Brauchen wir noch Zukunftsforscher? Über Prognosen, Prophezeiungen und den “Humanistischen Futurismus” als Welthaltung der tiefen Erneuerung
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Hat die Zukunft eigentlich noch Zukunft? Und was macht ein Zukunftsforscher in einer Zeit, in der kaum jemand noch an langfristige Prognosen glaubt?
Tristan und Matthias nehmen diesmal ihren eigenen Beruf auseinander. Warum ist Zukunft heute entweder Weltuntergang oder technologische Erlösung? Was ist aus den großen Visionen geworden – und warum besetzen KI, Elon Musk und die Idee vom ewigen Leben plötzlich so viel von unserer Vorstellungskraft? Dabei führt die Reise von den italienischen Futuristen des frühen 20. Jahrhunderts über die Concorde bis zu Longevity und Transhumanismus. Und zu einer entscheidenden Frage: Muss Zukunft wirklich immer bedeuten, das Alte abzuschaffen?
Vielleicht braucht Zukunftsforschung selbst eine Zukunft. Weniger Kristallkugel, mehr Verständnis für Wandel, Menschlichkeit und die langen Linien der Zeit. Oder stirbt der Beruf des Zukunftsforschers am Ende tatsächlich aus?