Sechs Tage vor dem ersten Lockdown haben wir unser Restaurant eröffnet. Zwei Jahre später waren die Konten geplündert, die Bank hatte uns abgeschrieben und der Steuerberater riet zur Insolvenz. Wir sind all in gegangen. Zweieinhalb Jahre später ist alles zurückgezahlt, der Laden läuft besser als je zuvor. Und genau jetzt geben wir ihn ab. In der ersten Folge erzählen wir, warum. Es geht um den falschen Partner, um 80-Stunden-Wochen zu viert, um den Satz unseres Küchenchefs, den wir nie vergessen werden, und um den Winter, in dem wir mit Werbeprospekten einkaufen gegangen sind, damit etwas auf dem Tisch steht. Timo erzählt, wie er die Krise mit 15 erlebt hat. Und am Ende geht es um das Wort, das über allem steht: Freigeist. Warum ein Freigeist in fremden Strukturen nicht funktioniert, auch wenn der Laden noch so gut läuft. Am 4. Januar geben wir den Schlüssel ab. Am 6. Januar fliegen wir nach Madeira. Folge 1 von „Das Gegenteil von vernünftig", dem Podcast für alle, die ihren eigenen Weg gehen – auch wenn ihn keiner versteht. Mit Thorsten, Corinna und Timo Füllmann.
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