#12 Was wir verlieren, wenn etwas geht
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Was verlieren wir eigentlich, wenn etwas aus unserem Leben verschwindet?
Manchmal ist es ein Mensch. Aber manchmal ist es eine Beziehung, eine Freundschaft, ein Job, ein Stück Sicherheit oder eine Zukunft, die wir uns längst ausgemalt hatten.
Mit dieser Folge beginnen wir unsere neue Reihe über Verlust und Trauer – und nähern uns dem Thema erst einmal von einer Seite, über die erstaunlich wenig gesprochen wird.
Denn ein Verlust besteht selten nur aus dem, was auf den ersten Blick fehlt.
Mit einer Beziehung verschwinden vielleicht gemeinsame Routinen, Freundschaften und Zukunftspläne. Mit einem Job möglicherweise Struktur, Anerkennung und ein Teil unserer Identität. Und manchmal trauern wir sogar um etwas, das nie passiert ist.
Wir sprechen darüber, warum niemand von außen entscheiden kann, wie schwer ein Verlust wiegen darf, weshalb gut gemeinte Sätze manchmal überhaupt nicht guttun – und entdecken dabei, dass wir beim Thema Trost ziemlich unterschiedlich nah dran sind.
Eine persönliche Folge über Abschiede, Veränderungen, Zukunft und die Frage:
Was geht eigentlich alles verloren, wenn etwas geht und über einen Gedanken, der am Ende hängen bleibt:
The past is not your future.
Triggerwarnung: Achtet auf euch und wenn vor, während oder nach dieser Folge merkt, dass es euch emotional nicht gut geht, belastet oder ihr eine Veränderung spürt, mit der ihr nicht gerechnet habt: greift zum Telefon und ruft jemanden an. Für den Fall, dass ihr niemanden erreichen könnt, haben wir euch verschiedene Telefonnummern angefügt, wo ihr Hilfe bekommt.
TelefonSeelsorge: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 sowie 116 123 (rund um die Uhr / 24/7 erreichbar, kostenlos und anonym)
Silbernetz (für ältere Menschen ab 60 Jahren): 0800 470 80 90 (täglich von 8–22 Uhr)
Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 08000 116 016
Info-Telefon Depression: 0800 334 4533