18. Meine Geschichte
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Fünfzehn Minuten auf einer Holzkiste vor einer Waschanlage – und ein Mann, der eigentlich alles hat, weiß plötzlich nicht mehr, was er mit seinem eigenen freien Wochenende anfangen soll.
In dieser Folge erzählt Mirko zum ersten Mal seine eigene Geschichte. Nicht als Erfolgsstory. Sondern als das, was wirklich dahintersteckt. Vom neunjährigen Jungen, der seine Mutter mit der Frage „Warum muss ich das lernen?" an den Rand ihrer Geduld brachte, über eine Elektriker-Ausbildung, die sich richtig und trotzdem falsch anfühlte, bis zu dem Satz, der sein Leben für Jahre bestimmte: „Ab jetzt gebe ich so viel wie möglich, nicht so viel wie nötig."
Dieser Satz hat ihn weit gebracht. Ein eigenes Unternehmen. Wirtschaftliche Sicherheit. Anerkennung. Und trotzdem saß er Jahre später an einem ganz gewöhnlichen Freitagnachmittag vor einer Autowaschanlage und merkte: Er kann leisten. Er kann liefern. Aber er weiß nicht mehr, was er wirklich will, wenn niemand es von ihm verlangt.
Was dann passiert, führt ihn nach Lissabon. Ohne Plan, ohne Ziel, ohne Aufgabe. An eine Kreuzung, an der er zum ersten Mal seit Langem nicht überlegt, sondern einfach losgeht. Und genau dort beginnt sich etwas zu verschieben, das sein ganzes Verständnis von Erfolg auf den Kopf stellt.
Diese Folge ist die persönlichste des ganzen Buchs. Keine Theorie, kein Modell. Nur die ehrliche Geschichte eines Mannes, der lange nicht merkte, dass Funktionieren und Fühlen zwei verschiedene Dinge sind. Und der am Ende eine Frage stellt, die weit über sein eigenes Leben hinausreicht: Wer willst du gewesen sein?
Wenn du selbst manchmal das Gefühl hast, erfolgreich zu funktionieren, ohne wirklich bei dir zu sein, dann ist diese Folge für dich. Hör rein.