nutzen, ohne dabei unsere Privatsphäre aufzugeben? Können daraus vielleicht sogar neue Geschäftsmodelle entstehen?

    Diese Fragen haben auch die EU beschäftigt. Deshalb hat sie zwei Verordnungen geschaffen, die auch in Deutschland umgesetzt werden müssen: Den Data Act und den Data Governance Act.

    Ziel der Acts ist die Förderung einer fairen und wettbewerbsorientierten Datenwirtschaft in der EU. Sie sollen Daten, insbesondere Industriedaten, zugänglicher und nutzbarer machen, Innovationen fördern und die Datenverfügbarkeit erhöhen. Nutzer sollen mehr Kontrolle über ihre Daten haben und diese leichter mit Dritten teilen können. Es soll ein Rahmen für einen fairen, transparenten und innovationsfreundlichen Umgang mit Daten geschaffen werden. Aber kann das funktionieren? Wie schafft man den Spagat zwischen Datenschutz und Datennutzung? Wie hilft die Bundesnetzagentur den Nutzenden?

    In dieser Folge sprechen wir mit Andrea Sanders-Winter. Sie leitet in der Bundesnetzagentur die Abteilung „Digitales“. Im Dschungel der Möglichkeiten und Risiken der Datenwelt kennt sie sich aus. Episode 10 der „Akte Tulpenfeld“ ist der ideale Einstieg ins Thema.

    Sie können uns eine E-Mail schreiben an: podcast@bnetza.de

    Weiterführende Links

    Datenökonomie beider Bundesnetzagentur:
    https://www.bundesnetzagentur.de/869478

    Der Data-Act bei der Europäischen Kommission:
    https://digital-strategy.ec.europa.eu/de/policies/data-act

    Der Data-Governance-Act bei der Europäischen Kommission:
    https://digital-strategy.ec.europa.eu/en/policies/data-governance-act

    Transkript

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    38 分
  • KI: Rechtsstaat vs. Rechenpower?
    2025/06/06

    Künstliche Intelligenz ist eine Revolution, die der Menschheit Wohlstand, Gesundheit und Frieden bringt. Sagen die einen. Künstliche Intelligenz birgt ein unkalkulierbares Risiko. Die Maschinen werden über die Menschen herrschen. Sagen die anderen.
    Klar ist nur: KI ist längst da. Wir brauchen einen Umgang mit dem Einsatz der Technologie. Die EU hat deshalb den weltweit ersten Rechtsrahmen erlassen, der die Anwendung von KI umfassend regulieren soll – den AI-Act. In Folge 9 ist Dr. Daniela Brönstrup, Vizepräsidentin der Bundesnetzagentur, unser Gast. Mit ihr klären wir, wie eine sinnvolle Regulierung von KI Anwendungen aussehen soll. Wie können die Nutzer*innen geschützt und gleichzeitig Innovation gefördert werden? Welche Rechte sind eigentlich in Gefahr? Wie soll Europa zum „führenden KI-Kontinent“ werden, wo doch die Tech-Giganten in den USA sitzen? Und was bringt überhaupt eine europäische Regulierung, wenn sie andernorts gar nicht stattfindet?
    Kurz: Wie wollen wir mit Künstlicher Intelligenz umgehen?

    Weiterführende Links:

    Das EU-Gesetz zur Künstlichen Intelligenz (AI-Act):
    https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=CELEX:32024R1689

    Der AI-Act bei der Bundesregierung:
    https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/ai-act-2285944

    Der KI-Service-Desk der Bundesnetzagentur:
    https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Fachthemen/Digitales/KI/start_ki.html

    Kostenlose Fortbildungen zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz:
    https://www.elementsofai.com/

    "Wie die neue Regulierung Innovationen ermöglicht und Risiken kontrolliert" -- Insight-Blog der Bundesnetzagentur:
    https://www.bundesnetzagentur.de/694052

    Hintergrundartikel im Insight-Blog der BNetzA zur Künstlichen Intelligenz:
    https://www.bundesnetzagentur.de/859024

    FAQ zum AI-Act der EU Kommission:
    https://ec.europa.eu/commission/presscorner/detail/de/qanda_21_1683

    Sie können uns eine E-Mail schreiben an: podcast@bnetza.de

    Transkript (PDF):

    https://www.bundesnetzagentur.de/1058064

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    36 分
  • Können Sie uns verstehen?
    2025/04/29

    Wer schon mal einen Brief vom Amt bekommen hat (also alle), weiß: Behörden haben ihre eigene Sprache. Die ist oft kompliziert und unverständlich, gespickt mit Fachwörtern und Paragraphen.
    Wäre es nicht schön, wenn das anders wäre?

    Die Bundesnetzagentur hat das Ziel ausgerufen, eine zugewandte, bürger*innennahe Behörde zu sein. Ihre Sprache ist dafür wesentlich. Deshalb gibt es die Verständlichkeitsinitiative. Der Kommunikationswissenschaftler Prof. Dr. Frank Brettschneider von der Universität Stuttgart-Hohenheim leitet sie. In dieser Folge erzählt er, wie er das macht. Wie motiviert er die Mitarbeitenden, den lang geübten Sprachstil zu überwinden? Wie funktioniert das Tool, das die Verständlichkeit von Texten misst? Was sind die häufigsten Fehler?

    Außerdem werfen wir einen Blick auf die großen Fragen, die dahinter stehen: Wie ist diese Amtssprache überhaupt entstanden? Hilft eine klare Sprache, die Akzeptanz der Bevölkerung gegenüber den demokratischen Institutionen zu erhöhen?

    Weiterführende Links:

    Verständlichkeitsforschung an der Universität Stuttgart-Hohenheim:
    https://komm.uni-hohenheim.de/forschung_verstaendlichkeit

    Die BNetzA arbeitet mit der Software TextLab:
    https://www.comlab-ulm.de/textlab-sprachsoftware/

    Pressemitteilung: Erste DIN-Normen für Einfache Sprache veröffentlicht:
    https://www.din.de/de/din-und-seine-partner/presse/mitteilungen/erste-din-normen-fuer-einfache-sprache-veroeffentlicht--1090866

    Die amerikanische Seite „Plainlanguage“ zur verständlichen Sprache in Behörden (deutsche Übersetzung einstellbar):
    https://www.plainlanguage.gov/resources/

    Sie können uns eine E-Mail schreiben an: podcast@bnetza.de

    Transkript (PDF):

    https://www.bundesnetzagentur.de/1058064

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    39 分