96. Wie Trost auf unseren Wegen auftauchen kann
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Heute möchte ich dich mitnehmen auf einen Trauerweg, der vor langer Zeit beschrieben wurde – und der doch bis heute Menschen berührt, die trauern, suchen, zweifeln: den Emmausweg. Es ist ein Weg der Trauer, ein Weg der Fragen, ein Weg der Sehnsucht. Und er ist ein Weg, auf dem sich -ganz unerwartet -Trost dazugesellt. Ja, manchmal beginnt Heilung dort, wo wir es am wenigsten erwarten.
Shownotes:
Die erwähnte Bibelstelle vom Emmausweg findest du in der Bibel im Lukasevangelium, 24, Kapitel, Verse 13 -35
Bis heute gibt es in der Kirche die gute Tradition, Emmauswege zu gehen; zu zweit, zu dritt. Sie wird an vielen Orten unterschiedlich gestaltet, aber immer mit derselben Grundidee, gemeinsam zu gehen, reden, hören, teilen, erkennen hoffen. Das geht direkt auf die biblische Emmausgeschichte zurück: Christen erinnern sich daran, dass Jesus zwei Jüngern auf ihrem Weg begegnet ist und sie ihn erst später erkannt haben. Der Gedanke dahinter: Beim gemeinsamen Gehen kommen auch Gedanken in Bewegung, es entsteht Nähe. Es öffnen sich Herz und Gedanken — und manchmal auch der Blick für Trost.
Als katholische Seelsorgerin und Trauerbegleiterin unterstütze ich dich in meinem Podcast auf deinem Trauerweg.
Du erhältst Anregungen zur persönlichen Trauerbewältigung, die du in aller Freiheit ausprobieren kannst.
Hast du Fragen, Anregungen oder wünschst dir, dass ich etwas aufgreife? Dann schreib mir einfach eine E-Mail oder kontaktiere mich über Social Media.
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Deine Gabriele Thönnessen