エピソード

  • DIASBOAH Summer Special: «Neutralitätstheater» von Hannan Salamat und Fatima Moumouni
    2026/09/02
    Was ist eigentlich so schlimm daran, wenn die Schweiz sich als neutral und gut erzählt? In der zweiten Folge sprechen Hannan und Fatima über die Widersprüche der Meistererzählung der Neutralität und die Folgen des Schweizer Neutralitätstheaters – wie die naiv-süsse Güteerzählung der Schweiz selektiv erinnert, vergisst und fremd macht und bis hin zu gesellschaftlicher Akzeptanz von Gewalt führen kann. Was hat Heidi damit zu tun? Und schliesslich: Was hilft gegen das ewige Theater der Neutralität? – und wie können wir einer «Kolonialisierung der Zukunft» entgegenstehen? Neutralitätstheater" ist ein von Hannan Salamat entwickeltes Konzept, das in Anlehnung an die in Deutschland geprägten Begriffe des Erinnerungs- und Versöhnungstheaters entstanden ist - das Schweizer Pendant sozusagen. Es geht um die Meistererzählung der Schweizer Güte. Im September 2025 kuratierten Hannan und Fatima zusammen in der Gessnerallee einen Abend zum Thema in Kooperation mit dem ziid und not_your_bubble. Nun haben die beiden für Diasboah eine Kurzreihe aufgenommen, um euch gut durch den Restsommer zu bringen und ebenso für die nächste Gaga-Initative der SVP zu wappnen. Die Reihe ist in Koproduktion mit not_your_bubble entstanden. Die Stimmen der DIASBOAH sind: Hannan Salamat und Fatima Moumouni Audioproduktion: Christina Baron Musik: Manuel Erdös Grafik: Mona-Lisa Kole
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    44 分
  • DIASBOAH Summer Special: Neutralitätstheater von Hannan Salamat und Fatima Moumouni
    2026/08/21
    Was bedeutet eigentlich Neutralitätstheater? Und warum ist es ein so gutes Werkzeug, um über die Schweiz abzulästern? «Neutralitätstheater» ist ein von Hannan Salamat entwickeltes Konzept, das in Anlehnung an die in Deutschland geprägten Begriffe des Erinnerungs- und Versöhnungstheaters entstanden ist - das Schweizer Pendant sozusagen. Im September 2025 kuratierten Hannan und Fatima zusammen in der Gessnerallee einen Abend zum Thema in Kooperation mit not_your_bubble. Nun haben die beiden für Diasboah eine Kurzreihe aufgenommen, um euch gut durch den heissen Restsommer zu bringen und ebenso für die nächste Gaga-Initative der SVP zu wappnen. In der ersten Folge der Podcastreihe steigen Hannan Salamat und Fatima Moumouni in das Konzept ein: Sie sprechen über die Meistererzählung der Neutralität – über das Selbstbild eines Landes, das angeblich keine koloniale Vergangenheit hat, mit Nazideutschland nichts zu tun hatte und keine Erinnerungskultur braucht und bis heute der sauberen, schönen und reichen Schweiz hilft, sich der Verantwortung zu entziehen. Wir fragen, was hinter den vertrauten Bildern von Neutralität, Unschuld und Unbeteiligtheit steckt und warum es sich lohnt, diese Erzählungen genauer anzuschauen. Die Stimmen der DIASBOAH sind: Audioproduktion: Christina Baron Musik: Manuel Erdös Grafik: Mona-Lisa Kole
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    50 分
  • Bana Poto – die Kinder des Westens auf Reisen
    2026/07/19
    Summer in the City. Im Studio ist es heiss, wir schwitzen, und im Eisfach gibt es kein Eis. Die Hitzewelle lässt uns von Ferien, Strand und Meer träumen. Vielleicht sogar von einer einsamen Insel? In dieser Folge sprechen Carlos, Fatima und Mona-Lisa über Flugscham, koloniale Fieberträume und den Nationalstolz, den sie ausgerechnet in den Ferien erlangen. Wie viel darf man eigentlich fliegen? Fehlt zum Traum von der eigenen Insel nur noch der Tropenhelm? Wie weiss ist unser Blick auf die Welt? Wer wurde im Heimatland der Eltern schon als «Imposter» entlarvt? Und sind wir überhaupt ferienkompatibel? Passend zur Jahreszeit und vielleicht auch zum Hitzekoller ist diese Folge eine richtige Laberfolge. Wir stellen mehr Fragen, als wir beantworten, und sprechen frei von der Seele über eines unserer Lieblingsthemen, wenn man in der Schweiz im Antirassismusbereich arbeitet: Ferien. Und darüber, warum man manchmal erst im Ausland merkt, wie schweizerisch man ist. Uğur ist dieses Mal nicht dabei. Eine Beobachtung, die im Gespräch aufkommt, stammt aber von ihm: Wenn man im Ausland als nicht weisse Person selbstverständlich sagt, man sei Schweizer*in, verkauft man manchmal eine Schweiz, die weltoffener, progressiver und kosmopolitischer klingt, als sie sich im Alltag anfühlt. Fast so, als kämen wir aus London. Bleibt eigentlich nur noch eine Frage: Wie findet ihr Mona-Lisas Vorschlag für den offiziellen DIASBOAH-Ferienjingle? SEANAPAUL SOMIGOSSOTHEN… und schöne Ferien aus der DIASBOAH!
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    49 分
  • «Breaking News: She’s dead! The American Dream is dead!»
    2026/05/31
    «Breaking News: She’s dead! The American Dream is dead!» New York, USA. DIASBOAH-Aussenkorrespondentin Fatima Moumouni berichtet aus dem Big Apple – Sehnsuchtsort, kapitalistisches Disneyland und Machtzentrum zugleich. Die USA ist ein Land, das für viele Migrant*innen Hoffnung, Projektionsfläche und Enttäuschung zugleich bedeutet. Ein Land, das der Welt einen Krieg nach dem anderen verkauft hat und dessen Propagandamaschinerie langsam zu bröckeln beginnt. In dieser Folge sprechen wir darüber, welche Strahlkraft die USA als Exporteurin von Popkultur wie Hip-Hop und Hollywood sowie als Heimat von Vorbildern aus der Civil Rights Movement auf uns ausübt. Ausserdem geht es um Kulturimperialismus, Soft Power, Krieg, Faschismus und darum, weshalb weltweit noch immer so viele Menschen an den amerikanischen Traum glauben wollen. Is the Wicked Witch of the West truly dead? Und kann die USA dem Migrationsland Schweiz trotz allem doch noch etwas über Hoffnung beibringen? Die Stimmen von DIASBOAH sind: Carlos Hanimann, Fatima Moumouni, Mona-Lisa Kole und Uğur Gültekin. Audioproduktion: Christina Baron Musik: Manuel Erdös Grafik: Mona-Lisa Kole
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    47 分
  • Im Namen der Nachhaltigkeit – Ausgrenzung im grünen Gewand
    2026/05/10
    Die SVP nennt ihre 10-Millionen-Initiative eine «Nachhaltigkeitsinitiative», obwohl diese mit ökologischer, sozialer und ökonomischer Nachhaltigkeit so ziemlich gar nichts zu tun hat. Rechte Politik benutzt inzwischen regelmässig progressive Schlagwörter wie Nachhaltigkeit, Feminismus oder Tierschutz. Und doch bleibt eines gleich: Alle paar Jahre wird eine neue Initiative lanciert, die Migrant*innen an den Kragen will. Wie schützen wir unsere Forderungen vor rechter Vereinnahmung? Wie bleiben wir politisch wachsam, um diesen Wortspielereien nicht auf den Leim zu gehen? Ist es endlich Zeit für einen Migrant*innenstreik? Wir reden darüber, warum intersektionale Analysen wichtig bleiben, wenn die Existenz rassifizierter und migrantischer Menschen immer wieder zur gesellschaftlichen Verhandlungsmasse wird. Und darüber, wie wir uns davor schützen können, gegeneinander ausgespielt zu werden. Stay Woke! Die Stimmen der DIASBOAH: Carlos Hanimann, Fatima Moumouni, Mona-Lisa Kole und Uğur Gültekin Audio-Produktion: Christina Baron Musik: Manuel Erdös Grafik: Mona-Lisa Kole Wenn ihr könnt, geht also am 14. Juni abstimmen!
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    53 分
  • Love, love, love – Lieben ohne Grenzen?
    2025/06/29
    Diese Folge ist längst fällig! Seit Carlos ein Gespräch führte, in dem sein Gegenüber sagte, es habe in einer romantischen Beziehung noch nie «Ich liebe dich» in der eigenen Muttersprache gesagt, will er mit uns über die romantische Liebe sprechen... Wie sehr bestimmen Herkunft und Rassifizierung unser Lieben? 
Welchen Einfluss haben Herkunft, Eltern, Religion und Klasse auf Begehren, Partner*innenwahl und Beziehungsideale? Ein Gespräch zwischen persönlichen Anekdoten und politischen Reflexionen zur Liebe in Zeiten der post-migrantischen Schweiz. Stimmen der DIASBOAH: Carlos Hanimann, Fatima Moumouni, Mona‑Lisa Kole und Uğur Gültekin Produktion: Christina Baron
 Musik: Manuel Erdös
 Grafik: Mona‑Lisa Kole
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    42 分
  • Late Night Talk, 3: Humor und Antirassismus mit Yoldaş Gündoğdu und Serhat Koca (Kurds & Bündig)
    2025/06/15
    Das ist die dritte von drei Folgen der DIASBOAH Late Night Talks, aufgenommen am 21. März 2025 in der Kornhausbibliothek Bern. In dieser Folge sprechen Fatima Moumouni und Carlos Hanimann mit Yoldaş Gündoğdu und Serhat Koca vom Erfolgspodcast Kurds & Bündig darüber, wie man Antirassismus und Humor zusammenbringt. Die beiden erzählen, wie sie mit einfachen iPhone-Aufnahmen anfingen und schnell zum «Podcast of the Year» wurden. Sie reden über Authentizität und verraten, wie sie mit Kritik aus den eigenen Reihen umgehen. Die Stimmen der Diasboah: Carlos Hanimann, Fatima Moumouni. Gäst:innen: Shasime Osmani, Tabea Rai Audio-Produktion: Christina Baron Grafik: Mona-Lisa Kole Live-Musik: Caroline Nukula
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    41 分
  • Late Night Talk, 2: Migras in der Politik mit Shasime Osmani und Tabea Rai
    2025/06/08
    Das ist die zweite von drei Folgen der DIASBOAH Late Night Talks, aufgenommen am 21. März 2025 in der Kornhausbibliothek Bern. In dieser Folge sprechen Fatima Moumouni und Carlos Hanimann mit den Berner Politiker:innen Shasime Osmani (SP) und Tabea Rai (AL) über den Faktor Migration in der Politik. Osmani und Rai erzählen, wie es ist, als «Erste» in die weissen Räume der Lokalpolitik vorzudringen. Sie sprechen über Stolz, Anpassungsdruck und Erwartungen. Braucht es eine Migra-Quote für die Politik? Wie gehen sie damit um, dass sie als Repräsentant:innen für eine Community stehen? Und: Fürchten sie sich davor, Fehler zu machen und von den Medien abgestraft zu werden? Die Stimmen der Diasboah: Carlos Hanimann, Fatima Moumouni. Gäst:innen: Shasime Osmani, Tabea Rai Audio-Produktion: Christina Baron Grafik: Mona-Lisa Kole Live-Musik: Caroline Nukula
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    32 分