『#29 - Darth Vader im Ohr — Wie sich ein CI wirklich anhört』のカバーアート

#29 - Darth Vader im Ohr — Wie sich ein CI wirklich anhört

#29 - Darth Vader im Ohr — Wie sich ein CI wirklich anhört

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10月19日まで。※適用条件あり

Ines ist 36, verheiratet, zwei Kinder, selbstständig als Online-Business-Managerin. Und seit knapp zwei Jahren auf dem linken Ohr ertaubt. Nicht schleichend, sondern an einem Sonntagmorgen beim Möbelaufbau mit der Familie.

Was danach kam, war ein Marathon: Hörsturz, 24 Stunden später der Ausfall des Gleichgewichtsorgans, zwölf Stunden Erbrechen bei jeder kleinsten Bewegung, stationäre Behandlung, eine Tympanoskopie zur Diagnostik — und am Ende der Satz des Chefarztes: „Wir können aktuell nichts mehr für Sie tun, informieren Sie sich über das CI."

In dieser Folge erzählt Ines, wie sie diesen Weg gegangen ist. Sieben Monate bis zur OP, dann die Erstaktivierung. Sie beschreibt es bis heute so, als läge noch ein Deckel drauf — aber das Original hört sie dahinter. Und ihr Satz, der vielen Unentschlossenen Mut macht: „Eins ist besser als null. Wenn ich gar nichts mehr höre, habe ich nichts zu verlieren."

Wir sprechen auch über das, was zwischen Ines und mir eine besondere Verbindung schafft: Wir sind beide links ertaubt, beide CI-Trägerinnen, beide Linkshänderinnen. Aber unsere Wege dorthin waren völlig verschieden — ich bin über 20 Jahre unversorgt geblieben, Ines hat nach sieben Monaten gehandelt.

Und wir räumen mit einem Irrtum auf, der noch immer verbreitet ist: Einseitige Ertaubung kann heute mit einem CI versorgt werden. Vor zehn oder fünfzehn Jahren hieß es oft noch „Sie haben ja noch ein Ohr". Ines bekommt regelmäßig Nachrichten von Menschen, die davon nie erfahren haben.

Was Dich in dieser Folge erwartet:

  • Wie sich ein Hörsturz anfühlen kann — und warum Ines ihn zunächst nicht ernst nahm
  • Der Ausfall des Gleichgewichtsorgans und warum der Schwindel alles andere überdeckte
  • Kortison als Tablette oder intravenös: Ines' Behandlungsweg
  • Warum bei einem Hörsturz oft keine Ursache gefunden wird — und warum „das kommt vom Stress" zu kurz greift
  • Der Weg zum Cochlea-Implantat: Voruntersuchung, OP, Erstaktivierung
  • Wie es klingt: Darth Vader, Micky Maus — und was daraus mit der Zeit wird
  • Warum ein Akustiker ihr das CI ausreden wollte und Ines trotzdem dranblieb
  • Hörtraining im Alltag statt unter Druck: Musik und Podcasts direkt aufs CI streamen
  • Warum das Gehirn „clever, aber faul" ist und die gute Seite bevorzugt
  • Grad der Behinderung 20 bei einseitiger Ertaubung — und warum das zu niedrig gegriffen ist
  • Das schlechte Gedächtnis, das keins ist: Wenn alle Kapazität ins Verstehen geht
  • Der Moment, in dem es nicht mehr geht — und warum Ines dann geht
  • Was ihr Mann getan hat, das den größten Unterschied machte

Eine Folge für alle, die gerade einen Hörsturz haben und nicht wissen, wie es weitergeht. Und für alle, die jemanden begleiten, dem man nichts ansieht.

Ines findest Du auf Instagram (@ineskasuch)— dort nimmt sie ihre Community mit auf ihre Hörreise und klärt über einseitige Ertaubung und das CI auf.

🆕 Tipps & Tricks zum Download: Zu jeder Folge gibt es die wichtigsten Erkenntnisse als kompakte PDF-Seite — hier holen: unsichtbarchronisch.de/podcast-lp

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