#7 Sichere Bindung zum Hund: Warum Gehorsam nicht reicht
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Es gibt keine gute Bindung.
Es gibt keine „gute Bindung“. Trotzdem wird der Begriff im Hundetraining gern benutzt, um Gehorsam, Aufmerksamkeit und Kontrollierbarkeit zu verkaufen.
In dieser Folge erklärt Jule, was Bindung tatsächlich bedeutet, welche Bindungsmuster unterschieden werden und warum ein sicher gebundener Hund nicht ständig an seinem Menschen kleben muss. Es geht um den Menschen als sicheren Hafen, um Grundbedürfnisse, Sättigung und verlässliche Versorgung – und um die Frage, was mit einer Beziehung passiert, wenn Futter, Aufmerksamkeit und andere Ressourcen dauerhaft gegen gewünschtes Verhalten getauscht werden.
Außerdem erzählt Jule, welchen Fehler sie früher bei ihrer Labradorhündin Momo gemacht hat, und zeigt anhand konkreter Alltagsroutinen, wie Menschen mehr Sicherheit, Orientierung und Verlässlichkeit schaffen können.
Kapitel:
00:00 Warum es keine „gute Bindung“ gibt
02:20 Beziehung und Bindung unterscheiden
03:25 Primäre und sekundäre Beziehungen
04:36 Wenn Hundetraining zum Tauschgeschäft wird
05:50 Die Grundlagen der Bindungstheorie
08:03 Sichere und unsichere Bindungsmuster beim Hund
10:11 Der Mensch als sicherer Hafen
12:24 Schutz und soziale Unterstützung im Alltag
13:25 Grundbedürfnisse und Verantwortung des Menschen
14:30 Wünsche und Bedürfnisse unterscheiden
15:30 Momos Geschichte: Futter gegen Gehorsam
16:43 Fütterung als verlässliche Versorgung
18:01 Fragen zur Beziehung mit deinem Hund
19:05 Die Hundeperspektive einnehmen
20:12 Verlässliche Routinen schaffen
21:17 Eine klare Fütterungsroutine
22:04 Zusammenfassung und Abschluss
Du möchtest die Beziehung zu deinem Hund nicht nur über Verhalten betrachten, sondern wirklich verstehen, was er braucht und welche Verantwortung bei dir liegt?
Auf www.dertutwas.de findest du mehr über unsere Arbeit, unsere Angebote und darüber, wie wir Menschen und Hunde auf dem Weg zu mehr Sicherheit, Orientierung und Verbindung begleiten.