『Datalicious』のカバーアート

Datalicious

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著者: BCN Brand Community Network
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概要

Podcast by BCN
Jeden letzten Freitag im Monat spricht Carsten Sander mit einem Leader aus dem Werbe- und AdTech-Ökosystem über relevante digitale Technologien, KI und Online-Werbung. Die Episoden befassen sich mit den Auswirkungen von KI auf den Alltag, kontextuellem Targeting in der digitalen Werbung, generativer KI und vielem mehr..

© 2026 Datalicious
経済学
エピソード
  • Datalicious S06E04 Gleicher Bildschirm, neue Bühne — wie CTV die TV-Welt verändert hat
    2026/04/30

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    Stell dir vor, du sitzt 2010 vor deinem Fernseher. Die Wahrscheinlichkeit, dass du gerade lineares TV schaust, liegt bei 84 Prozent. Heute, 15 Jahre später, sind es noch 39 Prozent.

    Der Kasten an der Wand sieht fast gleich aus. Die Marke wahrscheinlich auch. Aber alles dahinter — wie wir Inhalte finden, wie wir konsumieren, wie Werbung dort funktioniert — wurde komplett auf links gedreht.

    Ich erinnere mich noch, wie wir das Thema CTV letztes Jahr das erste Mal im Datalicious Podcast hatten. Damals hieß es: spannender Kanal, schöne Ergänzung zum klassischen TV. Aber irgendwie eben auch zerklüftet, schwer zu adressieren, ein bisschen unfertig. Tja. Ist das immer noch so? Spoiler: nicht mal mehr in Ansätzen.

    Mein Gast ist Timur Cetin, Head of Data and Measurement GTM (EMEA) bei Samsung Ads.

    Worüber wir reden:

    Wir starten mit etwas, das ich mir selbst gerne mal sauber sortiert haben wollte: dieses ganze Abkürzungsdickicht. CTV, OTT, BVOD, SVOD, AVOD, FAST. Timur erklärt es so, dass du danach auf jeder Mediaplaner-Party mitreden kannst. Oder es zumindest versuchst.

    Dann werfen wir einen Blick auf die letzten 24 Monate. Die Fragmentierung der Aufmerksamkeit. Die neue Akzeptanz von werbefinanziertem Streaming — Netflix, Disney und Amazon sind alle drin. Und eine Zahl, die mich wirklich umgehauen hat: Die CTV-Ad-Views in Europa sind im letzten Halbjahr um 31 Prozent gewachsen. In den USA nur um 8. Die Welle aus den Staaten erreicht uns also nicht — sie überrollt uns gerade.

    Wir sprechen über den Homescreen als neue Werbebühne, inklusive eines schönen MINI-Cases mit einem Immersive Masthead. Ich erzähle nebenbei von meinem letzten Hotelaufenthalt in München, wo ich beim Einschalten des TVs eine Consent-Abfrage bekommen habe, die ich zum Spaß abgelehnt habe — und Timur erklärt mir geduldig, warum genau das ein Beleg dafür ist, dass die Branche es endlich richtig macht.

    Wir gehen rein in Second Screen 2.0 — diesmal mit Daten: Was passiert, wenn 70 Millionen Samsung-TVs in Europa auf 20 Millionen Samsung-Smartphones treffen? Welche Targeting- und Wirkungs-Möglichkeiten ergeben sich, wenn man weiß, was Menschen vier Stunden am TV und dreieinhalb Stunden am Phone tun?

    Und wir sprechen über TotalView, Samsungs nagelneues Produkt, das erstmals lineare und Streaming-Reichweite über dieselben Geräte dedupliziert misst. Ich nehme Timur an einer Stelle aber auch ein bisschen in die Mangel: Solange jeder Hersteller seine eigene Insel misst, bleibt das Ganze ein Walled Garden — wo bleibt der branchenweite Standard? Was er dazu sagt, müsst ihr selbst hören.

    Am Ende steigen wir natürlich noch in die Datalicious-Zeitmaschine und springen ins Jahr 2029.

    🎧 Jetzt reinhören — überall, wo es Podcasts gibt.

    #Datalicious #ConnectedTV #CTV #AdTech #SamsungAds

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    57 分
  • Datalicious S06E03 Signal Lost, Aufmerksamkeit gewonnen
    2026/03/27

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    🚀 Neue Episode ist da! Signal Lost, Aufmerksamkeit gewonnen

    In der neuesten Datalicious-Folge sprechen @Christian Zimmer und @Olaf Peters-Kim über eine der wichtigsten Herausforderungen unserer Branche: Wie erreichen wir Nutzer, wenn traditionelle Signale wegbrechen?

    Ihre Kernbotschaft: "Das wertvollste Signal ist nicht das, was wir irgendwo herausrechnen, sondern das, was uns ein Nutzer freiwillig gibt."

    Besonders spannend: "70 Prozent der Menschen würden lieber selber entscheiden, welche Werbung sie sehen – trotzdem redet die halbe Branche immer noch nur über Cookies oder Daten."

    Die beiden zeigen auf, warum wir umdenken müssen: Signal Loss betrifft nur zu 20% Cookies, zu 80% andere Faktoren. Wer das ignoriert, verschenkt massiv Reichweite.

    Ein echter Augenöffner für alle im Digital Marketing! 🎯

    Jetzt anhören und gerne teilen – was denkst du über ihre Thesen?

    #DigitalMarketing #SignalLoss #Targeting #AdTech #MarketingStrategy

    10 Statements aus dieser Folge:

    1. Das wertvollste Signal ist nicht das, was wir irgendwo herausrechnen, sondern das, was uns ein Nutzer freiwillig gibt.

    2. 70 Prozent der Menschen würden lieber selber entscheiden, welche Werbung sie sehen – trotzdem redet die halbe Branche immer noch nur über Cookies oder Daten.

    3. Ein Algorithmus weiß nie so gut wie die Intention, die der Mensch selbst hat – deswegen ist für uns der härteste Datenpunkt der Realtime Intent.

    4. Wir müssen viel stärker wieder aus der Sicht der jeweiligen Zielgruppe denken – der Konsument gibt uns eine sehr klare Antwort: Wir haben das Targeting ein Stück weit überdreht.

    5. Der nicht adressierbare Anteil des Traffics ist nicht wertlos – das ist etwas, worauf wir wieder aufmerksam machen müssen.

    6. Kein Kunde kann es sich leisten, nur 50 Prozent der potenziellen Reichweite anzusprechen – wer 100 Prozent erreicht, hat einen Wettbewerbsvorteil.

    7. Wenn ich bewusst eine Werbung auswähle, dann nehme ich sie auch ganz anders wahr – das vereint Recency und Receptivity perfekt.

    8. Signal Loss ist zu 20 Prozent Cookies und zu 80 Prozent andere Faktoren wie Adblocker, Apple-Nutzer ohne IDFA oder Privacy-Mode – wir haben 50 Prozent Signal Loss insgesamt.

    9. Wir leben in einer Branche voller netter Menschen und Netzwerke – aber das Risiko ist ein Groupthink, wo alle dem gleichen Narrativ folgen.

    10. Der User ist derjenige, der am Ende entscheidet – welche Technologie sich durchsetzt, was er sehen möchte und was er kaufen möchte.

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    55 分
  • Datalicious S06E02 OneID, wer hat's erfunden?
    2026/02/27

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    Wenn Wettbewerber zu Partnern werden: In der Schweiz haben sich die großen Medienhäuser Ringier, TX Group, NZZ und CH Media zusammengetan, um mit der OneID eine gemeinsame digitale Identitätslösung zu schaffen. Stefan Deml von Decentriq erklärt, wie Confidential Computing die sichere Datenkooperation ermöglicht, während Alexander Weissenfels von Adform die praktische Umsetzung der deterministischen ID beleuchtet. Jochen Witte, der das OneID-Projekt geleitet hat, verrät, warum die Schweiz bewusst auf eine eigene Lösung setzt und wie aus direkten Konkurrenten erfolgreiche Kooperationspartner wurden.

    Key takeaways:

    • Die One ID ist ein gemeinsames Projekt der größten Schweizer Verlage.
    • Die Vision hinter One ID ist es, eine kontrollierte und skalierbare Lösung für digitale Werbung zu schaffen.
    • Technologische Lösungen wie Data Cleanrooms sind entscheidend für den Datenschutz.
    • Monetarisierung erfolgt durch den Zugang zu Premium-Inventar und bessere Kampagnenperformance.
    • Kooperation zwischen Wettbewerbern ist notwendig, um im digitalen Markt erfolgreich zu sein.
    • Die ID-Technologie ist ein Hygienefaktor für die Adressierbarkeit von Werbung.
    • Zukunftsorientierte Ansätze sind notwendig, um mit großen US-Plattformen zu konkurrieren.
    • Die Akzeptanz von One ID wird durch messbare Kampagnenperformance gefördert.
    • Die europäische Medienlandschaft muss sich zusammenschließen, um digitale Souveränität zu gewährleisten.
    • Die Technologie muss einfach und benutzerfreundlich sein, um Kunden zu gewinnen.



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    1 時間 1 分
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