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#161 „Meinen Hass kriegst du nicht": Annika über den Prozess, das Urteil und ihre Trauer als Mama (Teil 2)

#161 „Meinen Hass kriegst du nicht": Annika über den Prozess, das Urteil und ihre Trauer als Mama (Teil 2)

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„Meinen Hass kriegst du nicht. Du bist nicht ein Gedanke wert. Hier ist nur Liebe, und die gilt einzig und allein Hannah." Es gibt eine Trauer, die kaum jemand kennt: die Trauer, die parallel zu Aktenzeichen, Gutachten und Verhandlungstagen läuft. Im zweiten Teil unseres Gesprächs erzählt Annika, wie ihre Familie nach dem Mord an ihrer Tochter Hannah von der Presse überrollt wurde, wie sie sich bewusst gegen jedes Interview entschieden hat und was zehn Prozesstage über Monate hinweg mit einem Körper machen, der ohnehin schon im Ausnahmezustand ist. Sie spricht sehr offen darüber, was sie im Gerichtssaal gespürt hat – und was nicht –, warum sie sogar Mitgefühl für die Mutter des Täters hat und wie ihre zweite Tochter Hannah im Prozess eine Stimme gegeben hat. Aus meiner SeelenSport-Perspektive höre ich hier vor allem eines: wie viel Kraft dieser Ausnahmezustand kostet und wie wichtig es ist, dass der Körper danach überhaupt wieder ankommen darf. Im letzten Teil sprechen wir über Gewalt an Frauen, über Täter-Opfer-Umkehr im Fernsehen und darüber, was sich gesellschaftlich verändern muss. ✅ Warum Medienberichte, Falschinformationen und Fotos vom Abschied für Angehörige ein eigener Schmerz sind – und wie eine Familie sich davor schützen kann ✅ Was ein monatelanger Prozess körperlich und seelisch abverlangt, und was Annika in dieser Zeit Halt gegeben hat ✅ Warum wir beide über einen Satz im öffentlich-rechtlichen Fernsehen fassungslos waren – und warum es Männer braucht, die laut werden
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