Psychische Gesundheit ist eine wichtige Voraussetzung, damit wir uns wohlfühlen und gut mit den Herausforderungen des Alltags umgehen können. Für junge Menschen gilt das auch und gerade in der Schule: Diese ist einerseits ein wichtiger Lebens- und Sozialisationsort, andererseits kann sie aber auch psychische Belastungen verstärken.
Ob Trennungsschmerz, Ärger mit der Familie oder Mobbingerfahrungen – die Tür des Beratungszimmers von Schulsozialarbeiter Christian Walch steht den Schüler*innen am Gymnasium Weilheim jederzeit offen. Doch nicht immer finden die jungen Menschen auf direktem Weg dorthin: Manchmal braucht es den Zwischenschritt über eine gleichaltrige Person, die nah an der eigenen Lebenswelt dran ist, aufmerksam zuhört und bei Bedarf den Kontakt zu psychosozialen Fachkräften herstellt.
Genau hier setzt das Programm „SOS Mental Health Peers“ an: Mit Unterstützung der Schulsozialarbeit lernen Schüler*innen, ihre eigene Resilienz und Selbstfürsorge zu stärken, Belastungen anderer wahrzunehmen und zum richtigen Zeitpunkt handlungsfähig zu werden. Im Gespräch erzählt Christian, weshalb Peers so bedeutsam füreinander sind, wie wichtig es ist, die eigenen Grenzen zu kennen, und wann es die „Beherztheit vor dem Freund“ braucht, damit junge Menschen in Krisensituationen die nötige professionelle Hilfe bekommen.
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