#2 Going Zero – Zwischen Begeisterung und Kritik
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In dieser Folge von Ein Kapitel für sich sprechen wir über Going Zero von Anthony McCarten – ein Buch, das uns direkt in ein spannendes Gedankenexperiment gezogen hat: Was passiert, wenn du komplett von der Bildfläche verschwinden musst?
Wir nehmen euch mit in eine Welt, in der ein Tech-Unternehmen behauptet, mithilfe von KI jeden Menschen aufspüren zu können. Zehn Personen treten an, um genau das Gegenteil zu beweisen – und stellen sich der Herausforderung, 30 Tage lang komplett unterzutauchen. Im Mittelpunkt steht eine unscheinbare Bibliothekarin, die sich auf ein nervenaufreibendes Duell mit einem Tech-Milliardär einlässt.
Wir fragen uns, ob wir selbst eine Chance hätten – und wie unsere ganz eigenen „Zero“-Pläne aussehen würden. Während Sarina in die Natur fliehen würde und sich genau überlegt, wie wichtig der richtige Startpunkt ist, versucht Mona, mitten in Stuttgart zu starten – was sehr kreative Überlegungen bedarf.
Außerdem sprechen wir darüber, wie aktuell sich die Themen des Buches anfühlen, warum es sich irgendwo zwischen Spannung und fehlender Tiefe bewegt und was es für uns zu einem typischen (oder vielleicht auch untypischen) Sci-Fi-Roman macht.
Zusätzlich haben wir euch noch weitere Bücher aus dem Genre mitgebracht - von Cryptos von Ursula Poznanski und Die Allmächtige von Jona Sheffield bis hin zu Klassikern wie Fahrenheit 451 von Ray Bradbury und Sachbüchern wie Die Neuerfindung der Diktatur von Kai Strittmatter.
Eine Folge über Überwachung, Freiheit und darüber, wie real die Idee vom Verschwinden ist.