Allzeithoch. Trotzdem billiger als im Januar. Was „teuer" an der Börse wirklich heißt
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Wie kann eine Börse auf Rekordstand stehen und trotzdem billiger sein als im Januar?
Genau das ist 2026 passiert — und es ist kein Rechenfehler. Die Gewinnerwartungen der 500 größten US-Konzerne sind seit Jahresbeginn um rund 25 Prozent gestiegen, die Kurse nur um etwa 12 Prozent. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt damit bei rund 20 und niedriger als noch im Juni. Joshua Pauls und Tobias Gabriel erklären in Folge 21, warum „teuer" das am häufigsten falsch verwendete Wort an der Börse ist, was das Kurs-Gewinn-Verhältnis tatsächlich misst und weshalb Nvidia mit einem Rekordquartal von 96,2 Milliarden Dollar Umsatz heute niedriger bewertet ist als vor einem Jahr.
Mit dabei: die überraschende Breite dieser Rally — die sieben großen Technologiewerte legten im Schnitt 2 Prozent zu, die übrigen 493 Aktien über 16 Prozent. Dazu der Zollstreit zwischen den USA und Kanada, erste Risse beim US-Konsumenten und die Frage, ob 5 Prozent Rendite am langen Anleihenmarkt Aktien überflüssig machen. Die Antwort: Der faire Vergleich lautet nicht „5 gegen 5", sondern „fest gegen wachsend".
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Dieser Podcast dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Anlageberatung dar.