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ADHS bei Frauen: "Mein Leben lang habe ich mich falsch gefühlt, wie ein Alien"

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10月19日まで。※適用条件あり
ADHS bei Frauen und Mädchen ist ein Thema, das lange übersehen wurde – und das hat Folgen: Viele Betroffene erhalten ihre Diagnose erst im Erwachsenenalter, manche erst mit Ende 40. In dieser Folge von „BZ am Ohr" spricht BZ-Redakteurin Nina Witwicki mit Jana aus Freiburg, die erst mit 49 Jahren erfahren hat, dass sie ADHS hat – und das nur durch Zufall, nämlich durch die Diagnose ihrer Tochter. Außerdem erklärt Swantje Matthies, Oberärztin am Zentrum für psychische Erkrankungen der Freiburger Uniklinik und Forscherin zu ADHS bei Erwachsenen, warum Mädchen und Frauen so viel seltener und später diagnostiziert werden als Jungen und Männer. Denn ADHS bei Frauen sieht oft anders aus als das bekannte Bild des Zappelphilips: Betroffene sind häufig verträumt, still und in sich gekehrt – ihr Leiden ist für andere kaum sichtbar. Jana beschreibt, wie sie sich ihr Leben lang wie ein Alien gefühlt hat, ständig einen inneren „Zirkus im Kopf" erlebt hat und sich kontinuierlich selbst abgewertet hat. Wie hängen ADHS, Depressionen und Angststörungen zusammen? Und warum haben Menschen mit ADHS ein deutlich erhöhtes Risiko für Suchterkrankungen? Jana erzählt auch, wie die Diagnose und die Medikamente ihr Leben verändert haben – und was es bedeutet, erst so spät zu verstehen, warum man sich immer anders gefühlt hat. Welche Tipps gibt sie Mädchen und Frauen, die glauben, betroffen zu sein? Und wie lange muss man heute auf einen Diagnosetermin warten? Antworten auf diese Fragen gibt es in dieser Folge von „BZ am Ohr".
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