エピソード

  • #10 Karina Schunker, EHL: KI? Ja. Aber nicht um jeden Preis.
    2026/08/10

    Du spürst den Druck, KI endlich in den Kundenkontakt zu bringen, und rundherum reden alle von Chatbots und Telefonagenten. Was, wenn ein Marktführer genau das komplett vorbereitet hat und trotzdem sagt: noch nicht? Genau über den Spagat

    Ein fertiger KI-Telefonagent, der bewusst in der Schublade bleibt: warum?
    Karina Schunker führt als Geschäftsführerin die EHL Wohnen GmbH. Im letzten Jahr haben sie 1.680 Wohnungen vermittelt, monatlich laufen rund 3.000 Anfragen ein. EHL will zu den First Movern gehören und probiert KI an vielen Stellen aus, zieht bei manchen aber ganz bewusst die Bremse. Was heißt das konkret, und woran entscheidet sich, ob eine KI überhaupt in den direkten Kundenkontakt darf?

    Der Realitätscheck: ihre KI-Aussagen von 2024
    Wir haben Karinas Interview von vor zwei Jahren mitgebracht und Satz für Satz gegengehalten. KI-Exposé-Texte, 360-Grad-Rundgänge, Prognosen und Standortanalysen. Was davon ist eingetreten, was war Hype, und wo hat sich die Praxis ganz anders entwickelt als angekündigt?

    Hinter jeder Anfrage ein Mensch
    Bei einzelnen Mietwohnungen kommen bis zu 50 Anfragen pro Stunde. Trotzdem behauptet Karina, hinter jeder einzelnen stehe noch ein echter Mensch. Wie geht das zusammen, und an welcher Stelle darf die Automatisierung dann doch übernehmen?

    Der KI-Telefonagent in der Schublade
    Häufige Kundenfragen gesammelt, Telefongespräche mit dem eigenen Podcast-Equipment nachgesprochen, alles der KI zur Verfügung gestellt. Der Agent für die Zeit nach Büroschluss ist fertig, und läuft trotzdem nicht. Ist es besser, mit 70 Prozent live zu gehen als mit null, oder ist genau das der Denkfehler?

    Wenn Kunden mit ChatGPT zum Termin kommen
    Kaufinteressenten legen vier Seiten KI-generierter Rückfragen auf den Tisch, die KI hat ihnen gesagt, die Immobilie sei zu teuer. Wird die eigene Expertise dadurch entwertet, oder erst recht gebraucht?

    Virtuelles Staging und die Grenze zur Täuschung
    Gestagte Fotos bringen messbar mehr Anfragen. Ab August greift die Kennzeichnungspflicht. Wo hört das eingerechnete Möbelstück auf, und wo fängt die Täuschung an?

    Diese Folge ist spannend für dich, wenn du entscheiden musst, ob und wann KI bei euch in den direkten Kundenkontakt darf.

    Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Und wenn dir die Folge gefallen hat: verdiente 5 Sterne.

    Kapitel
    00:00 Intro und Vorstellung
    02:53 Mit 27 in die Geschäftsführung
    05:59 Wofür EHL steht und wer dahinter steckt
    07:38 1.680 Wohnungen, 3.000 Anfragen im Monat
    09:13 Automatische Erstantwort oder echter Mensch
    13:25 Wo steckt KI bei EHL tatsächlich
    14:40 Schatten-KI, Unternehmensaccounts und die KI-Richtlinie
    18:22 Rückblick auf Karinas KI-Aussagen von 2024
    19:30 Warum KI-Exposé-Texte noch immer nicht reichen
    21:19 360-Grad-Rundgänge, Videos und KI-Voice-Over
    25:08 Ohne saubere Daten keine brauchbare KI
    30:11 Was EHL von den Software-Partnern erwartet
    32:50 Makler als Technologieunternehmen
    35:23 Professionalisierung, Motivation und Kundenfeedback
    40:20 Der Datenschatz im Kundenverhalten
    41:07 Wenn Kunden mit ChatGPT vorbereitet zum Termin kommen
    46:17 KI gegen KI und warum es keinen Chatbot gibt
    48:30 Der KI-Telefonagent, der in der Schublade liegt
    52:17 Halluzinationen, Server und die Suche nach dem richtigen Tool
    55:19 First Mover sein und virtuelles Staging
    57:59 Wann Staging zur Täuschung wird
    1:00:04 Regulierung, Kennzeichnung und die offenen Fragen
    1:02:53 Kommt der Druck von innen oder vom Kunden
    1:04:18 Wie der Markt in zwei Jahren aussieht
    1:07:09 Wofür Karina privat KI nutzt

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    1 時間 11 分
  • #9 Philipp Kanape, Engel & Völkers: Can we build this? Yes we can!
    2026/08/03

    Bauen statt kaufen: wann zahlt sich das eigene System aus?
    Philipp Kanape verantwortet im Global Team von Engel & Völkers die Produkt- und Technologieentwicklung über 35 Märkte. Sein Claim steht seit Jahren fest: Can we build this? Yes, we can. Nur, was heißt das, wenn du ein CRM nicht für ein Büro baust, sondern für Kernmärkte von Hamburg bis Mallorca? Wo kippt die Rechnung aus Lizenz- und Implementierungskosten zugunsten der Eigenentwicklung? Und ab wann ist „das Ding gehört jetzt euch" ein Geschenk und ab wann eine Last?

    Jeder baut jetzt selbst
    n8n zentral bereitgestellt, ein selbst gevibecodeter Berater-Bot, über 300 eingesammelte Prozesse in zwei Monaten, quer durch alle Altersgruppen und Teams. Die erste Frage ist nicht mehr „Kann ich das?", sondern „Gibt es dafür einen MCP?". Klingt nach Aufbruch. Aber was passiert mit den Leuten, die seit 20 Jahren ihren Prozess lieben und keinen Grund sehen, ihn zu ändern? Und wie viel Kreativität hält ein Unternehmen aus, bevor aus Enabling Wildwuchs wird?

    Die Kehrseite: Schatten-IT
    Wenn jeder deployen darf, wer räumt dann hinterher auf? Kanape erzählt, wie ein KI-Agent täglich über die n8n-Instanzen rödelt und prüft, welche Flows mit welchen Daten neu gebaut wurden. Owned Operations unter voller Compliance, Franchise-Partner mit eigener Innovationskraft. Zwei Geschwindigkeiten, ein Sicherheitsanspruch. Wo zieht man die Grenze zwischen Freiheit und Kontrolle, wenn man täglich mit personenbezogenen Daten arbeitet? Und ist zentrale Bereitstellung wirklich die Antwort auf Schatten-IT oder nur die schönere Verpackung?

    Was zuerst, was zuletzt, und wie sieht's in fünf Jahren aus?
    Ein KI-Textgenerator von 2023, der mehr Arbeit gemacht hat als er abnahm, und die Erkenntnis dahinter: KI ist nur so gut wie die Daten, auf denen sie sitzt. Kanapes Tipp fürs kleine Büro, was man zuerst automatisiert und was man ganz bewusst als Letztes anfasst. Und die große Frage: Wenn Kunden bald über Agents suchen lassen statt selbst zu klicken, wo taucht deine Marke dann überhaupt noch auf?

    Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Und wenn dir die Folge gefallen hat: verdiente 5 Sterne.

    Kapitel
    00:28 Servus und Moin: Philipp Kanape, Steiermark trifft Hamburg
    02:04 Das Global Team und Produktentwicklung über 35 Märkte
    05:03 Can we build this? Yes, we can
    06:37 Der typische Tag und der Innovationsprozess
    08:39 North Stars: adaptieren statt neu erfinden
    11:42 Backoffice-Automatisierung mit n8n
    14:01 Der selbstgebaute Berater-Bot und 300 Prozesse
    16:34 Braucht man Immobilien-Erfahrung? Das Einwertungstool
    19:11 CRM und Datenhoheit
    21:14 Ein CRM für 35 Märkte: build vs. buy
    24:16 Rollout und die ersten Wins
    27:13 Wie KI die Entwicklung beschleunigt, MCP im Einsatz
    30:22 KI-Features: Natural Language Search, Valuation, Matchmaker
    34:15 Modelle, Frameworks und der LLM-Router
    36:16 Schatten-IT in den Griff bekommen
    40:38 Owned Operations, Franchise und der Gemini-Rollout
    43:00 Lokales Hosting: ja, nein, wann?
    44:50 Change Management und Widerstand
    47:07 Der Fuck-up: der erste KI-Textgenerator
    48:38 Berater und Interfaces in fünf Jahren
    53:14 Was zuerst automatisieren, was zuletzt

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    56 分
  • #8 Dann mach's dir halt selbst! Aber wo fängst du an?
    2026/07/28

    „Ich kann mir das selbst bauen." Schön. Aber ist das auch sicher, und wo fängst du überhaupt an?

    In #7 ging es ums Selbstbauen als Möglichkeit, ein CRM in 20 Stunden. Diesmal gehen Sebastian Berloffa und Kristof Konstantin einen Schritt zurück, zu der Frage, an der die meisten schon vorher hängen bleiben: Ich lebe nicht in der KI-Bubble, ich habe mein Daily Business, wie starte ich mit dem Thema, ohne mich zu verrennen?

    Kristof und Sebastian reißen die Themen an und ordnen ein, statt Rezepte auszugeben.

    Wo anfangen, statt womit bauen
    Über Sicherheit nachzudenken lohnt erst, wenn du weißt, welches System du überhaupt brauchst. Kristof beschreibt das Dreiphasenmodell aus der Praxis, Research, Konzeption, Umsetzung, mit Ausstiegspunkt nach jeder Phase. Ein emotionales Thema, kein rein technisches.

    Was, wenn die Empfehlung „warte" lautet?
    Anfang des Jahres ging OpenClaw durchs Netz, der KI-Agent von Peter Steinberger. Sofort kamen Anfragen zur Implementierung. Was darf so ein Agent auf deinem Rechner wirklich, und warum ist Abwarten manchmal die reifere Antwort als Losbauen?

    Nur weil es auf LinkedIn steht
    Von OpenClaw, das angeblich die Buchhaltung macht und nebenbei die Wohnung aufräumt, bis zur Hausverwaltung, die sich alles selbst programmiert hat: Wie ordnet man das ein, ohne FOMO?

    Fordere Integrationen ein
    Eine Software für alle Fälle wird es nie geben. Bekommen Anbieter, die zumachen, bald ein Problem? Und woran erkennst du als Nicht-ITler, ob dein Tool integrierbar ist?

    Das KI-Budget
    Add-on im IT-Topf, oder ein R&D-Budget, das kaum ein KMU führt? Und wer im Unternehmen ist eigentlich verantwortlich?

    Diese Folge ist spannend für dich, wenn du bei KI das Gefühl hast, hinten zu sein, und nicht weißt, mit welchem Schritt du anfängst.

    Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Und wenn dir die Folge gefallen hat: verdiente 5 Sterne.
    https://bricksandbots.riverside.com

    Kapitel
    00:00 Kann ich mir das selbst bauen, und ist es dann sicher?
    01:14 Was „eigene Software" konkret heißt
    03:41 Sicherheit, Stabilität, Wartung
    05:20 Die Hürden, die man vorher nicht sieht
    06:44 Wilder Westen bei Angeboten und Preisen
    09:00 Das Dreiphasenmodell: Research, Konzeption, Umsetzung
    11:31 Gegenbeispiel: 15k Onboarding plus 5k monatlich
    12:56 Warum Geschäftsführer oft nicht wissen, was sie wollen
    18:26 OpenClaw eingeordnet
    22:15 Nur weil es auf LinkedIn steht
    23:30 Produktivsysteme sind kein Spielplatz
    25:07 Die Hausverwaltung, die alles selbst gebaut hat
    28:20 Was das für SaaS-Anbieter bedeutet
    36:46 Faustregel: Wann lohnt sich Eigenbau?
    39:10 Drei Wellen: PropTech, erste KI-Welle, jetzt
    46:00 KI-Budget: Add-on oder R&D
    49:32 Wer ist im Unternehmen eigentlich verantwortlich?
    52:00 Wie damals beim Marketing

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    56 分
  • #7 Ein CRM in nur 20 Stunden entwickeln? Ist das Software-Slop?
    2026/07/20

    Ein Mitgründer setzt sich am Wochenende hin und baut in 20 Stunden das CRM nach, für das seine Firma bisher ein Jahresabo bezahlt hat. Das ist nicht einmal ein Scherz oder eine hochtrabende Zukunftsvision, sondern eine Geschichte aus der letzten Woche.

    Willkommen zu Teil 2 dieser Episodenaufnahme. In Folge 5 ging es darum, warum mehr KI nicht automatisch besseren Content bedeutet. Diesmal schauen Sebastian Berloffa und Kristof Konstantin auf die Seite, über die kaum jemand in der Immobilienbranche spricht: Was passiert, wenn nicht Texte und Bilder aus dem Prompt fallen, sondern fertige Software?

    Entwickler prompten anders

    Die ganze Branche übt Prompting für Content. Entwickler tun längst dasselbe, nur bekommen sie als Output keinen Text, sondern funktionierenden Code. Warum tun sie sich damit so viel leichter als alle anderen? Und was heißt es für den Markt, wenn Apps wie Pilze aus dem Boden schießen, während die Nutzerzahlen pro App sinken?

    Ein CRM in 20 Stunden

    Kristof erzählt die Geschichte hinter dem Wochenendprojekt: was das selbstgebaute System können muss, was es bewusst nicht kann und ob sich damit wirklich arbeiten lässt. Sebastian hält ein Angebot von vor sieben Jahren dagegen: 120.000 Euro für die Implementierung eines CRM-Systems. Wir sprechen darüber, was zwischen diesen beiden Zahlen passiert ist.

    Costs to Build vs. Costs to Buy

    Zwei Kostenlinien, die sich jahrzehntelang nie berührt haben, kreuzen sich gerade. Für welche Anwendungsfälle gilt das schon, für welche noch lange nicht? Und woran erkennt man den Unterschied, bevor man Geld versenkt?

    Der Maßanzug aus dem Online-Shop

    Von der Stange, maßgeschneidert oder etwas dazwischen: Die beiden diskutieren, warum die Analogie zum Anzugkauf erstaunlich gut auf Software passt und wo ihre Grenzen liegen. Wer kümmert sich um Integrationen und Wartung, wenn die Software plötzlich einem selbst gehört?

    Was der Knopfdruck nicht kann

    „Mach mir die perfekte Software" funktioniert nicht, da sind sich beide einig. Aber wie viel bleibt eigentlich noch an Handarbeit übrig, wenn man der KI Vorlagen, Datenstruktur und ein klares Ziel mitgibt? Ein aktuelles Migrationsprojekt liefert eine Antwort, mit der Sebastian selbst nicht gerechnet hätte.

    Diese Folge ist vor allem spannend für dich, wenn du gerade überlegst, welches Software-Abo du kündigst oder neu abschließt.

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    #Immobilien #Proptech #KI #BricksAndBots #Podcast #Immobilienmakler #Wien

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    19 分
  • #6 Mit Michael Pisecky über Marktbrüche, KI als Chefsache und den wahren Kern des Maklerberufs
    2026/07/13

    Du glaubst, KI ist ein Technik-Thema, das man an die IT oder den jüngsten Mitarbeiter delegieren kann. Michael Pisecky hat über zwei Jahrzehnte eine der größten Maklerorganisationen Österreichs geführt und hält das für einen Führungsfehler.

    Zum ersten Mal sitzt bei Bricks & Bots ein Gast am Mikrofon: Michael Pisecky, Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Wien und langjähriger Geschäftsführer der s REAL. Sebastian und Kristof sprechen mit ihm über eine Branche zwischen Marktbruch und Technologiesprung.

    Was bleibt, wenn sich alles ändert
    Im Jahr 2000 wurden Fotos noch entwickelt, zu Exposés gebastelt und in die Auslage gehängt. Seitdem kamen die Portale, das papierlose Büro und jetzt die KI. Was vom Beruf übrig bleibt, wenn die Werkzeuge zum vierten Mal komplett ausgetauscht werden.

    Marktbrüche in Wochen statt in Jahren
    Billiges Geld, dann Regulierung zum denkbar falschesten Zeitpunkt, dazu Inflation, Energiekosten und Krieg in Europa. Wer über zwei Jahrzehnte im Markt steht, hat vier solcher Brüche erlebt. Wir sprechen darüber, warum der letzte anders war als alle davor.

    Ist KI Chefsache?
    Oder darf man das an die IT abgeben, so wie damals die Homepage? Michael hat dazu eine unmissverständliche Meinung, und sie richtet sich an genau die Leute, die in dieser Branche entscheiden.

    Wo der Druck am größten ist
    Verwaltungen, Makler, Bauträger: Alle drei stehen unter Zugzwang, aber aus völlig verschiedenen Gründen. Wo die Not gerade am größten ist, und wer sich Prozessoptimierung im Moment schlicht nicht leisten kann.

    Muss es immer das mächtigste Modell sein?
    Oder reicht das zweitbeste, das günstigere, notfalls das europäische? Wir sprechen über Open Source, Teillösungen und die Frage, wie viel KI ein Betrieb mit fünf Mitarbeitern überhaupt braucht.

    Die Sorgen, die bleiben
    Datensicherheit, gehackte Systeme, IT-Monopole mit einer Machtkonzentration außerhalb parlamentarischer Kontrolle. Wir sprechen darüber, was davon der einzelne Betrieb beeinflussen kann, und was nicht.

    Wie sieht die Branche in fünf Jahren aus?
    Zum Schluss die Utopie-Frage. Michaels Antwort fällt deutlich politischer aus, als wir erwartet haben.

    Leichte Kost für alle, die wissen wollen, wie ein Branchenkenner auf KI blickt. Ein Realitäts-Check für alle, die glauben, ihr Geschäftsmodell sei davon nicht betroffen.

    Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Wenn dir die Folge gefallen hat, freuen wir uns über deine Bewertung.

    Kapitel

    • 03:07 Begrüßung
    • 04:56 Was ist der Kern der Immobilienvermittlung, der sich nie verändert hat?
    • 16:24 Technologische Führerschaft als Managementaufgabe
    • 17:18 Marktbrüche: von der Niedrigzinspolitik zum Absturz
    • 18:55 KI ist Aufgabe der Chefs
    • 20:23 Erinnert das an frühere Technologiewellen?
    • 32:30 EPUs, Kleinbetriebe und die Kostenfrage
    • 34:31 Wer hat den größten Druck: Verwaltung, Makler oder Bauträger?
    • 36:26 Wo bei Maklern die echten Gewinne liegen
    • 42:50 Research statt Drohnenbilder
    • 46:42 Die Direktmakler-Welle
    • 47:48 Open Source, europäische Lösungen, gut genug
    • 50:04 Sorgen: Datensicherheit, Hacking, IT-Monopole
    • 52:26 Der Kern der Dienstleistung: Vertrauen statt Werkzeug
    • 01:00:19 „Viel Spaß beim Selbstmachen"
    • 01:01:20 Ausblick: Die Branche in fünf Jahren
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    1 時間
  • #5 Über AI-Slop, AI Brain Fry und Prompting-Chaos
    2026/07/07

    Du hast diese Woche wieder etwas gepostet, das die KI für dich geschrieben hat. Hast du es vorher überhaupt gelesen?

    Eine Folge über die Kluft zwischen „Ich setze KI ein" und „Ich setze KI gut ein".

    Wir beschäftigen uns in dieser Episode mit einem einem Reizthema: AI-Slop.

    Von KI produzierter Content, der seelenlos wirkt, bei dem eins dem anderen gleicht und der längst nicht mehr nur auf Instagram herumschwirrt, sondern im Business-Kontext auf LinkedIn steht. Captions, die vor KI-Schreibstil strotzen. Bilder, die offensichtlich generiert sind. Die Frage der Folge ist nicht, ob KI Content schneller macht. Sondern ob billiger Content deine Marke schneller beschädigt, als jedes Posting sie aufbauen kann.

    Wem gehört das Internet noch?
    Über 50 % des Netzes sind geschätzt KI-generiert. Bots pushen, teilen, kommentieren – und Menschen füttern das auch noch zusätzlich nach. Wenn KI-Modelle irgendwann wieder auf KI-Content trainiert werden, entsteht eine Rückkopplung. Können wir etwas dagegen tun? Die Dead Internet Theory wirkt plötzlich weniger wie eine Verschwörung und mehr wie eine Bestandsaufnahme.

    AI Brain Fry
    Zehn Tools, und keiner weiß mehr, welches was besser kann. Der Output trifft trotzdem nie das, was im Kopf war. Die Ernüchterung sitzt tief, liegt aber selten am Werkzeug.

    Warum ein KI-System kein Excel ist
    Bei Excel sagst du: Zelle A plus Zelle B ist Zelle C. Ein KI-System dagegen will eine Anweisung, die verständlich, nachvollziehbar und replizierbar ist. Genau daran scheitern die meisten, weil wir Menschen schlecht darin sind, explizit zu sagen, was wir eigentlich wollen.

    Reden mit der KI: Kollege statt Praktikant
    Rolle geben, Kontext liefern, Zielgruppe benennen, Format vorgeben. Kein Geheimwissen, sondern Kommunikation. Und ein Exposé, das auf Knopfdruck fertig formatiert in deiner Brand Voice herauskommt, ist heute technisch Standard, aber bei 80 bis 90 % der Immobilienbranche noch nicht angekommen.

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    Kapitel:

    • 00:00 – AI-Slop: seelenloser KI-Content, überall
    • 07:37 – Die KPMG-Anekdote: 50 von 55 Quellen erfunden
    • 10:30 – Dead Internet Theory und KI-Kannibalismus
    • 12:00 – AI Brain Fry: überfordert von der Tool-Flut
    • 16:30 – Warum ein KI-System kein Excel ist
    • 20:17 – Prompting: relevanter oder simpler?
    • 22:15 – Die drei Gruppen: Heavy User, Ernüchterte, Pragmatiker
    • 23:20 – Exposés per Knopfdruck, Brand Voice, MCP
    • 26:20 – Wie ein guter Prompt wirklich funktioniert
    • 30:40 – Ausblick: Interviewgast und „Cost to Build vs. Cost to Buy"

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    32 分
  • #4 Sind KI Prozesse der neue Obstkorb?
    2026/06/29

    Dein Unternehmen läuft noch auf Fax und Ordnern. Und du wunderst dich, warum die Besten nach drei Monaten kündigen.

    Sebastian und Kristof sprechen über etwas, das in vielen Unternehmen totgeschwiegen wird: veraltete Prozesse kosten nicht nur Zeit - sie kosten Talente. Wer heute mit analogen Workflows arbeitet, kämpft nicht gegen Ineffizienz. Er kämpft gegen eine Generation, die es schlicht nicht mehr akzeptiert.

    Das besprechen wir in dieser Folge

    Wenn Prozesse älter sind als die Mitarbeiter Papierdokumente, manuelle Freigaben, Tools aus dem Jahr 2008. Was in gewachsenen Unternehmen als "bewährt" gilt, ist für neue Mitarbeiter ein täglicher Frustrationsfaktor. Und Frustration hat Konsequenzen.

    Digitalisierung und Automatisierung als Führungsaufgabe Es geht nicht darum, ein neues Tool einzuführen. Es geht darum, Prozesse grundlegend zu überdenken. Wer Automatisierung als IT-Thema behandelt, hat das Problem noch nicht verstanden.

    Generationenkonflikt oder Realitätscheck? Jüngere Mitarbeiter erwarten digitale Workflows - nicht als Komfort, sondern als Grundvoraussetzung. Wie reagieren Unternehmen darauf? Und wer hat in diesem Konflikt die besseren Argumente?

    KI als Lösung - oder als Pflaster? KI kann veraltete Prozesse beschleunigen. Aber sie kann sie nicht ersetzen. Der Unterschied zwischen Automatisierung und echter Transformation ist größer als viele denken.

    Kapitel

    00:00 Wenn Prozesse das Unternehmen bremsen 06:00 Generationen, Erwartungen und Arbeitskultur 13:16 KI im Arbeitsalltag - Gamechanger oder Kosmetik?

    Erwähnte Themen

    Digitalisierung · Automatisierung · Prozessoptimierung · Generationenkonflikt · New Work · KI im Unternehmen · Change Management · Talentbindung

    Über Bricks & Bots

    Bricks & Bots ist der Podcast über KI und PropTech - hosted by Sebastian Berloffa (Enteco Concept) und Kristof Konstantin (PropUp). Neue Folgen jeden Montag auf YouTube und überall, wo es Podcasts gibt.

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    20 分
  • #3 Money Talks - Was, wenn KI richtig teuer wird?
    2026/06/22

    Anthropic goes public. Was bedeutet das für alle, die mit Claude, ChatGPT und Co. arbeiten - und wer zahlt die Rechnung?

    Sebastian und Kristof sprechen über eine Branchenbewegung, die viele unterschätzen: Wenn KI-Anbieter an die Börse gehen, ändern sich Preismodelle, Abhängigkeiten und Machtstrukturen. Wer jetzt tief in ein System integriert ist, sollte verstehen, was das langfristig bedeutet.

    Das besprechen wir in dieser Folge

    Anthropic goes public - und jetzt? Ein Börsengang verändert Prioritäten. Investoreninteressen, Quartalsziele und Wachstumsdruck treffen auf Nutzer, die auf stabile Preise und verlässliche APIs angewiesen sind. Was bedeutet das für Unternehmen, die ihre Workflows bereits auf Claude oder GPT aufgebaut haben?

    Preismodelle und Abhängigkeiten Token-Preise, API-Kosten, proprietäre Systeme - wer die falschen Abhängigkeiten aufbaut, zahlt später. Wie bewertet man heute einen KI-Anbieter nicht nur nach Leistung, sondern nach strategischer Sicherheit?

    Data Governance und Hosting Wer verarbeitet deine Daten, wo liegen sie, und was passiert damit? Gerade für Unternehmen in regulierten Branchen - und die Immobilienwirtschaft gehört dazu - keine theoretische Frage.

    Wie wählt man den richtigen KI-Anbieter? Nicht nach dem besten Demo-Video. Die Kriterien, die wirklich zählen: Preistransparenz, Datensouveränität, Hosting-Optionen und die Frage, wie schnell man den Anbieter wieder wechseln kann.

    Kapitel

    00:00 Anthropic goes public - was sich jetzt verändert 09:09 Data Governance, Hosting und die Frage der Kontrolle

    Erwähnte Themen

    Anthropic · Claude · OpenAI · Börsengang · API-Kosten · Token-Pricing · Data Governance · Infrastructure Hosting · Open Source Alternativen

    Über Bricks & Bots

    Bricks & Bots ist der Podcast über KI und PropTech - hosted by Sebastian Berloffa (Enteco Concept) und Kristof Konstantin (PropUp). Neue Folgen auf Instagram und überall wo es Podcasts gibt.

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    17 分