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#6 Mit Michael Pisecky über Marktbrüche, KI als Chefsache und den wahren Kern des Maklerberufs

#6 Mit Michael Pisecky über Marktbrüche, KI als Chefsache und den wahren Kern des Maklerberufs

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Du glaubst, KI ist ein Technik-Thema, das man an die IT oder den jüngsten Mitarbeiter delegieren kann. Michael Pisecky hat über zwei Jahrzehnte eine der größten Maklerorganisationen Österreichs geführt und hält das für einen Führungsfehler.

Zum ersten Mal sitzt bei Bricks & Bots ein Gast am Mikrofon: Michael Pisecky, Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder in der Wirtschaftskammer Wien und langjähriger Geschäftsführer der s REAL. Sebastian und Kristof sprechen mit ihm über eine Branche zwischen Marktbruch und Technologiesprung.

Was bleibt, wenn sich alles ändert
Im Jahr 2000 wurden Fotos noch entwickelt, zu Exposés gebastelt und in die Auslage gehängt. Seitdem kamen die Portale, das papierlose Büro und jetzt die KI. Was vom Beruf übrig bleibt, wenn die Werkzeuge zum vierten Mal komplett ausgetauscht werden.

Marktbrüche in Wochen statt in Jahren
Billiges Geld, dann Regulierung zum denkbar falschesten Zeitpunkt, dazu Inflation, Energiekosten und Krieg in Europa. Wer über zwei Jahrzehnte im Markt steht, hat vier solcher Brüche erlebt. Wir sprechen darüber, warum der letzte anders war als alle davor.

Ist KI Chefsache?
Oder darf man das an die IT abgeben, so wie damals die Homepage? Michael hat dazu eine unmissverständliche Meinung, und sie richtet sich an genau die Leute, die in dieser Branche entscheiden.

Wo der Druck am größten ist
Verwaltungen, Makler, Bauträger: Alle drei stehen unter Zugzwang, aber aus völlig verschiedenen Gründen. Wo die Not gerade am größten ist, und wer sich Prozessoptimierung im Moment schlicht nicht leisten kann.

Muss es immer das mächtigste Modell sein?
Oder reicht das zweitbeste, das günstigere, notfalls das europäische? Wir sprechen über Open Source, Teillösungen und die Frage, wie viel KI ein Betrieb mit fünf Mitarbeitern überhaupt braucht.

Die Sorgen, die bleiben
Datensicherheit, gehackte Systeme, IT-Monopole mit einer Machtkonzentration außerhalb parlamentarischer Kontrolle. Wir sprechen darüber, was davon der einzelne Betrieb beeinflussen kann, und was nicht.

Wie sieht die Branche in fünf Jahren aus?
Zum Schluss die Utopie-Frage. Michaels Antwort fällt deutlich politischer aus, als wir erwartet haben.

Leichte Kost für alle, die wissen wollen, wie ein Branchenkenner auf KI blickt. Ein Realitäts-Check für alle, die glauben, ihr Geschäftsmodell sei davon nicht betroffen.

Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Wenn dir die Folge gefallen hat, freuen wir uns über deine Bewertung.

Kapitel

  • 03:07 Begrüßung
  • 04:56 Was ist der Kern der Immobilienvermittlung, der sich nie verändert hat?
  • 16:24 Technologische Führerschaft als Managementaufgabe
  • 17:18 Marktbrüche: von der Niedrigzinspolitik zum Absturz
  • 18:55 KI ist Aufgabe der Chefs
  • 20:23 Erinnert das an frühere Technologiewellen?
  • 32:30 EPUs, Kleinbetriebe und die Kostenfrage
  • 34:31 Wer hat den größten Druck: Verwaltung, Makler oder Bauträger?
  • 36:26 Wo bei Maklern die echten Gewinne liegen
  • 42:50 Research statt Drohnenbilder
  • 46:42 Die Direktmakler-Welle
  • 47:48 Open Source, europäische Lösungen, gut genug
  • 50:04 Sorgen: Datensicherheit, Hacking, IT-Monopole
  • 52:26 Der Kern der Dienstleistung: Vertrauen statt Werkzeug
  • 01:00:19 „Viel Spaß beim Selbstmachen"
  • 01:01:20 Ausblick: Die Branche in fünf Jahren
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