Cultural Strategy ist gerade überall. Aber was genau macht eigentlich ein Cultural Strategist?
Ist das Trend Research? Subkulturwissen? Brand Strategy mit einem besonders nerdigen Hobby? Oder braucht es tatsächlich eine neue strategische Disziplin?
Gemeinsam mit Lara, Frederick und Sven diskutiert Dora, warum Beobachtung allein noch keine Strategie ist, wann Cultural Strategy wirklich actionable wird und ob Agenturen dafür neue Spezialist:innen brauchen – oder einfach bessere Prozesse und Strateg:innen, die öfter ihren Schreibtisch verlassen.
Außerdem geht es um die Frage, ob Marken Kultur nur nutzen dürfen oder ihr auch etwas zurückgeben müssen, um Cultural Extraction vs. Cultural Production und um Eva Streits RE-RENAISSANCE Report.
Am Ende bleibt die vielleicht wichtigste Frage: Wen würden wir eigentlich einstellen, wenn morgen eine Bewerbung mit „Cultural Strategist“ auf dem Tisch liegt?
SHOW NOTES
Cultural Strategy boomt – zumindest in LinkedIn-Bios. Aber eine gemeinsame Definition davon, was der Job eigentlich ist, gibt es bisher kaum.
In dieser Folge sprechen wir darüber:
- Warum Cultural Research und Cultural Strategy nicht dasselbe sind
- Warum Strategie aus einer Beobachtung eine Entscheidung oder Handlung machen muss
- Ob Cultural Strategy eine ethische oder moralische Dimension hat
- Return on Culture vs. Return to Culture: Was geben Marken der Kultur zurück?
- Cultural Extraction vs. Cultural Production
- Warum das bloße Spiegeln von Kultur noch keine kulturelle Intelligenz ergibt
- Welche Skills ein:e Cultural Strategist wirklich braucht
- Warum „weird in Highschool“ möglicherweise ein überraschend gutes Einstellungskriterium ist
- Ob Cultural Strategists überhaupt ein anderes Skillset haben als klassische Brand oder Creative Strategists
- Warum Culture Units in großen Agenturen schnell zum nächsten Silo werden
- Und warum gute Cultural Strategy vielleicht weniger eine neue Job Description als einen neuen Arbeitsprozess braucht
Zum Weiterlesen
Eva Streit: RE-RENAISSANCE – ein Report darüber, wie sich Cultural Extraction von tatsächlicher Cultural Production unterscheidet und welche Rolle Marken dabei spielen können. Der vollständige Report ist über globalurgenttrends.com verfügbar.
Außerdem erwähnt
Rob Campbells Gedanke: Don’t play in the zoo, play in the jungle – raus aus dem Desk Research und näher an die Menschen, Communities und Orte, über die Strateg:innen eigentlich sprechen.
AMMMT – Auch Marketing Mäuse müssen mal tanzen
Am 3. September 2026 in Berlin feiert Yeah But No seinen ersten Geburtstag – mit 120 Minuten Party, Banger an Banger und danach rechtzeitig wieder nach Hause.
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