11. Ute Großmann – "Einen Job in der DDR zu finden, war kein Thema"
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Ute hat das Abitur in der Tasche und einen klaren Plan: Sie will Psychologie studieren. Doch an sämtlichen Universitäten der DDR wird sie trotz guter Noten immer wieder abgelehnt. Heute vermutet sie, dass sie einfach nicht ins System passte. Denn Ute war in der Jungen Gemeinde aktiv und engagierte sich später in der Friedensbewegung.
Auch ohne Ausbildung arbeitet sie in verschiedensten Berufen – in der DDR kein Problem. Schließlich entscheidet sich Ute für eine berufsbegleitende Ausbildung zur Ergotherapeutin. Doch dann fällt die Mauer und plötzlich steht sie wieder vor einem Neuanfang. Denn ihre Ausbildung wird nicht anerkannt, im Einigungsvertrag ist ihr Berufsabschluss sozusagen vergessen worden.
Was zunächst wie ein weiterer Rückschlag aussieht, nutzt Ute als Chance. Sie muss noch einmal von vorne anfangen, aber diesmal kann sie selbst entscheiden, wohin ihr Weg führt.
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