エピソード

  • Die Maschine und ich
    2026/04/25
    Es gibt Werkzeuge, die schneiden. Scheren. Algorithmen. Worte. Manche schneiden Haare, andere schneiden durch die Zeit. Dies ist ein Essay über beides: Über den Friseursalon, der ein Theater war. Über die Maschine, die ein Spiegel ist. Und über die Frage, die bleibt: Was schaffen wir, wenn wir aufhören, uns zu fürchten?"
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    8 分
  • Wege und Wunden
    2026/04/12
    In dieser literarischen Adaption begegnet uns dieselbe Lebensgeschichte wie in Walters parallelem Podcast – doch hier erzählt in der Stimme Thomas Bernhards. Die Berge werden zum Symbol des Aufbegehrens, das Schweigen zum Monolog, die Krankheit zum grausamen Spiegel. Ein dichter, fast atemloser Erzählfluss über den Versuch, aus Schmerz Erkenntnis zu gewinnen und dem Vater im Schweigen zu begegnen. Ein Stück Literatur, das von der Realität nicht zu trennen ist.
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    12 分
  • Die Spinne am Rever von Mama
    2026/03/29
    In dieser literarischen Folge im Stil von Edgar Selge erzähle ich von meiner Mutter Mechthild: ihrer Herkunft, ihrer Arbeit als Friseurin, unserer intensiven Bindung und einer frühen Erfahrung von abruptem Kontaktverlust im Krankenhaus. Zwischen Apfelgelee und Honig entsteht ein Porträt von Nähe, Unsicherheit und der Suche nach Halt.
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    9 分
  • Erkenntnis im Nebel
    2026/03/14
    Eine literarische Reise zurück in die Räume meiner Jugend:ins evangelische Jugendhaus, in peinliche und wegweisende Momente, in das erste heimliche Erkennen meiner eigenen Wahrheit. Eine Thomas Bernhard‑inspirierte Erzählung über Nebel, Mut und die leisen Zeichen, die uns formen.
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    13 分
  • Papa: Die frühen Jahre – Eine groteske Hommage an einen stummen Titan
    2026/02/28
    Titel: „Papa: Die frühen Jahre –Eine groteske Hommage an einen stummen Titan“ Eine Beschreibung meines Vaters oder wie ich ihn als Kind und Jugendlicher (1956 bis ca.1970) erlebte. Inhaltlich gleich zu meinem parallelen Podcast "bevor ich es vergesse" - incl. Dialog mit meiner KI Willi.. Stil: Günter Grass’ typische Mischung aus sinnlicher Detailverliebtheit, groteskem Humor und melancholischer Tiefe.
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    12 分
  • Jugendjahre: Knutschen, Chaos und erste Erkenntnisse
    2026/02/14
    Diese, im Sitl von Wolfgang Herrndorf geschriebene Episode führt mitten hinein in meine Jugendjahre in Beerfelden — eine Zeit voller Aufregung, Peinlichkeiten, Mutproben und kleiner Katastrophen. Ich erzähle von meinen ersten Freundinnen, vom Knutschen und Fummeln, von legendären Abenden im „Lido“ und „Starmix“, von Disco‑Partys im evangelischen Jugendheim und von unseren Ausflügen per Anhalter, die oft anders endeten als geplant. Ein besonderes Kapitel widme ich Conny und ihrem unvergesslichen Auftritt auf dem Beerfeldener Pferdemarkt — inspiriert von der damals berüchtigten Fernsehsendung „Wünsch dir was“. Dazu kommen Mofa‑Touren, die im Chaos endeten, Begegnungen, die man lieber vergessen würde, und eine erste sexuelle Erfahrung, die so peinlich war, dass sie mir schlagartig klar machte, dass ich auf einem anderen Weg unterwegs war. Es ist eine Folge über das Suchen, das Stolpern, das Ausprobieren — und über die Erkenntnis, dass man manchmal erst Umwege braucht, um bei sich selbst anzukommen.
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    15 分
  • Die Mutprobe – Ein Geständnis
    2026/01/31
    Ein Einbruch, der keiner war. Ein schlechtes Gewissen, das Jahre anhielt. Und die Erkenntnis, dass die wahren Verbrechen der Jugend oft harmloser sind als die Strafe, die man sich selbst auferlegt. Eine literarische Spurensuche im Stil von Max Frisch, nach den Momenten, in denen wir über die Grenzen gingen – und was daraus wurde.
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    9 分
  • Die Nadel im Vinyl der Zeit – Eine Pubertät in Metaphern
    2026/01/17
    **„Die Musik war mein **erster Verrat an der Stille** – und mein **letzter Rettungsanker**.“** In dieser literarischen Folge erzählt Walter von der **Pubertät als Metapher**: vom **Schulchor als Käfig**, vom **Café Starmix als Bühne**, von der **Stereo-Anlage als schwarzem Loch**, das ihn **verschluckte** – und wieder **ausspuckte**. Erzählt im **Stil von Ingeborg Bachmann**, die wie keine andere die **Zerrissenheit des Heranwachsens** in **Bilder fasst**: **düstere Poesie**, **scharfe Schnitte**, und die **Sehnsucht nach einem Klang**, der **keine Worte braucht**.
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    8 分