『Allan Legere – Der Schrecken vom Miramichi』のカバーアート

Allan Legere – Der Schrecken vom Miramichi

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📲 Verpasse keine neue Folge: Folge jetzt dem WhatsApp-Kanal „Serienmord & Wahnsinn“ für neue Fälle und Hintergründe: https://whatsapp.com/channel/0029Vb9G9ML8qIzzWkxjVe1cAm Morgen des 24. November 1989 lag über dem Miramichi River in New Brunswick eine Kälte, die sich durch Kleidung und Handschuhe fraß. Seit fast sieben Monaten suchte die Polizei nach einem Mann, dessen Gesicht in Zeitungen und auf Fahndungsfotos immer wieder abgedruckt worden war. Allan Joseph Legere war nicht irgendein Flüchtiger. Er war ein verurteilter Mörder, der aus einem Hochsicherheitsgefängnis entkommen war und während seiner Flucht vier Menschen getötet hatte. Nun näherte sich die Suche ihrem Ende. Legere saß in einem Lastwagen, den er auf seiner Flucht übernommen hatte. Er wollte weiter. Weg aus der Region, weg aus New Brunswick, irgendwohin, wo die Fahndung nach ihm schwieriger werden würde. Doch ein anderer Lastwagenfahrer war aufmerksam geworden. Die ungewöhnliche Route machte ihn misstrauisch. Er verständigte die Polizei. Wenig später errichteten Beamte eine Straßensperre. Als die Polizisten den Lastwagen stoppten, war Legere bewaffnet. Eine abgesägte Schusswaffe befand sich bei ihm. Die Beamten wussten, mit wem sie es zu tun hatten. Sie hatten monatelang nach diesem Mann gesucht. Dann stieg Legere aus. Seine Flucht war vorbei. Was danach blieb, war eine Region, die sich von den Ereignissen jener sechs Monate nur langsam erholen sollte. Und ein Strafverfahren, das weit über den Mordfall hinaus Bedeutung erlangte. Denn im Gerichtssaal von Burton sollte eine damals noch junge kriminaltechnische Methode eine entscheidende Rolle spielen: die DNA-Analyse. Ein Mann aus Chatham Allan Joseph Legere wurde am 13. Februar 1948 in Chatham, New Brunswick, geboren. Er stammte aus jener Region am Miramichi River, in der er später zum Synonym für Angst werden sollte. Über seine frühen Jahre ist deutlich weniger bekannt als über die späteren Verbrechen. Sein Leben vor der ersten Verurteilung war nicht die Biografie eines Menschen, dessen späteres Verhalten sich einfach aus einzelnen Ereignissen erklären ließe. Was sich jedoch aus den Gerichtsakten und den späteren Verfahren ergibt, ist eine lange Geschichte von Kriminalität, Gewalt und Fluchtversuchen. Im Juni 1986 überschritt Legere eine Grenze, die für seine weitere Geschichte entscheidend werden sollte. John und Mary Glendenning betrieben in Black River Bridge einen kleinen Laden. In der Nacht des 21. Juni 1986 drangen Legere und zwei Komplizen in das Gebäude ein. Aus einem Raubüberfall wurde ein brutaler Angriff. John Glendenning wurde tödlich verletzt. Seine Frau Mary überlebte schwer verletzt und sexuell missbraucht. Nachdem sie wieder zu Bewusstsein gekommen war, schleppte sie sich zu einem Telefon und alarmierte die Rettungskräfte. Die Polizei nahm die Beteiligten fest. Legere wurde wegen des Mordes verurteilt und zu lebenslanger Haft verurteilt. Am 22. Januar 1987 begann seine lebenslange Freiheitsstrafe. Für die Außenwelt hätte damit die Geschichte enden können. Doch im Gefängnis war sie nicht zu Ende. Die Flucht aus dem Krankenhaus Am 3. Mai 1989 wurde Legere aus dem Atlantic Institution, einem Hochsicherheitsgefängnis in Renous, zu einer medizinischen Behandlung nach Moncton gebracht. Er hatte eine Ohrinfektion. Die Sicherheitsvorkehrungen waren streng. Legere trug Handschellen und Fußfesseln. Gefängnisbeamte begleiteten ihn. Dann bat er um einen Toilettengang. Es war ein scheinbar nebensächlicher Moment. Doch Legere hatte offenbar eine Möglichkeit gefunden, die Fesseln zu überwinden. Im Badezimmer gelang es ihm, die Sicherungen zu öffnen. Als die Wärter reagierten, war er bereits entschlossen zu fliehen. Um 10.40 Uhr war Allan Legere verschwunden. Er verließ das Krankenhausgelände und begann eine Flucht, die sich über Monate erstrecken sollte. Fahrzeuge wurden gestohlen, Menschen bedroht, Wohnungen durchsucht. Die Polizei suchte in einer Region, deren Straßen, Wälder und abgelegene Grundstücke einem Flüchtigen zahlreiche Möglichkeiten boten, sich zu verstecken. Doch niemand wusste damals, wie lange diese Suche dauern würde. Und niemand wusste, wie viele Menschen sterben würden. Annie Flam Am 28. Mai 1989, nur wenige Wochen nach der Flucht, wurde in Chatham ein Feuer gemeldet. Es war Nacht. Ein kleines Geschäft stand in Flammen. Einsatzkräfte näherten sich dem Gebäude und fanden eine schwer verletzte Frau. Nina Flam lebte noch. Ihre Schwester Annie Flam war tot. Nina berichtete später von einem Angriff. Die Ermittler rekonstruierten einen Ablauf, der zu dem Mann passte, nach dem sie seit Wochen suchten. DNA-Spuren und andere Beweismittel sollten später eine Verbindung zu Legere herstellen. Annie Flam war eine ältere Frau und betrieb gemeinsam mit ihrer Schwester das Geschäft. Sie wurde brutal angegriffen und getötet. Anschließend wurde das Gebäude in Brand gesetzt....
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