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BRACE: Fußball Culture & Business

BRACE: Fußball Culture & Business

著者: Tim Santen Misha Verollet-Dahncke
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Fußball ist längst mehr als 90 Minuten – und genau dort wird’s spannend: zwischen Popkultur, Mode, Medien und Milliarden-Business. In BRACE: Der Fußball Culture & Business Podcast besprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Gästen, warum man Fußball heute nur versteht, wenn man Culture und Business zusammendenkt – und was passiert, wenn Clubs, Funktionäre und Marken genau das ignorieren.

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BRACE ist kein Spieltags-Podcast. Kein Taktikboard. Keine GOAT-Debatte. Sondern ein Blick in den Maschinenraum: Wir schauen auf unseren Lieblingssport als Kulturplattform, aber auch als Wirtschaftssystem.
  • Wie bleibt Fußball geschäftstüchtig, ohne seine Seele zu verlieren?
  • Was steckt hinter der Entwicklung zum Lifestyle-Universum, in dem sich Rap-Stars, Luxusmarken und Hollywood die Klinke in die Hand geben?
  • Was passiert nach Abpfiff und vor Anpfiff hinter den Kulissen, und vor allem: mit wem?
Dieses Drumherum ist längst nicht mehr nur Beiwerk, sondern der Ort, an dem sich gerade entscheidet, wie Fußball morgen aussieht.

Die Hosts:
  • Tim Santen: selbstständiger Kommunikations- und Strategieberater aus Hamburg und ehemaliger Pressesprecher eines Proficlubs.
  • Misha Verollet-Dahncke: Kreativ- und Markenstratege mit über 20 Jahren Erfahrung in der Werbung für internationale Brands.
In “BRACE: Der Fußball Culture und Business Podcast” verbinden wir unsere beruflichen Leidenschaften mit unserer privaten Leidenschaft Fußball. Culture und Business, Tim und Misha, zwei Mal ein Doppelpack, oder eben: BRACE.

Wenn dich Fußball abseits der 90 Minuten interessiert:

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Zum Impressum geht's hier lang: brace.fm/impressum.htmlTim Santen, Misha Verollet-Dahncke
サッカー マーケティング マーケティング・セールス 経済学
エピソード
  • 008: Namechecks & Nordkurve, Rap & Fußball: Die Geschichte hinter der Love Story (mit Davide Bortot)
    2026/06/17
    Drake im Juve-Trikot. Dave rappt über Thiago Silva. Capital Bra namecheckt Neymar. Die Gegenwart wirkt so, als wäre Rap schon immer Teil der Fußballkultur gewesen, als wäre ein Rapper namens Haaland936 genauso normal wie Liam Gallagher im City-Trikot. Nur: Eine Love Story war’s nicht immer.

    In Episode 008 gehen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Davide Bortot (Ex-JUICE-Chefredakteur, Co-Autor von "Könnt ihr uns hören" mit Jan Wehn, Ex-Head of Media & Communication der Red Bull Music Academy, Co-Founder der Agentur A Color Bright) zurück an den Anfang.

    Davide beschreibt die 90er als Phase, in der Hip-Hop in Deutschland im Paket aus US kam, inklusive der Sport-Ästhetik. Man trug Raiders, Hornets, Starterjacke, weil man das eben so machte, nicht, weil man der glühendste LA Kings-Anhänger war. Und gleichzeitig waren viele aus der Szene längst Fußballfans (Werder, VfB, Köln, Hertha, St. Pauli), nur eben ohne, dass sich das visuell und sprachlich im Rap durchgesetzt hätte.

    Wir rekonstruieren, wie sich das langsam verschoben hat: vom reinen Fashion-Statement hin zu Fußball als Marker für Herkunft, Milieu, Geschmack, Status, und warum Namechecks im Rap so gut funktionieren.

    Und wir besprechen den Unterschied, der für diese Love Story alles ist: Was ist gelebte Kultur, was ist nur Oberfläche, und warum man das manchmal erst im Rückblick sauber trennen kann.In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
    • Wie Fußball im Rap zur Identitäts- und Statussprache wurde, und warum das nicht “schon immer so” war
    • Starterjacken, USA-Playbook und die späte “eigene Identität” im Deutschrap
    • Namechecks als Handwerk: Reimtechnik, “Hashtag-Flow“, schnelle Bilder und warum Themen-Songs oft kippen
    • Player Brand vs. Club: Warum Spieler für viele Jüngere “größer” sind und wann Clubs trotzdem gewinnen können
    • PSG als Sonderfall: Ultras, Fashion-Branding und Figuren, die Welten glaubwürdig bridgen
    • Brand-Kollabs ohne Cringe: natürlicher Fit, Kultur ernst nehmen, geben statt nur nehmen
    • Red Bull: Warum es in Musik als “von innen verstehen” funktioniert hat und im Fußball viel brachialer wirkte
    • Moralische Widersprüche aushalten: Kommerz, Sportswashing, Doppelmoral und warum Liebe trotzdem bleibt
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    1 時間 6 分
  • 007: WM 2026: Begeisterung oder nur Business? Stimmungsbild, Zahlen, Prognosen
    2026/06/10
    Stell dir vor, es ist Fußball-Weltmeisterschaft und niemand ist so richtig drin. Kein kollektiver Hype, weniger Panini-Sammel-Wut als sonst, keine “14/18/21 Uhr”-Routine. Stattdessen: 48 Teams, 104 Spiele, gefühlt 15 verschiedene Anstoßzeiten und ein Turnier, das sich eher wie ein politisches Dilemma als wie ein Sommermärchen anfühlt.

    In Episode 007 nehmen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke genau dieses Bauchgefühl ernst und legen die WM 2026 unter die Zahlenlupe: Was passiert, wenn das größte Fußball-Event der Welt größer wird, aber die Begeisterung kleiner? Wenn “Weltmeisterschaft” kulturell mal Heimat war und heute nach Business Case klingt?

    Dafür haben wir nicht nur auf uns selbst gehört, sondern auch auf euch: Die BRACE-Community hat uns ein Stimmungsbild gegeben. Ergebnis: Die Mehrheit freut sich eher nicht oder gar nicht auf die WM. Hauptgründe: die politische Lage und das gesellschaftliche Umfeld, FIFA-Müdigkeit und Vergabe & Governance, Kommerzialisierung. Und selbst bei denen, die “trotzdem” schauen: Viele planen nur K.O.-Spiele oder Highlights.

    Und dann geht’s in die Zahlen: Fernsehgeld-Logik, WM-Kosten-Logik, Profiteur-Logik. Tim rechnet vor, was die FIFA pro Spiel über TV-Rechte kassiert (Katar vs. USA) und warum die Masse an Spielen am Ende trotzdem mehr Geld “am Sockel” lässt.

    Misha schaut auf die Kosten-Seite: vier Töpfe (Eventbetrieb, Stadien, Mobilität/Transport, öffentliche Dienste) und das alte Muster: Risiko bei der öffentlichen Hand, Profit eher bei FIFA und privatem Sektor.

    Dazu: Hot Takes. Wir legen uns fest, u.a. mit einer TV-Quote, die historisch niedrig werden könnte (unter 5 Mio. Zuschauende im Schnitt pro Spiel in Deutschland), und mit dem Verdacht, dass diese WM uns mehr “Nebenkriegsschauplätze” liefert als gemeinsame Sommerabende.

    In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
    • Stimmungscheck aus der BRACE-Community
    • Boykott: Haltung vs. Wirkung: warum viele ihn unterstützen würden – und warum “Verbände boykottieren” komplizierter ist als es klingt
    • 48 Teams, 104 Spiele, 15 Anstoßzeiten: wie die WM ihre eigene Ritualkraft zerlegt
    • WM als Geschäftsmodell: TV-Gelder, Spielanzahl, neue Märkte und warum die FIFA dabei immer gewinnt
    • Wer zahlt die Party? Vier Kosten-Töpfe und warum die Rechnung oft nicht bei denen landet, die den Gewinn einstreichen
    • Host Cities & “wenig vom Ticketkuchen”: was Investigativ-Recherchen nahelegen und warum manche Städte schon vorab aussteigen
    • Prognose TV-Quoten: warum es (trotz WM) in Deutschland noch weniger werden könnte als Katar
    Hier findest du die Shownotes: brace.fm/shownotes/007.html

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    55 分
  • 006: Moneyball in Ostwestfalen: So mischt der SC Verl den deutschen Fußball auf (mit Matt Beadle)
    2026/06/03
    Heidenheim, Elversberg, Sandhausen. Immer wieder gibt es Clubs, die nicht ins übliche Schema passen: kleines Stadion, kleines Budget, keine globale Marke. Und trotzdem überraschen sie immer wieder. Der SC Verl ist so ein Fall: Das drittkleinste Budget, 25.000 Einwohner, 5.000 Plätze, insgesamt rund 50 Mitarbeitende über alle Teams hinweg, aber sportlich seit Jahren im oberen Drittel der 3. Liga.

    In Episode 006 sprechen Tim Santen und Misha Verollet-Dahncke mit Matt Beadle, Technical Director des SC Verl, den Oakland Athletics der dritten Liga, über die Frage, die dem Profifußball wehtut: Schießt wirklich nur Geld Tore – oder wird in manchen Clubs einfach nur besser, cleverer, effizienter gearbeitet?

    Matt zeigt uns das Geheimnis hinter dem Erfolg: Kompromisslose Vereinskultur, klare Spiel-DNA und brutale Prozessdisziplin. Und er erklärt, was ein Technical Director in Verl wirklich macht: sportliche Entscheidungen mitprägen, von Kaderplanung über Nachwuchs bis hin zur Frage, wie ein Verein sein will.

    Besonders spannend: Verl baut sein Scouting wie ein Filtersystem. Daten, Dashboard, KI-Support, KPI-Profile je Position, dann Video- und Live-Scouting, dann erst die finale sportliche Entscheidung. Mit wenig Personal ersetzt man keine 400 Scouts. Man muss smarter auswählen. Und keine Kompromisse bei der DNA eingehen.

    Und dann ist da noch das, was viele Clubs unterschätzen: Kultur ist keine Powerpoint. Verl hat Stakeholder an einen Tisch geholt, Maßnahmen daraus abgeleitet (Fan-Integration, Trainingsgelände, Matchday-Erlebnis), und setzt es einfach um. Sogar ein Maskottchen gibt’s jetzt: "Manni", benannt nach einem langjährigen Mitarbeiter.In dieser Episode sprechen wir unter anderem über:
    • Was ein Technical Director wirklich macht und warum diese Rolle mehr "Vereins-Architektur" als Jobtitel ist
    • Moneyball in der 3. Liga: Dashboard, KPIs, Positionsprofile, und warum KI nur dann hilft, wenn es einen Plan gibt
    • Der "Verler Weg": warum Spiel-DNA trainerunabhängig sein kann (und wie man Trainer danach auswählt)
    • Kaderbau über Charakter: warum Diven in Verl meistens nicht funktionieren
    • "Schaufenster" als Modell: warum Spieler nach Verl kommen, und warum Verl den Durchlauf einkalkuliert
    • Stakeholder-Workshop statt Bauchgefühl: wie Strategiearbeit im kleinen Club plötzlich sehr konkret wird (Fan Talk, Events, Maskottchen)
    • Sponsoring ohne operative Einflussnahme: was Beckhoff am SC Verl hält – und warum das System nur mit Rückgrat funktioniert

    Ihr wollt mehr über Matt erfahren? Hier geht's zu seiner Website: mattbeadle.com

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    59 分
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